Alpine Skiweltmeisterschaft 1989

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Ski Alpin

Alpine Skiweltmeisterschaft 1989

FIS.svg

Herren Damen
Sieger
Abfahrt DeutschlandDeutschland Hansjörg Tauscher SchweizSchweiz Maria Walliser
Super-G SchweizSchweiz Martin Hangl OsterreichÖsterreich Ulrike Maier
Riesenslalom OsterreichÖsterreich Rudolf Nierlich SchweizSchweiz Vreni Schneider
Slalom OsterreichÖsterreich Rudolf Nierlich Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien Mateja Svet
Kombination LuxemburgLuxemburg Marc Girardelli Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tamara McKinney

Die 30. Alpine Skiweltmeisterschaft fand vom 29. Januar bis 12. Februar 1989 in Vail im US-Bundesstaat Colorado statt.

FIS-Weltranglisten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rechtzeitig vor Beginn der Weltmeisterschaften veröffentlichte die FIS die aktuellen Weltranglisten.
Bei den Herren lag Girardelli in Abfahrt und Slalom voran, wobei in der Abfahrt Höflehner, Zurbriggen, Mahrer, Müller und der Südtiroler Michael Mair die nächsten Plätze belegten. Im Slalom waren es Tomba, Bittner, Gstrein, Frommelt, Nilsson. Wörndl war auf Rang 12 platziert. Im Super-G führte Piccard vor Wasmaier, Zurbriggen, Hangl, Girardelli, Tomba, Stock. Im Riesenslalom war es Tomba vor Nierlich, Zurbriggen, Girardelli; Stenmark war Achter.
Bei den Damen führte Schneider sowohl im Riesenslalom als auch Slalom – im „Riesen“ vor Svet, Quittet, Christine Meier, Ulrike Maier und Wachter (die schon zurückgetretene Kinshofer schien noch auf Rang 12 auf); im Slalom vor Fernandez-Ochoa, Svet, Oertli, McKinney, Ladstätter (die gar nicht nominiert war), Maierhofer und wiederum Kinshofer. In der Abfahrt lautete die Reihenfolge Figini, Walliser, Kiehl, Merle, Oertli, Wallinger, Wolf, Mösenlechner, Gafner, Michaela Gerg und Percy. Letztlich im Super-G war es Merle vor Wolf, Figini, Ulrike Maier, Mösenlechner, Svet, Wachter, Zoë Haas und Gerg.[1]

Teamnominierungen Schweiz und Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während der Schweizer Skiverband schon am 22. Januar die Nominierung für Vail mit je 12 Damen und Herren bekanntgab und Joël Gaspoz von Cheftrainer Karl Frehsner nicht berücksichtigt worden war[2], folgte der ÖSV erst einen Tag später. Das Verhältnis Herren zu Damen lautete 14 zu 10, wobei im Herrenteam gleich 6 Abfahrer aufschienen. Katrin Gutensohn, Ida Ladstätter und Erwin Resch wurden nicht berücksichtigt.[3]

Verschiebungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Da die Herrenabfahrt vom 4. auf den 6. Februar verschoben werden musste, ergaben sich auch für einige weitere Bewerbe neue Termine. Der für 6. Februar geplante Damenslalom wurde auf 7. Februar verschoben – und der für diesen Tag mit Beginn 11 Uhr vorgesehene Herren-Super-G fand gleich wie jener der Damen, der ebenfalls um 11 Uhr hätte gestartet werden sollen, am 8. Februar statt. Damit waren hierfür neue Startzeiten erforderlich. Unberührt blieben davon der Damen-Riesenslalom und der Herren-Riesenslalom und -Slalom.[4][5]

