Alpines Museum (München)

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Alpines Museum
Alpines Museum
Das Alpine Museum auf der Praterinsel in München, 2013
Daten
Ort München, Deutschland Welt-IconKoordinaten: 48° 8′ 6,7″ N, 11° 35′ 20,5″ O
Art
Alpenmuseum
Eröffnung 17. Dezember 1911
Betreiber
Leitung
Friederike Kaiser[1]
Website
ISIL DE-MUS-451814
Café & Restaurant Isarlust, bauzeitlich.
Alpines Museum, 1911

Das Alpine Museum in München ist ein Museum des Deutschen Alpenvereins (DAV) zur Geschichte des Alpinismus. Es beherbergt das gemeinsame Historische Alpenarchiv des Deutschen Alpenvereins des Österreichischen Alpenvereins (ÖAV) und des Alpenvereins Südtirol (AVS)[2] und ist zentraler Anlaufort für die 187 Sektionen des Deutschen Alpenvereins aus Bayern und deren über 700.000 Mitglieder.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der 1907 initiierten Gründung des Alpinen Museums war zunächst auch Österreich mit einbezogen. Am 14. Juli 1907 beauftragte die in Innsbruck tagende Generalversammlung des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins (DuOeAV) den Zentralausschuss durch einstimmigen Beschluss, die Vorarbeiten für das Museum einzuleiten. Die Stadtgemeinde München bot dem DuOeAV für das neu zu gründende Museum das auf der Praterinsel gelegene ehemalige Café & Restaurant Isarlust zur unentgeltlichen Nutzung an. Am 18. Juli 1908 beschloss die Generalversammlung endgültig und einstimmig die Errichtung des Museums; annähernd einstimmig fiel die Wahl auf den von der Stadt München offerierten Standort. Nach Übernahme des Gebäudes am 23. Januar 1909,[3] baulicher Adaptierung,[Anm. 1] themenspezifischer Einrichtung[Anm. 2] bzw. Ausgestaltung[Anm. 3] sowie personeller Besetzung[Anm. 4] wurde das Alpine Museum, mit einer Besuchsordnung[4] versehen, am 17. Dezember 1911 eröffnet.[5]

In regelmäßigen Ausstellungen befasste sich das Museum vorrangig mit der Geschichte der Alpenorganisationen, aber auch mit der Flora, der Fauna und der Volkskunde des Alpengebiets. Präsentiert wurden die Aktivitäten des Alpenvereins und es wurden bedeutende Bergsteigerinnen und Bergsteiger vorgestellt. Einen wesentlichen Teil der Exponate bildeten Reliefs, die bedeutendsten darunter von Albert Heim (1849–1937), Leo Aegerter (1875–1953) sowie Xaver Imfeld (1853–1909).[6] Eine Abteilung, die nach Ende des Ersten Weltkriegs eingerichtet wurde,[7] zeigte den Gebirgskrieg in den Dolomiten.

Ab 1929 dienten zwei weitere geräumige Säle der Vorführung des (bis dahin als touristisch nicht vollwertig erachteten) alpinen Skilaufs sowie der alpinen Technik, wobei diese in zwei sieben Meter hohen Gruppen mit lebensgroßen Figuren demonstriert wurde.[8] Ein weiterer Saal wurde, wissenschaftlich wie alpin-technisch, dem Großglockner gewidmet.[9]

Der Bergsteiger und Forschungsreisende Willi Rickmer Rickmers (1873–1965) hatte 1901 seine vielbändige alpine Bücherei dem Deutschen und Österreichischen Alpenverein zur Gründung einer Zentralbibliothek überlassen. Diese spätere Alpenvereinsbücherei war seit 1902 in fünf Mansardenräumen der Stadtsparkasse München untergebracht gewesen und war, bei laufend erweitertem Bestand, 1909 in das Gebäude Isarlust zu übersiedeln.[10]

Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude zerstört, die Sammlungen in Bergwerkstollen nach Österreich ausgelagert. Nach dem Krieg wurde das Gebäude als zentrale Verwaltung des Deutschen Alpenvereins (DAV) genutzt. In den 1990er Jahren drohte die Stadt, das Gebäude zurückzufordern, weil die Zweckbindung Museum und Bildung durch die Büros der DAV-Verwaltung nicht mehr erfüllt wurde. Daher beschloss der Alpenverein 1993 die Neuerrichtung des Alpinen Museums auf der Praterinsel. Die Ausstellung wurde von Helmuth Zebhauser, Kulturbeauftragter des Deutschen Alpenvereins, neu konzipiert und eingerichtet, 1996 wurde das Museum wiedereröffnet.

Eine Dauerausstellung dokumentiert heute unter anderem die touristische Nutzung der Alpen. Im jährlichen Rhythmus gibt es zudem Sonderausstellungen zu alpinen Themen.

Erste Direktorin des Museums war Maike Trentin-Meyer. Zum 1. Juli 2000 wurde Friederike Kaiser zur Leiterin des Alpinen Museums bestellt.[11][1]

Von November 2011 bis Juni 2012 feierte das Museum sein einhundertjähriges Bestehen unter anderem mit der zeitkritischen Sonderausstellung Berg Heil! Alpenverein und Bergsteigen 1918–1945[12] sowie diversen, das Thema begleitenden Diskussionsveranstaltungen.[8]

2013 erhielt das Museum von den Erben der Brüder Hermann von Schlagintweit, Adolph von Schlagintweit und Robert von Schlagintweit 200 Aquarelle und Zeichnungen, die diese während ihrer Expedition nach Indien, Nepal, Tibet und Turkestan in den Jahren 1854 bis 1857 angefertigt hatten.

Im Rahmen des vollständigen Abrisses der alten Höllentalangerhütte im Jahr 2013 wurde das Blockhaus, die „Urzelle“ der Hütte, im Außengelände des Alpinen Museums wieder aufgebaut und im März 2017 mitsamt historischer Einrichtung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Juni 2021: Neugestaltung innen
Eingangsbereich zur Stadt hin

Umbau des Alpinen Museums[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wegen eines umfassenden Umbaus ist das Alpine Museum seit Januar 2021 geschlossen, ebenso die Bibliothek und das Archiv der Alpenvereinsverbände. Der Umbau des Museums ist an den historischen Bestand des Gebäudes angelehnt. Das Haus soll seine ursprüngliche Großzügigkeit von 1887/88 zurück erhalten.[13] Im Obergeschoss werden große Ausstellungsräumlichkeiten geschaffen, die Bibliothek bekommt mehr Platz und wird prominent ins Erdgeschoss verlagert. Zur Isar hin wird eine Terrassenanlage im Garten neu errichtet, der Park mit teils uralten Bäumen bleibt voll erhalten, der Eingang des Hauses wird sichtbarer zur Stadtseite hin verlegt. Durch den gesamten Eingangsbereich und das Foyer zieht sich nach der Sanierung ein steinernes Band aus Nagelfluh-Gestein.[14] Im Park soll ein eigener kleiner Bereich mit alpinen Pflanzen gestaltet werden. Die Modernisierung und der Umbau des Alpinen Museums und seiner Einrichtungen auf der Münchner Praterinsel werden von der deutschen Bundesregierung mit 4,9 Mio. Euro bezuschusst,[15] die Stadt München schloss sich mit 1 Mio. Euro Förderung an. Bayern fördert das Projekt mit annähernd einer Million Euro.[16] Der Deutsche Alpenverein selbst trägt 2,5 Mio. Euro der auf 9,8 Mio. Euro angesetzten Bausumme.

Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Übersicht über die Ausstellungen seit der Wiedereröffnung 1996.[17]

Zeitraum Ausstellung Quelle
26.10.1996–28.01.1997 Eingriffe: Malerei und Grafik von Johannes Birkhölzer. Info
11.03.1999–29.04.1999 Hochgebirgs- und Gletscherforschung. Zum 100. Geburtstag von Richard Finsterwalder. Info
05.05.1999–01.09.1999 Prosa der Welt. Paul Almásy Fotografien. Info
10.02.2000–11.03.2000 Fotoberge – BERGE Fotos. Info
20.04.2000–01.07.2000 Schön und schaurig: Aus den Sammlungen des Alpinen Museums. Info
20.07.2000–09.12.2000 Berge 2000. Info
15.02.2001–17.06.2001 Bergbauern. Fotografien von Erika Hubatschek 1939–1960. Info
19.07.2001–28.10.2001 Rundum Berge. Faltpanoramen oder Der Versuch alles sehen zu können. Info
15.11.2001–31.03.2002 Ansichten vom Berg. Der Wandel eines Motivs in der Druckgrafik von Dürer bis Heckel. Info
25.04.2002–22.09.2002 Der Aufstieg der Infoen. Eine politische Expedition von Münchner und Dresdner
Bergsteigern in den Kaukasus im Jahr 1932.
Info
10.10.2002–16.03.2003 Faszination Himalaya. Forscher, Bergsteiger und Abenteurer erzählen. Info
04.04.2003–28.09.2003 Heidi. Mythos – Marke – Medienstar. Eine Ausstellung zum Phänomen Heidi. Info
23.10.2003–11.04.2004 Die Zugspitze. Vom Bergsteigen zum Massentourismus. Info
29.04.2004–16.01.2005 Gletscher im Treibhaus. Eine fotografische Zeitreise in die alpine Eiswelt. Info
17.03.2005–12.02.2006 Mit der Nase in die Berge. Alpine Duftgeschichte(n). Info
11.05.2006–18.03.2007 Berge im Kasten. Fotografien aus der Sammlung des Deutschen Alpenvereins, 1870–1914. Info
29.03.2007–24.06.2007 Berg Heil. Eine satirische Bestandsaufnahme des Fotografen Uli Wiesmeier. Info
24.07.2008–21.02.2010 Aufwärts! Berge, Begeisterung und der Deutsche Alpenverein 1945–2007. Info
24.07.2008–21.02.2010 Ungeheuer – Zauberhaft. Märchen, Sagen und Geschichten aus den Alpen. Info
22.04.2010–27.02.2011 Hast Du meine Alpen gesehen? Eine jüdische Beziehungsgeschichte... Info
14.04.2001–23.10.2011 Abgründe. Cartoons von Erbse, Sebastian Schrank und Georg Sojer. Info
24.11.2011–24.06.2012 Berg Heil! Alpenverein und Bergsteigen 1918–1945. Info
18.11.2012–21.06.2013 Angesagt und Aufgestiegen. Die Jugend des Deutschen Alpenvereins. Info
11.07.2013–16.02.2014 Philipp Schönborn. Bergpredigt. Info
14.03.2014–15.02.2015 Alpen unter Druck. Erschließung im Alpenraum. Info
19.03.2015–26.06.2016 Über den Himalaya. Die Expedition der Brüder Schlagintweit
nach Indien und Zentralasien 1854–1858.
Info
01.07.2016–05.02.2017 Standpunkt. Jürgen Winkler 1951–2016. Info
09.03.2017–08.04.2018 Hoch hinaus! Wege und Hütten in den Alpen. Info
17.05.2018–17.03.2019 gerade wild. Alpenflüsse. Info
12.05.2019–10.01.2021 Die Berge und wir. 150 Jahre Deutscher Alpenverein Info

