Allendorf (Eder)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Allendorf (Eder)
Allendorf (Eder)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Allendorf (Eder) hervorgehoben

Koordinaten: 51° 2′ N, 8° 41′ O

Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Kassel
Landkreis: Waldeck-Frankenberg
Höhe: 301 m ü. NHN
Fläche: 41,79 km2
Einwohner: 5581 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 134 Einwohner je km2
Postleitzahl: 35108
Vorwahlen: 06452, 06451
Kfz-Kennzeichen: KB, FKB, WA
Gemeindeschlüssel: 06 6 35 001
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schulstraße 5
35108 Allendorf
Website: www.allendorf-eder.de
Bürgermeister: Claus Junghenn (parteilos)
Lage der Gemeinde Allendorf (Eder) im Landkreis Waldeck-Frankenberg
Hatzfeld (Eder)Battenberg (Eder)BromskirchenAllendorf (Eder)Burgwald (Gemeinde)Rosenthal (Hessen)Gemünden (Wohra)Haina (Kloster)Frankenberg (Eder)FrankenauBad WildungenLichtenfels (Hessen)KorbachWillingen (Upland)Diemelsee (Gemeinde)DiemelstadtVöhlVolkmarsenBad ArolsenTwistetalWaldeck (Stadt)EdertalNordrhein-WestfalenLandkreis KasselSchwalm-Eder-KreisLandkreis Marburg-BiedenkopfKarte
Über dieses Bild

Allendorf (Eder) (Audio-Datei / Hörbeispiel Aussprache?/i) ist eine Gemeinde im südwestlichen Teil des nordhessischen Landkreises Waldeck-Frankenberg.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Allendorf liegt im Tal der Eder zwischen Frankenberg, einem Mittelzentrum, und Battenberg westlich des Burgwalds sowie östlich der Breiten Struth im Ederbergland. Das nächstgelegene Oberzentrum ist die Universitätsstadt Marburg.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Allendorf grenzt im Norden an die Gemeinde Bromskirchen, im Osten an die Stadt Frankenberg, im Südosten an die Gemeinde Burgwald, sowie im Süden und Westen an die Stadt Battenberg (alle im Landkreis Waldeck-Frankenberg).

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit der Gebietsreform im Jahr 1971 bildet die Kerngemeinde Allendorf mit den Ortsteilen Battenfeld, Rennertehausen, Haine und Osterfeld eine Gemeinde in der weiten Ederaue. 1999 erhielt die Wohnsiedlung Osterfeld den Status eines Ortsteiles.

In Klammern wird das Jahr der ersten urkundlichen Erwähnung genannt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1107 wurde Allendorf erstmals als Schenkung Graf Kunimunds an die Reichsabtei Hersfeld urkundlich erwähnt. 1567 kam die Gemeinde mit dem Amt Battenberg zunächst zur Landgrafschaft Hessen-Marburg und 1624 zu Hessen-Darmstadt. 1866 wurde sie Teil des preußischen Kreises Battenberg, 1932 des Kreises Frankenberg und 1974 des Landkreises Waldeck-Frankenberg.

Die Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen berichtet 1830 über Allendorf:

„Allendorf (L. Bez. Battenberg) evangel. Filialdorf; liegt 12 St. von Battenberg an der Eder, hat 118 Häuser und 720 Einw., die bis auf 3 Kath. und 23 Juden evangelisch sind. – Bei der Abtheilung, die 1291 zwischen dem Erzstifte Mainz und dem Grafen Hermann von Battenberg statt fand, blieb letzterm unter andern das Gericht Allendorf. Aber wahrscheinlich kam Allendorf mit andern Orten 1297 durch Kauf an Mainz, welches dasselbe 1464 dem Landgrafen Heinrich III. verpfändete. Einer Sage zu Folge war hier in uralten Zeiten ein Salzwerk, dessen frühere Erstenz die noch üblichen Namen „Salzbrunnen und Salzwege“ allerdings wahrscheinlich machen, jedoch fehlen noch nähere Spuren und Nachrichten.“[2]

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zuge der Gebietsreform in Hessen wurden auf freiwilliger Basis eingegliedert: Am 1. Februar 1971 die bis dahin selbständige Gemeinde Battenfeld;[3] am 1. April 1971 kam Rennertehausen hinzu; Haine folgte am 1. Juli 1971.[4][5] Für alle ehemals eigenständigen Gemeinden und die Kerngemeinde wurden Ortsbezirke mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung gebildet.[6]