Erwähnenswertes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Sieht man von den Olympischen Winterspielen 1960 in Squaw Valley und von jenen 1980 in Lake Placid ab, bei denen die alpinen Skirennen auch als Weltmeisterschaften galten, waren es die ersten alpinen Skiweltmeisterschaften in den USA seit Aspen 1950.
  • Die Kosten der Veranstaltung wurden mit 12 Millionen US-$ beziffert, jedoch wurden durch den Fremdenverkehr Einnahmen von 70 Millionen US-$ erwartet.[6]
  • Als Streckenchefin fungierte die ehemalige Weltcupläuferin Cindy Nelson[7]
  • Berühmt-berüchtigt wurde die von Pistenbauer Bernhard Russi konzipierte Herren-Abfahrtsstrecke mit ihrer bobbahnähnlichen Schikane «Rattle Snake Alley», in der viele der Läufer bessere Zeiten vergaben.
  • Titelverteidigungen gelangen nur bei den Damen in der Abfahrt und im Riesenslalom.
  • Bezogen auf europäische Verhältnisse, gab es erstmals in der Geschichte der alpinen Skirennen hinsichtlich der Fernseh-Übertragungen eine grundlegende Änderung bei den Zwischenzeiteinblendungen. Diese bezogen sich auf die/den jeweils Führende/n - was bei Rennen in zwei Durchgängen überdies zur Folge hatte, dass im zweiten Lauf die Läuferin/der Läufer mit der aus dem ersten Durchgang mitgenommenen Zeit eingeblendet wurden. Die europäischen TV-Stationen hatten bei Zwischenzeiten immer eine an der erzielten Zeit gemessene Reihung gezeigt und zweite Durchgänge hatten bei Null begonnen. Die in den USA schon lange gehandhabte Vorgangsweise wurde bald danach aber auch bei den europäischen Rennen zur ständigen Einrichtung.[8]
  • Die österreichische Herrenmannschaft hatte eine längere Irrfahrt hinter sich, es gab eine Zwischenlandung in Chicago. Dann wurde sie nach Detroit umgeleitet, wo wegen eines Schneesturms zugewartet werden musste (und die Gruppe hinsichtlich der Übernachtungen zersplittert wurde) und kam erst am 27. Januar in Denver an, von wo die Reise in den WM-Ort fortgesetzt wurde.[9]
  • Eine Panne gab es durch den Veranstalter, der im Zielraum auch die DDR-Fahne hisste, obwohl diese seit langem nicht mehr im alpinen Skisport vertreten war.[10]
  • Im Riesenslalom der Damen kam es zu einer nachträglichen Disqualifikation der französischen Bronzemedaillen-Gewinnerin Christelle Guignard, wodurch Mateja Svet in der Wertung nachrückte und diese Bronzemedaille erhielt.
  • Praktisch zum Beginn der Weltmeisterschaften präsentierte auf einem Info-Stand im Pressezentrum bereits der Veranstalter von 1991, Saalbach-Hinterglemm, sein Programm.[11]
  • Beide Super-Gs wurden mit Start-Nr. 1 gewonnen.[12]
  • Doppel-Olympiasieger Alberto Tomba blieb ohne Medaille: im Riesenslalom reichte es nach einem schlechten ersten Lauf nur mehr zu Rang 7, im Slalom schied er aus.
  • Das schlechte Abschneiden des italienischen Herrenteams zog den sofortigen Rücktritt des Cheftrainers Sepp Messners und Techniktrainers Tino Pietrogiovanna nach sich.(Quelle vom 14. Februar; siehe bitte Slalom der Herren)
  • Erstmals seit 1982 gelang den Läuferinnen und Läufern des ÖSV bei alpinen Weltmeisterschaften wieder Goldmedaillen. Allerdings gab es in der Damen-Abfahrt doch eine Enttäuschung, denn die Japanerin Emi Kawabata auf Rang 5 war mit einem Kaufhausski schneller als die beste österreichische Läuferin (Rang 12).
  • Kurios war, dass während der Weltmeisterschaften der ÖSV am 3. Februar seine Abfahrtsmeisterschaften in Mallnitz durchführte, wobei Katrin Gutensohn vor Ingrid Stöckl bzw. Peter Wirnsberger II vor Stephan Eberharter gewannen.[13][14]
  • Bei der gemeinsam mit Bernhard Russi, Ken Read und Toni Sailer erfolgten Besichtigung der Herrenabfahrtspiste kam das FIS- und IOC-Mitglied, der spanische Prinz Alfonso von Bourbon y Dampierre, Herzog von Anjou und Cádiz, am 30. Januar um 16 Uhr Ortszeit ums Leben. Er war mit dem Hals gegen ein Seil des Zieltransparents gefahren. Prinz Alfonso war der Enkel von König Alfons XIII. und Cousin des spanischen Königs Juan Carlos I. und war mit der Enkelin des ehemaligen spanischen Staatspräsidenten Generalissimo Francisco Franco verheiratet.[15]