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Eröffnung des Alpinen Museums in München. In: Mitteilungen des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins, Jahrgang 1911 (Band XXXVII), S. 292–294. (Online bei ALO).
  • Karl Müller: Das Alpine Museum. In: Zeitschrift des Deutschen Alpenvereins / Zeitschrift des Deutschen und (des) Österreichischen Alpenvereins, Jahrgang 1912, (Band XLIII), S. 1–24. (Online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/oav.
  • C. Müller (d. i. Karl Müller): Das Alpine Museum zu München. (Teil I). In: Mitteilungen des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins, Jahrgang 1912 (Band XXXVIII), S. 15–18. (Online bei ALO).
    — : Das Alpine Museum zu München. (Teil II und Schluss). In: Mitteilungen des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins, Jahrgang 1912 (Band XXXVIII), S. 31–34. (Online bei ALO).
  • Bayerischer Architekten- und Ingenieur-Verband (Hrsg.): München und seine Bauten. Bruckmann, München 1912, DNB, OBV. – Inhaltsverzeichnis online (PDF).
  • A(loys) Dreyer: Die Ausstellung alpiner Kriegsliteratur in der Alpenvereinsbücherei zu München. In: Mitteilungen des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins, Jahrgang 1916 (Band XLII), S. 53 f. (Online bei ALO).
  • Karl Müller: Führer durch das Alpine Museum des Deutschen und oesterreichischen Alpen-Vereins in München. Lindauer, München 1916, DNB, ÖNB.
  • Alfred Steinitzer: Das Alpine Museum. Gelegentlich des Erscheinens des „Führers durch das Alpine Museum“. In: Mitteilungen des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins, Jahrgang 1917 (Band XLIII), S. 42–45. (Online bei ALO).
  • Ernst Enzensperger: Alpenvereinsbücherei, Alpines Museum und Laternbilderstelle im Dienste der Werbung für den D. u. Ö. A-V. In: Mitteilungen des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins, Jahrgang 1918 (Band XLIV), S. 59–61. (Online bei ALO).
  • Alfred Steinitzer: Alpines Museum und geoplastische Fragen. In: Mitteilungen des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins, Jahrgang 1918 (Band XLIV), S. 9 f. (Online bei ALO).
  • Otto Raab: Geoplastik im Alpinen Museum. In: Mitteilungen des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins, Jahrgang 1918 (Band XLIV), S. 115 ff. (Online bei ALO).
  • C. Müller (d. i. Karl Müller): Von den Schätzen des alpinen Museums. In: Mitteilungen des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins, Jahrgang 1922 (Band XLVIII), S. 2 f. (Online bei ALO).
  • Hermann Bühler: Führer durch das Alpine Museum in München. Im Auftrage des Deutschen Alpenvereins und des Vereins der Freunde des Alpinen Museums. Rother, München 1941, Permalink DNB, OBV.
  • Helmuth Zebhauser (Hrsg.), Maike Trentin-Meyer (Hrsg.): Zwischen Idylle und Tummelplatz. Katalog für das Alpine Museum des Deutschen Alpenvereins in München. (Aspekte der Alpinismusgeschichte). Rother, München 1996, ISBN 3-7633-8100-7.
  • Hans-Michael Körner: Wozu Geschichte? Was heißt und zu welchem Ende studiert man Alpingeschichte? Schriftenreihe / Alpines Museum des Deutschen Alpenvereins, Band 1, ZDB-ID 1466848-8. Bergverlag Rother, Ottobrunn 1997, ISBN 3-7633-8105-8.
  • Katharina Weigand (Hrsg.): Heimat. Konstanten und Wandel im 19./20. Jahrhundert. Vorstellungen und Wirklichkeiten. 1. Kolloquium des Alpinen Museums. Schriftenreihe / Alpines Museum des Deutschen Alpenvereins, Band 2, ZDB-ID 1466848-8. Bergverlag Rother, Ottobrunn 1997, ISBN 3-7633-8104-X.
  • Maike Trentin-Meyer, Helmuth Zebhauser (Hrsg.): Erhaben und erobert. Katalog der Gemäldesammlung des Alpinen Museums des Deutschen Alpenvereins. Deutscher Alpenverein, München 1998, ISBN 3-7633-8107-4.
  • Günter Nagel, Walter M. Welsch: Karten der Berge. Vom Meßtisch zur Satellitenvermessung ; Katalog zur Ausstellung des Bayerischen Landesvermessungsamtes und des Deutschen Alpenvereins. Alpines Museum des DAV, München 1999, ISBN 3-928777-66-1.
    • Maike Trentin-Meyer, Walter Welsch: Karten der Berge. Vom Meßtisch zur Satellitenvermessung. In: DAV Panorama. Heft 5/1999. DAV, München 1999, ZDB-ID 2589886-3, S. 32–36. – Text online (PDF; 555 kB), abgerufen am 27. März 2012.
  • Helmuth Zebhauser: Reklamemarken aus den Sammlungen des Alpinen Museums im Zentralarchiv des Deutschen Alpenvereins. Alpines Museum des Deutschen Alpenvereins, Band 4. Bergverlag Rother, Ottobrunn 1999, ISBN 3-928777-68-8.