Territorialgeschichte und Verwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgende Liste zeigt im Überblick die Territorien, in denen Allendorf lag, bzw. die Verwaltungseinheiten, denen es unterstand:[7][8][9]

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einwohnerstruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Allendorf 5626 Einwohner. Darunter waren 416 (7,4 %) Ausländer, von denen 81 aus dem EU-Ausland, 284 aus anderen Europäischen Ländern und 51 aus anderen Staaten kamen.[13] Die Einwohner lebten in 2221 Haushalten. Davon waren 523 Singlehaushalte, 625 Paare ohne Kinder und 857 Paare mit Kindern, sowie 191 Alleinerziehende und 25 Wohngemeinschaften.[14] Der hohe Ausländeranteil resultiert maßgeblich aus dem wirtschaftlichen Aufschwung, den die Viessmann Werke der Gemeinde in den 1960er Jahren bescherten und der damit einhergehenden Zuwanderung von Gastarbeitern.

Im Jahr 2007 hatte Allendorf hat das niedrigste Durchschnittsalter sowie den höchsten Ausländeranteil aller Gemeinden und Städte im Kreis Waldeck-Frankenberg. Darüber hinaus wurde in Allendorf die im Landkreis Waldeck-Frankenberg höchste Zahl an deutschen Staatsangehörigen mit dem Geburtsort außerhalb der Bundesrepublik Deutschland festgestellt.[15]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

• 1502: 010 Männer
• 1577: 068 Haushaltungen
• 1712: 084 Haushaltungen
• 1791: 460 Einwohner[16]
• 1800: 460 Einwohner[17]
• 1806: 556 Einwohner, 102 Häuser[12]
• 1829: 720 Einwohner, 118 Häuser[2]
Allendorf: Einwohnerzahlen von 1791 bis 2015
Jahr  Einwohner
1791
  
460
1800
  
460
1806
  
556
1829
  
720
1834
  
710
1840
  
769
1846
  
845
1852
  
850
1858
  
916
1864
  
895
1871
  
778
1875
  
805
1885
  
775
1895
  
783
1905
  
776
1910
  
870
1925
  
993
1939
  
1.148
1946
  
1.493
1950
  
1.540
1956
  
1.537
1961
  
1.627
1967
  
2.072
1972
  
4.433
1975
  
4.979
1980
  
5.030
1985
  
4.975
1990
  
5.235
1995
  
5.639
2000
  
5.737
2005
  
5.640
2010
  
5.445
2011
  
5.626
2015
  
5.414
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: [7][18]; 1972:[19]; ab 1975:[20]; Zensus 2011[13]
Ab 1972 einschließlich der im Zuge der Gebietsreform in Hessen eingegliederten Orte.

Religionszugehörigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

• 1829: 0890 evangelische, 3 katholische, 23 jüdische Einwohner[2]
• 1885: 0770 evangelische, einen katholischen, 4 jüdische Einwohner
• 2011: 3534 evangelische (= 62,8 %), 773 katholische (= 13,7 %), 1319 sonstige (= 23,4 %) Einwohner[21]

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Gemeinde Allendorf gibt es neun evangelische Kirchen und eine Moschee.[22]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 6. März 2016 lieferte folgendes Ergebnis,[23] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:[24][25]

Sitzverteilung in der Gemeindevertretung 2016
   
Insgesamt 31 Sitze
  • SPD: 8
  • CDU: 10
  • BLO: 13
Parteien und Wählergemeinschaften %
2016
Sitze
2016
%
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 33,4 10 33,6 11 28,4 9 29,8 9
BLO Bürgerliste Ortsteile 41,1 13 33,4 10 31,2 10 24,8 8
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 25,6 8 29,7 9 24,9 8 27,5 8
FDP Freie Demokratische Partei 3,4 1 4,2 1 1,9 1
BLA Bürgerliste Allendorf (Eder) 11,3 3 15,2 5
Gentner Gentner, Jörg 0,7 0
Gesamt 100,0 31 100,0 31 100,0 31 100,0 31
Wahlbeteiligung in % 45,6 45,1 46,6 58,5

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bürgermeisterwahlen der Jahre 1993, 1999, 2005 und 2011 brachten folgende Ergebnisse:

Jahr Kandidaten Partei %
Ergebnis
2011 Claus Junghenn 90,4
Wahlbeteiligung in % 31,7
2005 Claus Junghenn 95,0
Wahlbeteiligung in % 41,8
1999 Claus Junghenn 63,6
Karl-Friedrich Frese CDU 36,4
Wahlbeteiligung in % 70,2
1993' Robert Amend CDU 74,7
Klaus Hofmann SPD 25,3
Wahlbeteiligung in % 66,9

Ortsbeirat (Ortsteil Allendorf)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsvorsteher und Vorsitzender des siebenköpfigen Ortsbeirates ist Wolfgang Hofmann von der CDU.[26] (Stand: Juni 2016)

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

FrankreichFrankreich Bonneval (Eure-et-Loir), Frankreich (seit 1981)

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 11. April 1967 wurde der Gemeinde Allendorf-Eder im damaligen Landkreis Frankenberg vom Hessischen Minister des Innern ein Wappen mit folgender Blasonierung verliehen: „In Blau zwei abgekehrte goldene Halbmonde über einem sechsstrahligen silbernen Stern.“[27] Die Verleihung des Wappens erging nach Befürwortung durch ein von Karl Ernst Demandt erstelltes Gutachten vom 1. März 1967. Dieses beruhte auf Forschungen des früheren Direktors des Staatsarchivs Marburg Carl Knetsch († 1938) und des Archivars und Bibliothekars Hans Joachim von Brockhusen.[28]

Das Wappen derer von Allendorf über der Orgel der Kirche in Battenfeld

Ursprünglich handelte es sich bei dem Wappen wahrscheinlich um das Familienwappen des im 15. Jahrhundert ausgestorbenen Adelsgeschlechts von Allendorf (Aldindorf, Altendorf), so Knetsch und Brockhusen. Der Dorfchronist Norbert Henkel kritisiert allerdings eine angeblich mangelhafte Beweisführung für diese Annahme. Trotz mehrfacher urkundlicher Nennung eines Adelsgeschlechts, das sich nach dem Ort Allendorf nannte, gebe es bisher keinen Nachweis darüber, dass das heutige Kommunalwappen als dessen Familienwappen diente. Nicht nachvollziehbar bleibt für Henkel, auf welcher dokumentarischen Basis Knetsch die seinen Forschungen beigefügte Wappenskizze mit dem Familienwappen der Familie von Allendorf verbindet.[28] Die hier angesprochene Wappenskizze basierte wohl auf dem Sandsteinrelief an der Battenfelder Kirche, die wahrscheinlich aus dem 15. Jahrhundert stammt, und welches noch heute dort zu sehen ist. Hierbei handele es sich um ein Allianzwappen, das auf der rechten Seite ein Wappen mit abgekehrten Halbmonden über einem Stern zeigt und auf der linken Seite eindeutig identifizierbar das Wappen der Familie Biedenfeld. Dieses Allianzwappen illustriere gemäß heraldischer Interpretation, dass eine Frau des Geschlechtes von Allendorf mit einem Mann des Geschlechts von Biedenfeld eine Ehe eingegangen sei.[28]

Möglicherweise zog Knetsch aus einem von ihm erstellten Stammbaum der Familie von Biedenfeld den Rückschluss, dass es sich hierbei um das Wappen der Familie von Allendorf handelte. Henkel schlussfolgert, dass das heutige Kommunalwappen nicht mit Sicherheit auf ein Familienwappen der Familie von Allendorf zurückgeführt werden könne, da deren Familienwappen nicht bekannt ist bzw. ihr nicht eindeutig zuzuordnen sei. Fest steht daher für ihn, dass das Wappen einer zugeheirateten Ehefrau eines Mannes aus der Familie von Biedenfeld gehörte. Die Identität und Herkunft dieser Ehefrau ist bis heute ungeklärt. Aufgrund des Allianzwappens lasse sich vermuten, dass dieses Ehepaar mit den Baumaßnahmen an der Battenfelder Kirche in Verbindung gestanden haben könnte.[28]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Denkmalgeschützter ehemaliger Bahnhof
  • Das ehemalige Bahnhofsgebäude steht unter Denkmalschutz
  • Evangelische Kirche Battenfeld
    Romanische kreuzförmige Basilika aus dem 12./13. Jahrhundert. Erhalten sind zwei Joche im Schiff und die Vierung mit Kreuzgratgewölben sowie ein kuppelartiges Gewölbe im Chor.
  • Alte Kirche Allendorf
    Aus der Zeit der späten Gotik mit wuchtigem Chorturm, dessen flacher Helm (allseitig abgewalmt mit kurzem First) auf den Langseiten mit zwei Erkern besetzt ist und eine interessante Silhouette darbietet. Baudatum: 1496
  • Kirche Rennertehausen
    Fachwerkkirche aus dem Jahre 1609, mit Speichergeschoß und interessanter Kanzel.
  • Kirche Haine
    Fachwerkkirche mit wertvoller Ausstattung aus dem Jahre 1676.
  • Altes Steinbackhaus
    im Ortsteil Rennertehausen, Im Wiesenhof 9.
  • Heimatstuben in den Ortsteilen
  • Ofenmuseum
    in den Viessmann-Werken: Sammlung Stritzinger, ehemals in Burrweiler
  • Die Historische Grenze
    zwischen Hessen-Darmstadt und Hessen-Kassel durchzieht das Gemeindegebiet von Nord nach Süd. Viele Grenzsteine (die ältesten von 1650) sind erhalten und werden gepflegt.
  • Zahlreiche schöne Fachwerkhäuser in allen Ortsteilen.
  • Flugplatz Allendorf (regelmäßige Führungen)