Männer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Abfahrt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Sportler Zeit
1 FRG Hansjörg Tauscher 2:10,39 min
2 SUI Peter Müller 2:10,58 min
3 SUI Karl Alpiger 2:10,67 min
4 SUI Daniel Mahrer 2:10,91 min
5 SUI William Besse 2:10,94 min
6 NOR Atle Skårdal 2:10,99 min
7 AUT Helmut Höflehner 2:11,24 min
8 AUT Peter Wirnsberger 2:11,52 min
9 AUT Roman Rupp 2:11,60 min
10 FRG Klaus Gattermann 2:11,68 min
- - - -
15 SUI Pirmin Zurbriggen 2:12,39 min
18 FRG Stefan Krauß 2:12,40 min
20 LIE Markus Foser 2:12,60 min
22 AUT Leonhard Stock 2:12,84 min
29 FRG Markus Wasmeier 2:13,98 min

Titelverteidiger: Peter Müller (SUI)
Datum: 6. Februar, 12:30 Uhr
Piste: „Centennial“
Länge: 3480 m, Höhenunterschied: 853 m
Tore: 40

Am Start waren 55 Läufer, 52 von ihnen erreichten das Ziel.

Super-G[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Sportler Zeit
1 SUI Martin Hangl 1:38,81 min
2 SUI Pirmin Zurbriggen 1:39,09 min
3 YUG Tomaž Čižman 1:39,18 min
4 AUT Hubert Strolz 1:39,49 min
5 FRG Markus Wasmeier 1:39,56 min
6 ITA Alberto Tomba 1:39,73 min
7 SWE Lars-Börje Eriksson 1:39,95 min
8 AUS Steven Lee 1:39,97 min
9 AUT Leonhard Stock 1:40,07 min
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11 SUI Franz Heinzer 1:40,21 min
13 AUT Hans Enn 1:40,36 min
15 FRG Hans Stuffer 1:40,45 min
24 FRG Michael Eder 1:40,90 min
25 AUT Helmut Mayer 1:40,94 min
27 SUI Urs Kälin 1:41,26 min
28 FRG Hansjörg Tauscher 1:41,31 min
34 LIE Markus Foser 1:41,86 min
38 LIE Günther Marxer 1:42,07 min
45 LIE Robert Büchel 1:42,76 min
51 LIE Silvio Wille 1:43,91 min
63 MEX Hubertus von Hohenlohe 1:47,73 min

Titelverteidiger: Pirmin Zurbriggen (SUI)
Datum: 8. Februar, 13:30 Uhr
Piste: „International“
Länge: 2234 m, Höhenunterschied: 598 m
Tore: 43

Am Start waren 98 Läufer, 91 von ihnen erreichten das Ziel.

Ausgeschieden u.a.: Peter Müller (SUI), Jonas Nilsson (SWE)
Hubert Strolz schien die Bronzemedaille beinahe sicher zu haben, ehe der mit Start-Nr. 22 ins Rennen gegangene Tomaž Čižman sich noch diese schnappte.
Weitere wichtige Platzierungen:
10. Franck Piccard (FRA) 1:40.09
14. Marc Girardelli (LUX) 1:40,41[16]

Riesenslalom[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Sportler Zeit
1 AUT Rudolf Nierlich 2:37,66 min
2 AUT Helmut Mayer 2:39,28 min
3 SUI Pirmin Zurbriggen 2:39,38 min
4 LUX Marc Girardelli 2:39,57 min
5 SUI Martin Hangl 2:39,75 min
6 SWE Ingemar Stenmark 2:39,85 min
7 ITA Alberto Tomba 2:40,11 min
8 NOR Ole Kristian Furuseth 2:40,62 min
- - - -
12 SUI Patrick Staub 2:41,07 min
13 FRG Markus Wasmeier 2:41,32 min
14 SUI Urs Kälin 2:41,37 min
19 FRG Michael Eder 2:43,91 min
22 FRG Armin Bittner 2:44,64 min
26 LIE Robert Büchel 2:46,76 min
51 MEX Hubertus von Hohenlohe 3:04,35 min

Titelverteidiger: Pirmin Zurbriggen (SUI)
Datum: 9. Februar, 09:00 Uhr (1. Lauf), 12:30 Uhr (2. Lauf)
Piste: „International“
Länge: 1450 m, Höhenunterschied: 372 m
Tore: 54 (1. Lauf), 54 (2. Lauf)

Am Start waren 101 Läufer, 68 von ihnen erreichten das Ziel.

