Allgegenwart

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Allgegenwart, Allgegenwärtigkeit, Omnipräsenz oder Ubiquität (lat. für „überall vorkommend, allgemein verbreitet“) bezieht u. a. sich auf:

  • Allgegenwart (Theologie), die allumfassende Präsenz Gottes
  • ugs. eine ständige Präsenz (bei Politikern vor Ort, bei Personenkulten usw.)
  • Ubiquist, eine standortungebundene Art von Lebewesen
  • Ubiquitous Computing, Paradigma der Informationstechnologie, das den Rechner in den Hintergrund treten lässt
  • Gegenstände und Wirtschaftsgüter, die überall verfügbar sind, beispielsweise in jedem Einzelhandelsbetrieb
  • Mit potenzieller Ubiquität wird auch die geistige Natur des geistigen Eigentums beschrieben. Diese Bezeichnung ergibt sich, weil immaterielle Güter keine körperliche Existenz haben und deshalb – im Gegensatz zu den körperlichen Gütern – auch keine bestimmte Lage in Raum und Zeit besitzen. „Diese Eigenschaft ist für die Gestaltung des rechtlichen Schutzes immaterieller Güter ebenso wie für die Auswirkungen dieses Schutzes auf Dritte entscheidend.“ [1]
  • Chemische Elemente oder Verbindungen (häufig Schadstoffe), die in der Umwelt weit verbreitet und zumindest in Spuren nahezu überall nachweisbar sind


Siehe auch:

 Wiktionary: allgegenwärtig – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wiktionary: omnipräsent – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wiktionary: ubiquitär – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wiktionary: Ubiquität – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Thouvenin, Florent/Bircher, Marcel/Fischer, Roland (2010). Repetitorium Immaterialgüterrecht. 2. Aufl. Zürich: Orell Füssli Verlag AG. S. 27.
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