Naturräume[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Stedefelsen
    200 m unterhalb des Ederwehres Rennertehausens, sind eine geologische Kostbarkeit aus Zechstein.

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Gemeinde gibt es 64 Vereine und Verbände.

Einige Vereine des Ortsteils Allendorf.

Vereinsname Gründungsjahr Beschreibung
DFC Allendorf/Eder 1994 Frauenfußball; Abspaltung vom TSV Battenberg
FC Ederbergland 1997 Zusammenschluss der Fußballsparten des SV Allendorf und des TSV Battenberg
FC Türkgüçü Allendorf 1981 Fußball
Kultur-Förderkreis Allendorf/Eder e.V. 1997 Erhaltung der Alten Kirche, Gestaltung und Betreuung des Dorfmuseums
Schützenverein 1910 e.V. 1910 Schießsport und Geselligkeit

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Flächennutzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst 2015 eine Gesamtfläche von 4179 Hektar, davon entfallen in ha auf:[20]

Nutzungsart 2011 2015
Gebäude- und Freifläche 253 254
davon Wohnen 143 144
Gewerbe 56 56
Betriebsfläche 12 11
davon Abbauland 0 0
Erholungsfläche 20 20
davon Grünanlage 9 9
Verkehrsfläche 318 317
Landwirtschaftsfläche 1361 1359
davon Moor 0 0
Heide 0 0
Waldfläche 2145 2147
Wasserfläche 54 54
Sonstige Nutzung 17 17

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Gemeinde gibt es drei Kindertagesstätten (Allendorf, Battenfeld, Rennertehausen) die unter kirchlicher Leitung Betreuungsplätze anbieten. Sie werden von der Kommune finanziell unterstützt.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Allendorf beheimatet mit den Viessmann Werken den größten Arbeitgeber der Region. Der Heiztechnikhersteller beschäftigt weltweit mehr als 12.500 Mitarbeiter bei einem Jahresumsatz von ca. 2,25 Milliarden Euro.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Allendorf liegt am Schnittpunkt der Bundesstraßen 236 und 253. Der Personenverkehr am Trennungsbahnhof Allendorf (Eder) auf den Bahnstrecken Nuttlar–Frankenberg und Bad Berleburg–Allendorf wurde eingestellt, beide werden nur noch abschnittsweise zum Gütertransport genutzt. Weiterhin hat Allendorf einen kleinen Verkehrslandeplatz.

Radfernwege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Umgebung von Allendorf verlaufen folgende Radwanderwege:

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Georg Dehio/Ernst Gall/Magnus Backes: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Hessen, 2. Auflage Sonderausgabe, Darmstadt 1982. S. 5.
  • Norbert Henkel: Dorfbuch Allendorf (Eder). Beiträge zur Geschichte einer Hessischen Gemeinde. Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2004.
  • Literatur über Allendorf in der Hessischen Bibliographie