Ausgeschieden u.a.: Didier Bouvet (FRA), Tomaž Čižman (YUG), Hans Enn (AUT), Robert Erlacher (ITA), Markus Foser (LIE), Fredrik Nyberg (SWE), Hans Pieren (SUI), Hubert Strolz (AUT)
Nach dem ersten Durchgang führte der mit Nr. 15 gestartete Nierlich in 1:17,07 mit Vorsprüngen von 0,97 sec. und 1,26 sec. auf Hangl und Zurbriggen; es folgten Furuseth (+ 1,41 sec.), Girardelli (+ 1,43 sec.), Stenmark (+ 1,70 sec.) und Wasmaier (+ 1,96 sec.). Helmut Mayer war mit 2,07 sec. Rückstand Zehnter, Tomba ( + 2,75 sec.), der fast gestürzt wäre, nur Fünfzehnter. Hans Enn (Nr. 2), der nach seiner Schnellheilung nach Kreuzbandriss angetreten war, hatte schon nach wenigen Toren aufgeben müssen, wobei er einen Muskelabriss im lädierten Knie erlitt und am 13. Februar in Innsbruck von Dozent Benedetto operiert wurde; auch Strolz schied aus.
Den zweiten Lauf gewann Mayer in 1:20,14 mit 0,15 sec. Vorsprung auf Tomba, 0,45 sec. auf Nierlich und 0,91 sec. auf Zurbriggen.[17][18][19]

Slalom[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Sportler Zeit
1 AUT Rudolf Nierlich 2:02,85 min
2 FRG Armin Bittner 2:03,29 min
3 LUX Marc Girardelli 2:03,65 min
4 SUI Paul Accola 2:03,80 min
5 SWE Jonas Nilsson 2:03,87 min
6 NOR Ole Kristian Furuseth 2:05,18 min
7 LIE Paul Frommelt 2:05,34 min
8 YUG Grega Benedik 2:05,55 min
9 AUT Thomas Stangassinger 2:07,25 min
10 SUI Patrick Staub 2:07,48 min
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26 MEX Hubertus von Hohenlohe 2:34,66 min

Titelverteidiger: Frank Wörndl (GER)
Datum: 12. Februar, 09:00 Uhr (1. Lauf), 11:30 Uhr (2. Lauf)
Piste: „International“
Start in 2.706 m Höhe; Länge: 480 m, Höhenunterschied: 207 m
Tore: 73 (1. Lauf); 74 (2. Lauf) - Kurssetzer Didier Bonvin (SUI); Tino Pietrogiovanna (ITA)

Am Start waren 94 Läufer, 31 von ihnen erreichten das Ziel.

Ausgeschieden u.a.: Florian Beck (FRG), Markus Foser (LIE), Bernhard Gstrein (AUT), Urs Kälin (SUI), Fredrik Nyberg (SWE), Tetsuya Okabe (JPN), Rok Petrovič (YUG), Richard Pramotton (ITA), Ingemar Stenmark (SWE), Alberto Tomba (ITA), Michael Tritscher (AUT), Frank Wörndl (FRG), Pirmin Zurbriggen (SUI)
Beim österreichischen Team ersetzte Thomas Stangassinger, der als einziger der ÖSV-Läufer erst später eingetroffen war[20], den an einer Seitenstrang-Angina erkrankten Hubert Strolz.[21]
Nierlich (Nr. 10) war nach dem ersten Lauf in 57,57 sec. Zweiter hinter Bittner (57,32 sec.) und vor Girardelli (58,23 sec.); Stenmark (der nur die Start-Nr. 16 hatte) lag in 59,80 sec. auf Rang 12. Gstrein, Tomba (er war kopfüber fast den ganzen Hang hinuntergestürzt), McGrath, Zurbriggen und Titelverteidiger Wörndl waren ausgeschieden.
Der zweite Durchgang begann mit einer Ausfallsorgie. Bevor die besten Fünf an die Reihe kamen, waren nur drei Läufer in der Wertung. Weil gleich als Erster Pramotton ausfiel, brachte das italienische Team keinen in die Wertung. Stenmark verzeichnete mit seinem Ausscheiden keinen erfreulichen Abgang von seiner letzten WM, auch Tritscher fiel aus. Da dann aber das Führungsquintett durchkam, waren wenigstens vorerst acht Läufer klassiert. Nierlich hatte es gerade beim letzten Übergang am besten verstanden, nicht zu hasardieren, aber auch nicht derart wie der Führende Bittner zu bremsen. Accola belegte in beiden Läufen in 58,27 und 65,53 sec. Rang 4. Finn Christian Jagge, damals noch unbekannt, belegte in 129,28 sec. Rang 14.[22][23]

