Allianz Deutscher Produzenten – Film & Fernsehen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Allianz Deutscher Produzenten – Film & Fernsehen
Logo
Rechtsform Eingetragener Verein
Gründung 2008
Ort Berlin, Vertretung in München
Vorstand Alexander Thies, Vorsitzender des Gesamtvorstands
Geschäftsführer Christoph Palmer
Mitglieder ca. 250
Website produzentenallianz.de

Die Allianz Deutscher Produzenten – Film & Fernsehen (kurz: Produzentenallianz) ist der größte Verband deutscher Film- und Fernsehproduzenten mit Sitz in Berlin und einer Vertretung in München. Geschäftsführer des eingetragenen Vereins ist Christoph Palmer.

Die Produzentenallianz ist in die Sektionen Kino (Produzenten von Kinofilmen), Fernsehen (Produzenten von fiktionalen Fernsehfilmen und -serien), Entertainment (Produzenten von Reality- und Show-Formaten), Animation (Produzenten von Animationsfilmen und -serien), Werbung (Produzenten von Werbefilmen) und Dokumentation (Produzenten von Dokumentarfilmen) gegliedert.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verein wurde mit der Gründungs-Mitgliederversammlung am 3. März 2008 aktiv. Er ist aus den Produzentenvereinigungen Bundesverband Deutscher Fernsehproduzenten, film20 und AGEP (Association of German Entertainment Producers) hervorgegangen. Im Juni 2008 beschloss auch die Arbeitsgemeinschaft Neuer Deutscher Spielfilmproduzenten (AG Spielfilm), mit der Produzentenallianz zusammenzugehen. Im Frühjahr 2009 kamen die vorher im Verein deutscher Animationsproduzenten (VdAP) organisierten Animationsproduzenten dazu. Zum 1. April 2010 hat auch der Verband deutscher Post- und Werbefilmproduktionen (VDW) seinen Beitritt beschlossen. Mit Beschluss des Gesamtvorstandes vom 14. September 2011 wurde die Sektion Dokumentation gegründet.

Mitgliedschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Satzung des Vereins legt als Voraussetzung für die Aufnahme als ordentliches Mitglied fest, „dass das Mitglied als aktives Unternehmen mit Sitz oder Niederlassung in der Bundesrepublik Deutschland im Bereich der Herstellung audiovisueller Produktionen tätig ist.“[1] Außerdem sind Förder- und Ehrenmitgliedschaften möglich. Im Mai 2017 hat der Verband ca. 250 Mitglieder.

Vorsitzender des Vorstandes ist Alexander Thies (NFP neue filmproduktion, Berlin), Stellvertretende Vorstände sind Uli Aselmann (die film gmbh, München), Dagmar Biller (Tangram International GmbH, München), Jan Bonath (scopas medien AG, Berlin), Markus Schäfer (All3Media, München) und Martin Wolff (Wolff Brothers GmbH, München).

Weitere Mitglieder des Gesamtvorstands sind Christian Franckenstein (Bavaria Film, Grünwald), Nico Hofmann (UFA GmbH, Potsdam-Babelsberg), Meike Kordes (Kordes & Kordes Film, Berlin), Martin Moszkowicz (Constantin Filmproduktion, München), Axel Kühn (Tresor TV, München), Ilona Schultz (FORTUNE COOKIE FILM GMBH, Hamburg), Barbara Thielen (Zieglerfilm München GmbH), Gabriele M. Walther (Caligari Film, München), Bernd Wilting (taglicht media Film- & Fernsehproduktion GmbH, Köln), Doris Zander (Freie Produzentin) und Johannes Züll (Studio Hamburg Gruppe). Kooptiertes Mitglied des Gesamtvorstands ist Bernd Neumann (Staatsminister a. D. / Präsident der Filmförderungsanstalt).[2]

Aufgaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laut Satzung besteht der Zweck des Vereins unter anderem darin, für eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Produktion von Film- und Fernseh-Werken sowie sonstiger audiovisueller Werke einzutreten, eine Stärkung der Rechtsposition der Produzenten audiovisueller Werke zu bewirken, die Interessen der Produzenten audiovisueller Werke in der Öffentlichkeit, gegenüber dem Gesetzgeber, Regierungsstellen und sonstigen öffentlichen Körperschaften und Fachverbänden zu vertreten und Verhandlungen über den Abschluss von Tarifverträgen zu führen.[1]

Im Mai 2018 beteiligte sich der Verband an der Einrichtung der Vertrauensstelle gegen sexuelle Belästigung.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b [1]
  2. Gesamtvorstand der Produzentenallianz
  3. Bundesregierung | Aktuelles | Brancheninitiative bringt „Vertrauensstelle gegen sexuelle Belästigung“ auf den Weg – Grütters: Zeit des Schweigens muss vorbei sein! Abgerufen am 1. Juni 2018.