Allmannshofen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Allmannshofen
Allmannshofen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Allmannshofen hervorgehoben

Koordinaten: 48° 37′ N, 10° 49′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Augsburg
Verwaltungs­gemeinschaft: Nordendorf
Höhe: 440 m ü. NHN
Fläche: 10,32 km2
Einwohner: 959 (31. Dez. 2020)[1]
Bevölkerungsdichte: 93 Einwohner je km2
Postleitzahl: 86695
Vorwahl: 08273
Kfz-Kennzeichen: A, SMÜ, WER
Gemeindeschlüssel: 09 7 72 114
Gemeindegliederung: 5 Gemeindeteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kirchstraße 20
86695 Allmannshofen
Website: www.allmannshofen.de
Erster Bürgermeister: Markus Stettberger (Wählervereinigung)
Lage der Gemeinde Allmannshofen im Landkreis Augsburg
AugsburgLandkreis Aichach-FriedbergLandkreis DachauLandkreis Dillingen an der DonauLandkreis Donau-RiesLandkreis FürstenfeldbruckLandkreis GünzburgLandkreis Landsberg am LechLandkreis OstallgäuLandkreis StarnbergLandkreis UnterallgäuLandkreis Neuburg-SchrobenhausenSchmellerforstAdelsriedAllmannshofenAltenmünsterAystettenBiberbach (Schwaben)BobingenBonstetten (Schwaben)DiedorfDinkelscherbenEhingen (Landkreis Augsburg)EllgauEmersackerFischachGablingenGersthofenGessertshausenGraben (Lechfeld)GroßaitingenHeretsriedHiltenfingenHorgauKleinaitingenKlosterlechfeldKönigsbrunnKühlenthalKutzenhausenLangenneufnachLangerringenLangweid am LechMeitingenMickhausenMittelneufnachNeusäßNordendorfOberottmarshausenScherstettenSchwabmünchenStadtbergenThierhauptenUntermeitingenUstersbachWalkertshofenWehringenWeldenWestendorf (Landkreis Augsburg)ZusmarshausenKarte
Über dieses Bild
Allmannshofen von Nordosten
Kloster Holzen von Süden

Allmannshofen ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Augsburg. Sie ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Nordendorf.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Allmannshofen liegt in der Region Augsburg.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt 5 Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):[2]

Die Brunnenmahdsiedlung ist kein amtlich benannter Gemeindeteil.

Die Gemeinde besteht nur die Gemarkung Allmannshofen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Allmannshofen gehörte den Reichsmarschallen von Pappenheim, ehe es 1688 an das Kloster Holzen überging, das unter der Landeshoheit des Hochstiftes Augsburg stand. Seit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 gehört der Ort zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen im Königreich Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1910 1961 1970 1987 1991 1995 2000 2005 2010 2015
Einwohner 608 806 807 715 760 794 829 835 817 854

Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Gemeinde von 731 auf 902 um 171 Einwohner bzw. um 23,4 %.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erster Bürgermeister ist seit 1. Mai 2020 Markus Stettberger (Wählervereinigung Allmannshofen); dieser wurde mit 92,5 % der Stimmen gewählt. Dessen Vorgänger waren von 2002 bis 2020 Manfred Brummer (Wählervereinigung Allmannshofen) und Georg Kratzer (Aktive Bürger) bis 2002.

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie schon 2014, so legte bei der Kommunalwahl am 15. März 2020 nur die Wählervereinigung Allmannshofen eine Bewerberliste ein, die erneut alle acht Sitze im Gemeinderat erhielt. Die Wahlbeteiligung lag bei 59,7 %.

Weiteres Mitglied und Vorsitzender des Gemeinderates ist der Erste Bürgermeister.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Allmannshofen.svg
Blasonierung:Gespalten, vorne in Silber blaues Eisenhutfeh in drei Reihen, hinten in Eisenhutschnitt gespalten von Gold und Rot.“[3]

Wappenführung seit 1964

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Johannimarkt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jedes Jahr zu Johanni findet im Kloster Holzen ein traditioneller Jahrmarkt statt: der Johannimarkt.[4]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Arbeitsort gab es 2018 261 sozialversicherungspflichtig beschäftigten Personen (2010: 170 Personen). Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort waren es 389 Personen (2010: 256 Personen). 2016 bestanden 15 landwirtschaftliche Betriebe (2010: 14 Betriebe) mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 536 ha (2010: 455 ha). Davon waren 433 ha Ackerland (2010: 376 ha).[5]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Allmannshofen wird im öffentlichen Nahverkehr durch folgende Linienverkehre bedient:

Buslinien nach Allmannshofen
Verbund/Betreiber Linie Laufweg Bedienungshäufigkeit
Stadtbus Donauwörth 3 Allmannshofen – Mertingen – Auchsesheim – Donauwörth – Zirgesheim Montag bis Freitag dreimal täglich, samstags einmal täglich
AVV 404 Nordendorf – (Allmannshofen) – Ehingen – Buttenwiesen – Wertingen Montag bis Freitag dreimal täglich
AVV 412 Nordendorf – Blankenburg – Ortlfingen – Ehingen – Allmannshofen Montag bis Freitag dreimal täglich

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Allmannshofen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Genesis Online-Datenbank des Bayerischen Landesamtes für Statistik Tabelle 12411-001 Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Allmannshofen in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 20. August 2019.
  3. Eintrag zum Wappen von Allmannshofen in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte
  4. Augsburger Allgemeine: Johannimarkt lockt mit großem Angebot
  5. Amtliche Statistik 2019.