Kombination[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Sportler Zeit A Zeit S Punkte
1 LUX Marc Girardelli 2:04,64 (2.) 1:37,65 (3.) 4,72
2 SUI Paul Accola 2:05,82 (4.) 1:37,85 (6.) 16,26
3 AUT Günther Mader 2:07,36 (9.) 1:38,14 (9.) 31,49
4 SUI Pirmin Zurbriggen 2:08,15 (14.) 1:38,47 (11.) 40,41
5 FRG Markus Wasmeier 2:05,50 (3.) 1:43,18 (17.) 45,91
6 SUI Patrick Staub 2:08,71 (15.) 1:40,15 (14.) 55,53
7 AUT Michael Tritscher 2:10,73 (19.) 1:37,91 (7.) 59,56
8 TCH Marian Bires 2:07,09 (8.) 1:43,47 (18.) 61,54
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10 FRG Berni Huber 2:06,13 (6.) 1:46,61 (23.) 72,31
17 LIE Paul Frommelt 2:15,03 (27.) 1:37,83 (5.) 96,68
19 LIE Gregor Hoop 2:12,50 (24.) 1:44,29 (20.) 113,89
22 LIE Markus Foser 2:10,50 (18.) 1:48,29 (24.) 120,76
35 MEX Hubertus von Hohenlohe 2:14,93 (26.) 2:05,33 (43.) 263,26

Titelverteidiger: Marc Girardelli (LUX)
Datum: 3. Februar, 12:00 Uhr (Abfahrt)
30. Januar, 10:00 Uhr / 12:30 Uhr (Slalom)

Abfahrtsstrecke: „Centennial“
Streckenlänge: 3339 m, Höhenunterschied: 801 m
Tore: 38

Slalomstrecke: „Centennial“
Höhenunterschied: 180 m
Tore: 61 (1. Lauf), 57 (2. Lauf)

Am Start waren 85 Läufer, 45 klassierten sich.

Ausgeschieden u.a.: Luc Alphand (FRA), Armin Bittner (FRG), Tomaž Čižman (YUG), Bernhard Gstrein (AUT), Finn Christian Jagge (NOR), Gustav Oehrli (SUI), Franck Piccard (FRA), Richard Pramotton (ITA), Peter Runggaldier (ITA), Hubert Strolz (AUT), Hansjörg Tauscher (FRG)

Frauen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Abfahrt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Sportlerin Zeit
1 SUI Maria Walliser 1:46,50 min
2 CAN Karen Percy 1:48,00 min
3 FRG Karin Dedler 1:48,01 min
4 SUI Heidi Zurbriggen 1:48,05 min
5 JPN Emi Kawabata 1:48,32 min
6 FRG Michaela Gerg 1:48,38 min
7 CAN Kerrin Lee-Gartner 1:48,45 min
8 SUI Michela Figini 1:48,57 min
9 SUI Heidi Zeller-Bähler 1:48,60 min
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11 FRG Rosi Krenn 1:48,78 min
12 AUT Petra Kronberger 1:48,83 min
15 AUT Veronika Wallinger 1:49,01 min
19 FRG Regine Mösenlechner 1:49,10 min
20 SUI Chantal Bournissen 1:49,19 min
22 AUT Elisabeth Kirchler 1:49,24 min
28 AUT Sigrid Wolf 1:50,28 min

Titelverteidigerin: Maria Walliser (SUI)
Datum: 5. Februar, 13:00 Uhr
Piste: „International“
Länge: 2591 m, Höhenunterschied: 667 m
Tore: 38

Am Start waren 34 Läuferinnen, 32 von ihnen kamen in die Wertung; Carole Merle wurde wegen eines Frühstarts disqualifiziert.(Quellenhinweis siehe bitte Ergänzungen zum Damen-Riesenslalom).

