Alles ist erleuchtet (Film)

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Filmdaten
Deutscher Titel Alles ist erleuchtet
Originaltitel Everything is Illuminated
Produktionsland USA
Originalsprache Russisch, Englisch, Ukrainisch
Erscheinungsjahr 2005
Länge 105 Minuten
Altersfreigabe FSK 12[1]
Stab
Regie Liev Schreiber
Drehbuch Jonathan Safran Foer,
Liev Schreiber
Produktion Marc Turtletaub,
Peter Saraf
Musik Paul Cantelon,
Gogol Bordello
Kamera Matthew Libatique
Schnitt Andrew Marcus,
Craig McKay
Besetzung

Alles ist erleuchtet ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 2005. Er basiert auf dem gleichnamigen Roman von Jonathan Safran Foer.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der amerikanische Jude Jonathan ist mit ganzer Seele ein Sammler. Alles, was ihm lieb ist, kommt in kleinen Plastiktüten in seine bestens sortierte Sammlung. Mit dem Tod seiner Großmutter erhält er ein Foto von seinem Großvater mit einer ihm unbekannten Frau. Jonathan nimmt an, dass diese Frau mit seinem Großvater eine Beziehung hatte. Auf der Rückseite der Fotografie findet sich der Vermerk „Trachimbrod 1940“.

Er beschließt, sich auf die Reise in die Ukraine zu machen, um das Dorf Trachimbrod zu suchen. Dort hofft er, die Frau auf dem Bild zu finden. Um für die Reise in das fremde Land gut gerüstet zu sein, mietet Jonathan ein Team von Helfern von der Jewish Heritage Tours an. Dieses stellt sich als ein Duo aus einem angeblich blinden Großvater, der aber trotzdem sehr gut Auto fährt, und seinem Enkel Alex heraus. Dieser soll Jonathan als Dolmetscher dienen und stellt sich dabei als sehr kreativ im Umgang mit der englischen Sprache heraus. Mit dieser Situation hatte Jonathan zwar nicht gerechnet, trotzdem beginnt er mit der Suche. Das stellt sich als schwer heraus, da der Ort während des Zweiten Weltkrieges von der Wehrmacht niedergebrannt wurde und seitdem auf keiner Karte mehr verzeichnet ist.

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der film-dienst (25/2005) bezeichnete Alles ist erleuchtet als „[g]roßartige Romanverfilmung“. Herausgekommen sei ein „intelligent-absurd erzählte[s] Road Movie“, das „zwar die Erzählstruktur der komplexen Vorlage“ glätte, „aber durch Situationskomik sowie pointierte Dialoge das Spannungsverhältnis in der Begegnung der Kulturen beispielhaft“ herausarbeite.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung für Alles ist erleuchtet. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, November 2005 (PDF; Prüf­nummer: 104 446 K).
  2. Alles ist erleuchtet. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins, abgerufen am 2. März 2017.