Aljaksandr Sauko

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Kyrillisch (Weißrussisch)
Аляксандр Саўко
Łacinka: Alaksandr Saŭko
Transl.: Aljaksandr Saŭko
Transkr.: Aljaksandr Sauko
Kyrillisch (Russisch)
Александр Савко
Transl.: Aleksandr Savko
Transkr.: Alexander Sawko

Aljaksandr Sauko (oder Sauka; * 9. Januar 1967) ist ein ehemaliger weißrussischer Ringer.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aljaksandr Sauko begann im Alter von sieben Jahren mit dem Ringen. Er wurde Mitglied eines Ringersportvereins in Hrodna und entwickelte sich bei Trainer Uladsimir Warankou zu einem ausgezeichneten Freistilringer. Bei einer Größe von nur 1,67 m startete er im Mittelgewicht und wog ca. 85 kg. Er war als untersetzter, äußerst kraftvoller Typ, sehr schwer zu ringen. Als Junior feierte er einige bemerkenswerte Erfolge. So gewann er 1986 ein Junioren Weltcup-Turnier im kanadischen St. John’s im Mittelgewicht und wurde 1987 in Burnaby Junioren-Weltmeister im Mittelgewicht.

Bis zu einem Einsatz bei einer internationalen Meisterschaft bei den Senioren musste Aljaksandr Sauko wegen der enorm starken Konkurrenz in der damaligen Sowjetunion bis 1993 warten. Erst als Weißrussland selbständig geworden war, konnte er für dieses Land starten.

Bei der Europameisterschaft 1993 in Istanbul warf er den deutschen Meister Hans Gstöttner aus Halle aus dem Rennen und gewann die Bronzemedaille im Mittelgewicht. Bei der Weltmeisterschaft in Toronto im gleichen Jahr gewann Alexander in der 1. Runde erneut über Hans Gstöttner, musste aber nach einer Niederlage in der 2. Runde ausscheiden.

Bei der Europameisterschaft 1994 in Rom traf Sauko im Kampf um die Bronzemedaille zum dritten Mal auf Hans Gstöttner und musste sich diesem diesmal mit 1:3 Punkten geschlagen geben und mit dem 4. Platz zufrieden sein.

Nach dieser Europameisterschaft gelangen Aljaksandr Sauko bei internationalen Meisterschaften keine Medaillengewinne mehr. Das beste Ergebnis, das er noch erreichte, war der 6. Platz bei der Europameisterschaft 1996 in Budapest. Bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta verlor er gegen Leslie Gutches aus den USA und gegen Mogamed Ibragimov aus Aserbaidschan und schied nach der 2. Runde aus.

Nach 1996 wandte sich Aljaksandr Sauko dem Submission Wrestling zu, bei dem bis zur Entscheidung gekämpft wird. Er kämpfte dabei für den Abu Dhabi Combat Club.

Internationale Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(OS = Olympische Spiele, WM = Weltmeisterschaft, EM = Europameisterschaft, F = Freistil, Mi = Mittelgewicht, damals bis 82 kg Körpergewicht)

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • International Wrestling Database der Universität Leipzig
  • Fachzeitschrift „Der Ringer“, Nummern: 03/93, 05/93, 09/93, 04/94, 09/94, 05/95, 09/95, 04/96 und 09/96