Super-G[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Sportlerin Zeit
1 AUT Ulrike Maier 1:19,46 min
2 AUT Sigrid Wolf 1:19,49 min
3 FRG Michaela Gerg 1:19,50 min
4 SUI Maria Walliser 1:19,69 min
5 FRG Regine Mösenlechner 1:20,08 min
SUI Michela Figini 1:20,08 min
7 CAN Michelle McKendry 1:20,27 min
8 AUT Petra Kronberger 1:20,38 min
9 AUT Anita Wachter 1:20,39 min
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11 FRG Karin Dedler 1:20,58 min
12 SUI Heidi Zurbriggen 1:20,78 min
17 SUI Heidi Zeller-Bähler 1:20,91 min
26 SUI Vreni Schneider 1:22,50 min

Titelverteidigerin: Maria Walliser (SUI)
Datum: 8. Februar, 09:30 Uhr
Piste: „International“
Länge: 1671 m, Höhenunterschied: 478 m
Tore: 41

Am Start waren 63 Läuferinnen, 53 von ihnen erreichten das Ziel.

Ausgeschieden u.a.: Cathy Chedal (FRA), Traudl Hächer (FRG), Carole Merle (FRA)
Ulrike Maier holte, ohne bislang einen Weltcup-Sieg fixiert zu haben, Gold im Super-G (dass sie schwanger war, erfuhr man erst um den 25. Februar in Steamboat Springs[24]) – es gab eine denkbar enge Medaillenentscheidung! Maier (Nr. 1) und Wolf (Nr. 4) fuhren den untersten Streckenteil (der den Namen «Pepi's face» trug, nach dem nach Vail ausgewanderten Österreicher Pepi Gramshammer benannt war). Maier fuhr bei der ersten Zwischenzeit 32,78 sec., bei der zweiten 58,19 sec.; vor allem bei der ersten Messung waren viele Läuferinnen etwas schneller. Überraschend schaffte es die bisherige Saison-Dominatorin Carole Merle (Nr. 6) nur zur ersten Zwischenzeit, wo sie mit 0,34 sec. Vorsprung am besten lag, danach kam sie nach einem Sprung aus der Spur und schied aus. Dann war es speziell Maria Walliser (Nr. 12) mit 32,28 sec., und sie war auch bei der zweiten Zwischenzeit in 57,96 sec. voraus. Michaela Gerg (Nr. 14) wurde mit 32,70 sec. und 58,15 sec. gemessen.
McKendry kam mit Nr. 35 auf den 7. Platz.
Weitere interessante Platzierungen:
10. Karen Percy (CAN) 1:20,47
14. Diann Roffe (USA) 1:20,82
15. Catherine Quittet (FRA) 1:20,85
23. Mateja Svet (YUG) 1:21,68[25][26]

Riesenslalom[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Sportlerin Zeit
1 SUI Vreni Schneider 2:29,37 min
2 FRA Carole Merle 2:30,50 min
3 YUG Mateja Svet 2:31,92 min
4 SUI Maria Walliser 2:32,05 min
5 FRG Karin Dedler 2:32,33 min
6 FRA Cathy Chedal 2:32,97 min
7 ESP Blanca Fernández Ochoa 2:33,22 min
8 AUT Ulrike Maier 2:33,45 min
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10 AUT Ingrid Salvenmoser 2:33,66 min
11 SUI Heidi Zurbriggen 2:33,77 min
13 AUT Anita Wachter 2:34,29 min

Titelverteidigerin: Vreni Schneider (SUI)
Datum: 11. Februar, 10:00 Uhr (1. Lauf), 12:30 Uhr (2. Lauf)
Piste: „International“
Länge: 1400 m, Höhenunterschied: 338 m
Tore: 47 (1. Lauf), 51 (2. Lauf)

Am Start waren 73 Läuferinnen, 38 von ihnen erreichten das Ziel.