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Allendorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hessisches Statistisches Landesamt: Bevölkerungsstand am 31.12.2019 (Landkreise und kreisfreie Städte sowie Gemeinden, Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011)  (Hilfe dazu).
  2. a b c Georg Wilhelm Justin Wagner: Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen: Provinz Oberhessen. Band 3. Carl Wilhelm Leske, Darmstadt August 1830, OCLC 312528126, S. 2 (Online bei google books).
  3. Gemeindegebietsreform: Zusammenschlüssen und Eingliederungen von Gemeinden vom 20. Januar 1971. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1971 Nr. 6, S. 248, Punkt 328, Abs. 30 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 6,2 MB]).
  4. Gemeindegebietsreform in Hessen: Zusammenschlüsse und Eingliederungen von Gemeinden vom 21. Juni 1971. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1971 Nr. 28, S. 1117, Punkt 988; Abs. 4. (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 5,0 MB]).
  5. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 390.
  6. Hauptsatzung. (PDF; 24 kB) § 6. In: Webauftritt. Gemeinde Allendorf (Eder), abgerufen im Oktober 2020.
  7. a b Allendorf (Eder), Landkreis Waldeck-Frankenberg. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 16. Oktober 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  8. Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990. Land Hessen. (Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006).
  9. Grossherzogliche Centralstelle für die Landesstatistik (Hrsg.): Beiträge zur Statistik des Großherzogtums Hessen. Band 13. G. Jonghause's Hofbuchhandlung, Darmstadt 1872, DNB 013163434, OCLC 162730471, S. 12 ff. (Online bei google books).
  10. Die Zugehörigkeit des Amtes Battenberg anhand von Karten aus dem Geschichtlicher Atlas von Hessen: Hessen-Marburg 1567–1604., Hessen-Kassel und Hessen-Darmstadt 1604–1638. und Hessen-Darmstadt 1567–1866.
  11. a b Grossherzogliche Centralstelle für die Landesstatistik (Hrsg.): Beiträge zur Statistik des Großherzogtums Hessen. Band 13. G. Jonghause's Hofbuchhandlung, Darmstadt 1872, DNB 013163434, OCLC 162730471, S. 27 ff., § 40 Punkt 6e) (Online bei google books).
  12. a b Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1806. Im Verlag der Invaliden-Anstalt, Darmstadt 1806, S. 236 (Online in der HathiTrust digital library).
  13. a b Bevölkerung nach Staatsangehörigkeitsgruppen: Allendorf (Eder). In: Zensus2011. Bayerisches Landesamt für Statistik, abgerufen im März 2020.
  14. Haushalte nach Familien: Allendorf (Eder). In: Zensus2011. Bayerisches Landesamt für Statistik, abgerufen im März 2020.
  15. Ergebnisse der demographischen Analyse und der Erhebung zum Betreuungsbedarf für Kinder im Kreis Waldeck-Frankenberg. (PDF 549 kB) Archiviert vom Original am 7. November 2007; abgerufen im November 2007.
  16. Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1791. Im Verlag der Invaliden-Anstalt, Darmstadt 1791, S. 182 (Online in der HathiTrust digital library).
  17. Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1800. Im Verlag der Invaliden-Anstalt, Darmstadt 1800, S. 194 (Online in der HathiTrust digital library).
  18. Gemeindedatenblatt: Battenberg (Eder). (PDF; 222 kB) In: Hessisches Gemeindelexikon. HA Hessen Agentur GmbH;
  19. Kommunalwahlen 1972; Maßgebliche Einwohnerzahlen der Gemeinden vom 4. August 1972. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1972 Nr. 33, S. 1424, Punkt 1025 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 5,9 MB]).
  20. a b Hessisches Statistisches Informationssystem In: Statistik.Hessen.
  21. Religionszugehörigkeit: Allendorf (Eder). In: Zensus2011. Bayerisches Landesamt für Statistik, abgerufen im März 2020.
  22. Gemeindesteckbrief. In: Webauftritt. Gemeinde Allendorf (Eder), abgerufen im März 2020.
  23. Ergebnis der Gemeindewahl am 6. März 2016. Hessisches Statistisches Landesamt, abgerufen im April 2016.
  24. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 27. März 2011
  25. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 26. März 2006
  26. Ortsbeiräte. In: Webauftritt. Gemeinde Allendorf (Eder), abgerufen im Februar 2019.
  27. Genehmigung eines Wappens der Gemeinde Allendorf-Eder im Landkreis Frankenberg, Regierungsbezirk Kassel vom 11. April 1967. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1967 Nr. 17, S. 491, Punkt 395 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 5,0 MB]).
  28. a b c d Henkel, Norbert. Dorfbuch Allendorf (Eder). Beiträge zur Geschichte einer Hessischen Gemeinde. Bielefeld: Verlag für Regionalgeschichte 2004, 32 bis 34