Allevard

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Allevard
Wappen von Allevard
Allevard (Frankreich)
Allevard
Region Auvergne-Rhône-Alpes
Département Isère
Arrondissement Grenoble
Kanton Haut-Grésivaudan
Gemeindeverband Le Grésivaudan
Koordinaten 45° 24′ N, 6° 4′ OKoordinaten: 45° 24′ N, 6° 4′ O
Höhe 399–2.749 m
Fläche 25,63 km2
Einwohner 4.124 (1. Januar 2015)
Bevölkerungsdichte 161 Einw./km2
Postleitzahl 38580
INSEE-Code
Website www.allevard.fr

Blick auf Allevard

Allevard ist eine französische Gemeinde mit 4124 Einwohnern (Stand 1. Januar 2015) im Département Isère in der Region Auvergne-Rhône-Alpes. Die Einwohner nennen sich Allevardin(e)s.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Allevard liegt auf einer mittleren Höhe von 464 Metern über dem Meeresspiegel im Nordosten des Départements Isère in den Bergen des Belledonne in einem Tal nördlich des Staatswalds von Saint-Hugon, 23 Kilometer südöstlich von Chambéry, der Präfektur des Départements Savoie. Das Gemeindegebiet hat eine Fläche von 25,63 Quadratkilometern.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 2. Januar 1790 gab es in Allevard ein Erdbeben in dessen Verlauf eine Thermalquelle entstand, die wegen ihres hohen Schwefelanteils l’eau noire, schwarzes Wasser, genannt wurde. 1858 wurde die Quelle offiziell zur Heilquelle erklärt.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Allevard gehört zum Kommunalverband Le Grésivaudan. Seit 1991 besteht eine Städtepartnerschaft mit der italienischen Gemeinde Menaggio.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Allevard ist mit zwei Blumen im Conseil national des villes et villages fleuris (Nationalrat der beblümten Städte und Dörfer) vertreten.[2] Die „Blumen“ werden im Zuge eines regionalen Wettbewerbs verliehen, wobei maximal drei Blumen erreicht werden können.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zum 17. Jahrhundert gab es Eisenminen und eisenverarbeitende Betriebe in Allevard. Heute ist der Kurort bekannt für seine Schwefelquellen und wird deshalb auch Allevard-les-Bains genannt. Weitere Erwerbszweige in der Gemeinde sind Forstwirtschaft, Obstbau, Zucht von Hausschafen und Hausziegen. Lokale Produkte sind vor allem Honig, Ziegenkäse und Schafskäse. Es gibt außerdem mehrere Bauerngasthöfe.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Allevard – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. La ville d’Allevard. In: Annuaire-Mairie.fr. Abgerufen am 14. September 2011 (französisch).
  2. Allevard, Palmarès des communes labellisées@1@2Vorlage:Toter Link/www.villes-et-villages-fleuris.com (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (französisch) Abgerufen am 9. August 2012