Aloinopsis

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Aloinopsis
Aloinopsis rubrolineata

Aloinopsis rubrolineata

Systematik
Eudikotyledonen
Kerneudikotyledonen
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Mittagsblumengewächse (Aizoaceae)
Unterfamilie: Ruschioideae
Gattung: Aloinopsis
Wissenschaftlicher Name
Aloinopsis
Schwantes

Aloinopsis ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Mittagsblumengewächse (Aizoaceae). Der botanische Name der Gattung leitet sich vom Namen der Gattung Aloe und dem griechischen Substantiv „ὅψις“ (opsis) für Aussehen ab. Er verweist auf die aloeähnliche Form der Blätter einiger ursprünglich zur Gattung gehörender Arten, die heute in die Gattung Nananthus eingeordnet sind.

Beschreibung[Bearbeiten]

Die Pflanzen der Gattung Aloinopsis wachsen kompakt. Ihre Wurzeln sind unregelmäßig verdickt und entweder fleischig oder rübenförmig. Sie besitzen in der Ruhephase zwei bis drei Blattpaare, die rosettenförmig angeordnet sind. Die Oberfläche der ei- bis löffelförmigen Laubblätter ist, aufgrund erhabener Punkte oder Warzen, rau.

Es sind anscheinend keine Hochblätter vorhanden, da sie fast genauso lang wie die Blätter sind. Die Blüten sind zwittrig. Es sind fünf bis sechs Kelchblätter vorhanden. Ihre gelben, lachs-, pfirsich-, rosa- oder cremefarbenen Kronblätter können längs gestreift sein oder ändern ihre Farbe von der Basis bis zur Spitze. Die Staubblätter bilden einen breiten Kegel der die Narben einhüllt. Die acht- bis zwölffächrigen Kapselfrüchte ähneln denen der Gattung Titanopsis.

Systematik und Verbreitung[Bearbeiten]

Die Gattung Aloinopsis ist in Südafrika in Teilen der Provinz Westkap, im Süden der Provinz Nordkap und im Westen der Provinz Westkap verbreitet. Die Pflanzen wachsen meist auf Schiefer. Der Niederschlag fällt hauptsächlich in den Monaten März und November.

Die Erstbeschreibung wurde 1926 von Gustav Schwantes veröffentlicht.[1] Der Holotypus ist Aloinopsis rosulata. Nach Heidrun Hartmann (* 1942) umfasst die Gattung Aloinopsis folgende Arten:[2]

Im weiteren Sinn wurden in die Gattung Aloinopsis auch die Gattungen Prepodesma und Deilanthe einbezogen.

Nachweise[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  •  Heidrun E. K. Hartmann (Hrsg.): Illustrated Handbook of Succulent Plants: Aizoaceae A-E. Springer Verlag, Berlin/Heidelberg/New York 2001, ISBN 3-540-41691-9, S. 33–37.
  •  Gideon Smith u.a. (Hrsg.): Mesembs of the World: Illustrated Guide to a Remarkable Succulent Group. Briza Publications, 1998, ISBN 1-875093-13-3, S. 156–159.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Zeitschrift für Sukkulentenkunde. Band 2, S. 177, Berlin 1926
  2. Heidrun E. K. Hartmann: Illustrated Handbook of Succulent Plants: Aizoaceae A-E, Springer Verlag, Berlin/Heidelberg/New York 2001, S. 34–35

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Aloinopsis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien