Algertshausen (Aichach)

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Algertshausen
Stadt Aichach
Koordinaten: 48° 27′ 42″ N, 11° 7′ 17″ O
Fläche: 2,45 km²
Einwohner: 998 (1. Jan. 2016)
Bevölkerungsdichte: 408 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1974
Postleitzahl: 86551
Vorwahl: 08251
Karte
Algertshausen westlich der damaligen Kreisstadt Aichach im Landkreis Aichach 1961

Algertshausen ist ein Kirchdorf und Stadtteil von Aichach im Landkreis Aichach-Friedberg, der zum Regierungsbezirk Schwaben in Bayern gehört (bis 1972 Oberbayern).
Zur Gemarkung gehören auch noch der Bahnhof Aichach und die Einöde Untermühle.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Algertshausen liegt im Donau-Isar-Hügelland und damit im Unterbayerischen Hügelland, das zum Alpenvorland, einer der Naturräumlichen Haupteinheiten Deutschlands, gehört.

Algertshausen liegt direkt westlich angrenzend an die Altstadt Aichach und ist mit dieser nahezu verwachsen. Die Untermühle liegt im Norden von Algertshausen, der Bahnhof Aichach im Osten. Sämtliche drei Ortsteile werden von der Aichacher Altstadt durch die südwestlich-nordöstlich fließende Paar getrennt.

Östlich durch Algertshausen verläuft durch den Bahnhof Aichach die Paartalbahn von Augsburg-Hochzoll nach Ingolstadt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zum 1. Juli 1972 gehörte Algertshausen mit seinen Ortsteilen als selbstständige Gemeinde zum Landkreis Aichach und kam dann im Zuge der Gebietsreform in Bayern zum neu gegründeten Landkreis Aichach-Friedberg (bis zum 30. April 1973 mit der Bezeichnung Landkreis Augsburg-Ost). Am 1. Januar 1974 wurde Algertshausen in die Stadt Aichach eingemeindet.[1]

Die ehemalige Gemeinde hatte eine Fläche von 244,59 Hektar.[2]

Kirche St. Peter und Paul[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die katholische Filialkirche St. Peter und Paul in Algertshausen gehört zur Pfarrei Mariä Himmelfahrt in Aichach. Es handelt sich um einen denkmalgeschützten spätromanischen, flachgedeckten Rechteckbau mit Dachreiter aus dem ersten Viertel des 13. Jahrhunderts, der im 17. Jahrhundert umgestaltet wurde.

Bodendenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe: Liste der Bodendenkmäler in Aichach

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Siegfried IV. von Algertshausen, 40. Bischof von Augsburg von 1286 bis 1288 († 1288 in Augsburg)
  • Ernst Mayer (* 1862 in Algertshausen; † 1932 in Würzburg), Rechtshistoriker
  • Alfred Riepl (* 1925 in Algertshausen), ehemaliger Bürgermeister von Aichach, Ehrenbürger von Aichach

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 787.
  2. Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus d. Volkszählung 1961, München, 1964, Spalte 9

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]