Ausgeschieden u.a.: Deborah Compagnoni (ITA), Michaela Gerg (FRG), Zoë Haas (SUI), Traudl Hächer (FRG), Kerrin Lee-Gartner (CAN), Paoletta Magoni (ITA), Christina Meier-Höck (FRG), Tamara McKinney (USA), Karen Percy (CAN), Veronika Šarec (YUG), Warwara Selenskaja (URS)

Die ursprünglich mit einer Zeit von 2:31,80 min. gemessene Drittplatzierte Christelle Guignard wurde nach einer positiven Dopingprobe disqualifiziert.

Slalom[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Sportlerin Zeit
1 YUG Mateja Svet 1:30,88 min
2 SUI Vreni Schneider 1:31,49 min
3 USA Tamara McKinney 1:31,66 min
4 ESP Blanca Fernández Ochoa 1:31,75 min
5 AUT Ingrid Salvenmoser 1:32,57 min
6 AUT Monika Maierhofer 1:32,77 min
7 FRG Anette Gersch 1:33,37 min
8 USA Eva Twardokens 1:33,40 min
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15 LIE Jolanda Kindle 1:36,10 min

Titelverteidigerin: Erika Hess (SUI) (Karriere beendet)
Datum: 7. Februar, 09:30 Uhr (1. Lauf), 12:30 Uhr (2. Lauf)
Piste: „Centennial“
Länge: 480 m, Höhenunterschied: 180 m
Tore: 53 (1. Lauf), 56 (2. Lauf)

Am Start waren 67 Läuferinnen, 32 von ihnen erreichten das Ziel.

Ausgeschieden u.a.: Patricia Chauvet (FRA), Brigitte Gadient (SUI), Christine von Grünigen (SUI), Paoletta Magoni (ITA), Ulrike Maier (AUT), Brigitte Oertli (SUI), Veronika Šarec (YUG), Anita Wachter (AUT)

Kombination[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Sportler Zeit A Zeit S Punkte
1 USA Tamara McKinney 1:32,10 (3.) 1:18,70 (2.) 5,65
2 SUI Vreni Schneider 1:33,94 (11.) 1:18,58 (1.) 26,63
3 SUI Brigitte Oertli 1:31,99 (2.) 1:22,50 (8.) 32,88
4 YUG Mateja Svet 1:34,11 (13.) 1:19,54 (3.) 35,86
5 AUT Anita Wachter 1:32,61 (5.) 1:21,93 (6.) 35,97
6 AUT Ulrike Maier 1:32,25 (4.) 1:22,73 (10.) 37,70
7 AUT Petra Kronberger 1:33,55 (9.) 1:20,94 (5.) 39,71
8 CAN Michelle McKendry 1:34,44 (8.) 1:22,54 (9.) 50,41
- - - - - -
21 FRG Rosi Krenn 1:32,86 (9.) 2:00,68 (24.) 333,09

Titelverteidigerin: Erika Hess (SUI) (Karriere beendet)
Datum: 2. Februar, 11:00 Uhr (Abfahrt)
29. Januar, 10:00 Uhr / 12:30 Uhr (Slalom)

Abfahrtsstrecke: „International“
Streckenlänge: 2234 m, Höhenunterschied: 598 m
Tore: 34

Slalomstrecke: „Centennial“
Höhenunterschied: 159 m
Tore: 45 (1. Lauf), 45 (2. Lauf)

Am Start waren 43 Läuferinnen, 22 klassierten sich.

