Allanche (Cantal)

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Allanche
Alancho
Wappen von Allanche
Allanche (Frankreich)
Allanche
Region Auvergne-Rhône-Alpes
Département Cantal
Arrondissement Saint-Flour
Kanton Murat
Gemeindeverband Hautes Terres
Koordinaten 45° 14′ N, 2° 56′ OKoordinaten: 45° 14′ N, 2° 56′ O
Höhe 784–1.295 m
Fläche 49,89 km2
Einwohner 776 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 16 Einw./km2
Postleitzahl 15160
INSEE-Code
Website Allanche

Dorfkirche Saint-Jean-Baptiste

Allanche (Okzitanisch: Alancho) ist eine französische Gemeinde mit 776 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Cantal in der Region Auvergne-Rhône-Alpes; sie gehört zum Arrondissement Saint-Flour.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Allanche liegt rund 25 Kilometer nordnordwestlich der Kleinstadt Saint-Flour innerhalb des Regionalen Naturparks Volcans d’Auvergne. Die wichtigsten Gewässer sind der Fluss Allanche und der See Lac du Pêcher. Wichtigste Verkehrsverbindung ist die wenige Kilometer entfernt vorbeiführende Route nationale 122. Die Gemeinde hat zwar einen eigenen Bahnhof, doch ist die Strecke seit 1990 stillgelegt. Allanche ist eine Haltestelle an der Buslinie 17 Neussargues – Bort-Les-Orgues.

Nebst dem Dorf Allanche gehören die Siedlungen Le Baladour, Maillargues, Coudour, Lapeyrot, Romaniargues, Chastre, Les Clauzels, Chavanon, Béteil, Feydit, Roche, Le Bac, Lorillou Fourche, Fromageade, Donnenuit, Combalut, Gouay, Les Planes, Rouchy, Lampres und Chameille zur weitverzweigten Gemeinde.

Umgeben wird Allanche von den Nachbargemeinden Pradiers und Vèze im Norden, Molèdes im Nordosten, Peyrusse im Südosten, Sainte-Anastasie im Süden, Chalinargues im Südwesten, Vernols im Westen sowie Landeyrat im Nordwesten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstes menschliches Zeichen ist der Dolmen von Maillargues. Die Gemeinde gehört historisch zur Region Cézallier innerhalb der Auvergne. Allanche gehörte von 1793 bis 1801 zum District Murat und war von 1793 bis 2015 Kantonshauptort des Kantons Allanche. Im Jahr 1964 wurde die Gemeinde Chanet (1962: 53 Einwohner) eingegliedert.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1793 1800 1806 1821 1841 1872 1886 1921 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2012
Einwohner 2.497 2.020 2.508 2.394 2.605 1.839 2.013 1.889 1.478 1.513 1.398 1.286 1.220 1.101 947 820
Quellen: Cassini und INSEE
Puy de Matonière mit Windrädern

Sehenswürdigkeiten[1][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dorfkirche Saint-Jean-Baptiste
  • Kapelle von Chastres aus dem 11. Jahrhundert
  • Kapelle Notre-Dame-de-Pitié in Maillargues (mit Bethaus)
  • Kirche in Feydit
  • Kirche Saint-Julien in Chanet
  • Site des Veyrines (Wasserfall und archäologische Fundstätte)
  • Dolmen in Maillargues
  • Denkmal Almaufzug
  • das bewaldete Hochplateau Pinatelle d’Allanche (auch Pinatelle de Malliargues) im Süden der Gemeinde

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kurzbeschreibung der Sehenswürdigkeiten (Memento des Originals vom 8. Mai 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.cezallier.org (französisch)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Allanche – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien