Alpiner Nor-Am Cup

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Der Alpine Nor-Am Cup stellt neben dem Europacup den wichtigsten Teil des Unterbaus des Alpinen Skiweltcups dar. Der Wettbewerb soll vor allem jungen Rennläufern aus den USA und Kanada die Möglichkeit geben, Erfahrungen auf internationaler Ebene zu sammeln (auch Athleten aus anderen Kontinenten steht die Teilnahme offen). Der Nor-Am Cup wurde ab der Saison 1970/1971 unter dem Namen Canadian-American Cup (Can-Am Cup) ausgetragen. Seit der Saison 1977/1978 trägt die Rennserie ihren heutigen Namen North-American Cup (Nor-Am Cup).[1]

Im Gegensatz zum Weltcup finden alle Rennen in Nordamerika statt. Ansonsten sind die Regeln gleich, so auch die Vergabe von Punkten anhand des FIS-Punktesystems. Die Rennläufer können Punkte in fünf verschiedenen Disziplinen sammeln (Abfahrt, Slalom, Riesenslalom, Super-G und Superkombination). Es werden Sieger in der Gesamtwertung und in den Disziplinenwertungen ermittelt. Die Gesamtsieger des Nor-Am Cups erhalten für die folgende Weltcupsaison einen Fixstartplatz in allen Disziplinen. Zudem erhalten die besten zwei jeder Disziplinenwertung einen Weltcupfixstartplatz in der jeweiligen Disziplin. Wettkämpfer, die bereits unter den besten 20 der Weltcupstartliste sind oder keinem nordamerikanischen Verband angehören, werden hierbei nicht berücksichtigt. In diesem Fall rücken die nächsten in der Rangliste auf.[2]

Siegerlisten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Links führen zu Saison-Übersichten mit den Endständen der einzelnen Wertungen sowie den Top-3-Platzierten aller Nor-Am-Rennen der Damen und Herren (ab 1998/1999):

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Alpine Canada (Hrsg.): Canadian Alpine Ski Teams Media Guide 2008/2009. S. 144.
  2. Reglement der Alpinen FIS Continentalcups Edition 2010/2011. Punkt 5.4 Persönliche Qualifikation für den Weltcup (PDF, 501 kB)