Ausgeschieden u.a.: Chantal Bournissen (SUI), Annelise Coberger (NZL), Sylvia Eder (AUT), Michaela Gerg (FRG), Florence Masnada (FRA), Karen Percy (CAN), Veronika Šarec (YUG)

Die Damen des ÖSV waren auf Grund des Slalomergebnisses optimistisch gewesen, vor allem Petra Kronberger als Fünfte (und doch die bessere Abfahrerin als Slalomläuferin, zudem auch in den Trainings gut abgeschnitten) galt als Mitfavoritin. Daher kam ihr Rückfall unerwartet, wie überhaupt in der österreichischen Presse das Ergebnis als enttäuschend bezeichnet wurde.[27]

Medaillenspiegel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Gold Silber Bronze Gesamt
1 SchweizSchweiz Schweiz 3 5 3 11
2 OsterreichÖsterreich Österreich 3 2 1 6
3 Deutschland BRBR Deutschland BR Deutschland 1 1 2 4
4 Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien Jugoslawien 1 2 3
5 LuxemburgLuxemburg Luxemburg 1 1 2
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 1 1 2
7 FrankreichFrankreich Frankreich 1 1
KanadaKanada Kanada 1 1

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kasten links unten: «Neue FIS-Listen». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 30. Jänner 1989, S. 21.
  2. «Schweizer WM-Team ohne Gaspoz. Frehsner: „Harte Qualifikation“». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 23. Jänner 1989, S. 21.
  3. «Erfolg Hochs: Sechs Abfahrer im WM-Team». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 24. Jänner 1989, S. 21.
  4. Spalte 4, unten: «Höflehner 2. . Abfahrt heute». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 6. Februar 1989, S. 19.
  5. Kasten in Spalte 4, unten: «Alpine Ski-WM im TV». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 26. Jänner 1989, S. 23.
  6. Kasten rechts unten, erster Beitrag. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 27. Jänner 1989, S. 25.
  7. Bildunterschrift mit dem Text: «Chefin Cindy». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 26. Jänner 1989, S. 22.
  8. Mitte: «Zeitnehmung in Vail nicht wie in Europa». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 14. Jänner 1989, S. 23.
  9. – und hinsichtlich weiterer Informationen siehe bitte Quellenhinweis zur Eröffnungsfeier;html=1 Kasten rechts unten, letzter Beitrag. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 27. Jänner 1989, S. 25 – und hinsichtlich weiterer Informationen siehe bitte Quellenhinweis zur Eröffnungsfeier.
  10. Kasten rechts unten: «WM-Splitter»; erster Beitrag. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 30. Jänner 1989, S. 21.
  11. Spalte 4, unten: «Saalbach mit mehr Spannung». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 30. Jänner 1989, S. 19.
  12. «Auch Hangl nützte „Einser“ . Cizman verdrängte Strolz». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 9. Februar 1989, S. 23.
  13. Spalte 1, unten: «Wirnsberger 2 folgt Klammer». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 4. Februar 1989, S. 24.
  14. Spalte 1, Mitte: «Katrin fährt um Titel in der Abfahrt». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 1. Februar 1989, S. 24.
  15. Kasten in Spalte 4, oben: «Skitod während der Inspektion». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 1. Februar 1989, S. 21.
  16. «Auch Hangl nützte „Einser“ . Cizman verdrängte Strolz». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 9. Februar 1989, S. 23.
  17. «Nierlich und Mayer entfesselt! . Wieder Doppeltriumph» sowie Spalte 4, unten: «Ausfall Enns: Stich im Knie». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 10. Februar 1989, S. 23.
  18. Bildunterschrift. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 14. Februar 1989, S. 23.
  19. «Glückskinder und der Pechvogel». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 11. Februar 1989, S. 23.
  20. Spalte 1, Mitte: «Rund um die Ski-WM»; letzter Beitrag. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 8. Februar 1989, S. 23.
  21. Kasten in Spalte 1: «Rund um die Ski-WM»; 4. Beitrag. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 13. Februar 1989, S. 20.
  22. «Nierlich, der „Anti-Tomba“! . Gewinn trotz Zuschauerpleite». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 14. Februar 1989, S. 22.
  23. «Goldene Nerven-Drahtseile». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 14. Februar 1989, S. 21.
  24. «Letzter Super-G an Wolf: „Habe gezittert“». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 27. Februar 1989, S. 21.
  25. «Das Warten war für die Ulli schrecklich». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 10. Februar 1989, S. 24/25.
  26. «Triumph für Maier und Wolf! . Doppelsieg im Super-G-Krimi». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 9. Februar 1989, S. 21.
  27. «Siebente statt Erste . McKinney holte Gold». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 3. Februar 1989, S. 23.