  • Helmuth Zebhauser: Buchstaben im Museum. Sprache, Textsorten, Textform für begehbare Medien. Arbeitsgrundlage für das Alpine Museum in München und seine Ausstellungen. Alpines Museum des Deutschen Alpenvereins, Band 5. Deutscher Alpenverein, München 2000, ISBN 3-928777-69-6.
  • Robert Stalla: Ansichten vom Berg. Der Wandel eines Motivs in der Druckgrafik von Dürer bis Heckel. Aus der Sammlung des Alpinen Museums des Deutschen Alpenvereins, München. Alpines Museum des DAV, München, vom 15. November 2001 bis 31. März 2002 (…) Deutscher Kunstverlag, München (u. a.) 2001, ISBN 3-422-06352-8.
  • Thomas Schirmböck, Jürgen Palmer, Aurel Schmidt: Michael Schnabel, Stille Berge. Anlässlich der Ausstellung Michael Schnabel, Stille Berge: (…) Alpines Museum München, Winter/Frühjahr 2004/2005 (…) Edition Braus, Heidelberg 2004, ISBN 3-89904-135-6.
  • Augusto Golin, Friederike Kaiser (Red.): Berge im Kasten. Fotografien aus der Sammlung des Deutschen Alpenvereins, 1870–1914. Begleitbuch zur Ausstellung im Alpinen Museum des Deutschen Alpenvereins, München, 11. Mai 2006 bis 18. März 2007. Deutscher Alpenverein, München 2006, ISBN 3-937530-13-4. – Inhaltsverzeichnis online (PDF).
    • fk (d. i. Friederike Kaiser): Berge im Kasten. Fotografien aus der Sammlung des Deutschen Alpenvereins, 1870 bis 1914, bilden den Schwerpunktauftakt für 2006. In: DAV Panorama. Heft 2/2006. DAV, München 2006, ZDB-ID 2589886-3, S. 98 f. – Text online (PDF; 2 MB), abgerufen am 27. März 2012.
  • Hanno Loewy (Hrsg.), Gerhard Milchram (Hrsg.): „Hast du meine Alpen gesehen?“ Eine jüdische Beziehungsgeschichte. (…) Alpines Museum des Deutschen Alpenvereins, München, April 2010 bis Februar 2011. 2. Auflage. Bucher, Hohenems 2010, ISBN 978-3-902679-41-3. – Inhaltsverzeichnis online (PDF).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Alpines Museum (München) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Alpenverein.de: Bundesgeschäftsstelle des DAV
  2. Das Historische Alpenarchiv - Recherchetool für Archiv und Sammlungen. alpenverein.de, 17. Februar 2021, abgerufen am 27. April 2021.
  3. Das Alpine Museum des D. u. Ö. Alpenvereins. In: Mitteilungen des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins, Jahrgang 1909 (Band XXXV), S. 53. (Online bei ALO).
  4. Vereins-Angelegenheiten. Besuchsordnung des Alpinen Museums des D. u. Ö. Alpenvereins (München, Isarlust). In: Mitteilungen des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins, Jahrgang 1911 (Band XXXVII), S. 298. (Online bei ALO).
  5. Müller: Das Alpine Museum, S. 1 f.
  6. Hh: Das alpine Museum zu München. Hiezu zwei Bilder. In: Der Naturfreund, Jahrgang 1913, (Band XVII), S. 245 ff. (Online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/dna.
  7. C. Müller (d. i. Karl Müller): Der Krieg und das Alpine Museum. In: Mitteilungen des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins, Jahrgang 1915 (Band XLI), S. 195 f. (Online bei ALO)
  8. a b Friederike Kaiser: 100 Jahre Alpines Museum des DAV. Auf der Praterinsel blüht die Alpingeschichte. In: DAV Panorama. Heft 4/2011. DAV, München 2011, ZDB-ID 2589886-3, S. 6 f. — Text online (PDF; 3,3 MB), abgerufen am 27. März 2012.
  9. Tagesbericht (…) Vom Münchner Alpinen Museum. In: Reichspost, Nr. 193/1928, XXXVI. Jahrgang, 15. Juli 1929, S. 2, Mitte rechts. (Online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/rpt.
  10. A(loys) Dreyer: Die Alpenvereinsbücherei. In: Mitteilungen des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins, Jahrgang 1912 (Band XXXVIII), S. 230 f. (Online bei ALO).
  11. ah: Nachfolge auf der Praterinsel. Friederike Kaiser neue Leiterin des Alpinen Museums. In: DAV Panorama. Heft 1/2001. DAV, München 2001, ZDB-ID 2589886-3, S. 69. – Text online (PDF; 394 kB), abgerufen am 27. März 2012.
  12. Jonas Kassner (Red.): Sonderausstellung im Alpinen Museum. In: alpenverein.de, abgerufen am 27. März 2012.
  13. Thomas Anlauf: Eine Sanierung nach historischem Vorbild. sueddeutsche.de, 10. Januar 2021, abgerufen am 27. April 2021.
  14. Thomas Anlauf: Wie das Alpine Museum umgebaut wird. sueddeutsche.de, 28. April 2021, abgerufen am 11. August 2021.
  15. Umfangreiche Förderung des Umbaus des Alpinen Museums in München. alpenverein.de, 11. November 2020, abgerufen am 27. April 2021.
  16. Freistaat fördert Umbau des Alpinen Museums mit 800.000 Euro. alpenverein.de, 13. Februar 2020, abgerufen am 27. April 2021.
  17. Alpenverein.de: Archiv-Sonderausstellungen

