Alicia von Rittberg

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Alicia von Rittberg (2009)

Alicia Gräfin von Rittberg (* 10. Dezember 1993 in München) ist eine deutsche Schauspielerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alicia von Rittberg wuchs gemeinsam mit drei Brüdern in München auf. Dort besuchte sie ein altsprachliches humanistisches Gymnasium.[1] Schon als Schülerin begann sie mit kleinen Rollen bei der Rateshow Dingsda und im KiKA in den Jahren 2000 bzw. 2005 ihre Filmkarriere. Es folgten Auftritte in Der Alte, Die Rosenheim-Cops, Tschüß, wir bleiben hier! und Die Lawine. In den Jahren 2008 und 2009 verkörperte von Rittberg die Rolle der Lilly Sander in der erfolgreichen ZDF-Miniserie Meine wunderbare Familie. Im November 2009 war sie in der Romy-Schneider-Verfilmung Romy als die jugendliche Romy zu sehen. Im Januar 2010 sendete das ZDF erstmals den Zweiteiler Das Geheimnis der Wale, der gegen Ende 2008 gedreht wurde, in dem Alicia von Rittberg die 14-jährige Tochter der von Veronica Ferres verkörperten Hauptrolle spielt. Auch im Fernsehzweiteiler Hindenburg war sie zu sehen, der im Februar 2011 von RTL und ORF 2 ausgestrahlt wurde.

Für ihre Hauptrolle als gedemütigtes Heimkind im ZDF-Fernsehfilm Und alle haben geschwiegen erhielt sie 2013 den Nachwuchsförderpreis beim Bayerischen Fernsehpreis.[2]

2014 wurde sie einem internationalen Publikum bekannt, als sie in David Ayers Film Herz aus Stahl (Originaltitel: Fury) die Rolle einer jungen Deutschen übernahm, die unfreiwillig Gastgeberin für die im Film dargestellte Panzerbesatzung um Schauspieler Brad Pitt wird.

In der 2017 ausgestrahlten ARD-Fernsehserie Charité spielte sie die Hauptrolle der Hilfswärterin Ida Lenze.

Neben ihrer Tätigkeit als Schauspielerin studiert sie Wirtschaftswissenschaften an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen.

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Joachim Schmitz: Alicia von Rittberg: Zwischen Uni und Hollywood Osnabrücker Zeitung vom 18. März 2017, abgerufen am 27. März 2017.
  2. Der Blaue Panther – 25. Bayerischer Fernsehpreis. Bayerische Staatsregierung, 2. Mai 2013, archiviert vom Original am 29. Oktober 2014, abgerufen am 21. August 2017 (deutsch).