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diese betraf zuvörderst die Unterbringung der Zentralbibliothek. Für den Museumsteil des Hauses waren kaum Bauarbeiten zu erbringen, lediglich im großen Saal wurde durch den Einbau von einigen Kabinen mehr Wandfläche geschaffen. – Siehe: Bericht über das Alpine Museum. In: Mitteilungen des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins, Jahrgang 1910 (Band XXXVI), S. 191 f. (Online bei ALO).
    Gesamtverantwortlich für die Gebäudeadaptionen war Robert Rehlen (1859–1941), 1912 Baurat und Leiter der Abteilung Hochbau III bei der Stadtgemeinde München, Leiter des Hütten- und Wegebaues im DuOeAV und von 1928 bis 1934 dessen Präsident.
  2. Unter anderem wurde für eine Sammlung aller alpiner Exlibris Vorsorge getroffen. – Siehe: Carl Müller: Alpine Exlibris im Alpinen Museum. In: Mitteilungen des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins, Jahrgang 1910 (Band XXXVI), S. 290 f. (Online bei ALO).
    Teile der das Museum umgebenden Freiflächen wurden einer Präsentation von Gesteinsblöcken verschiedenster geologischer Formationen gewidmet. – Siehe: Vereins-Angelegenheiten. Vom alpinen Museum. In: Mitteilungen des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins, Jahrgang 1910 (Band XXXVI), S. 298. (Online bei ALO).
  3. Leitung: Akademischer Maler Fritz Delcroix (* 18. Juli 1864 in München; † 21. Juni 1918 ebendort). – In: Die Eröffnung des Alpinen Museums in München, S. 293.
  4. Museumsleiter: Landgerichtsrat a. D. Karl Müller. – In: Die Eröffnung des Alpinen Museums in München, S. 293.