Alsterpark

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Einer der offiziellen Zugänge zum Alsterpark (2016)

Rund um die Hamburger Außenalster liegen naturnahe Flächen, die 1952 als Park und Freizeitgelände gestaltet wurden. Der westliche Teil in den Stadtteilen Rotherbaum und Harvestehude nennt sich Alstervorland, der östliche in den Stadtteilen St. Georg und Uhlenhorst Alsterpark. Oberhalb der Außenalster schließt sich der Eichenpark an. Mit der Ausnahme an einigen Bootshäusern hat man einen freien Blick auf die gestaute Alster.

Alstervorland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kunstwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Straßenzug An der Alster und Harvestehuder Weg:

Bis zur IGA 1953 reichten die Grundstücke in Harvestehude bis an das Alsterufer.

Alstersessel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die typischen Alstersessel finden sich in mehreren öffentlichen Parkanlagen in Hamburg

Über die Grünfläche des Alstervorlandes sind im Sommer weiß-lackierte Holzsessel in künstlerischem Design verteilt. Die Besucher können sie nach Wunsch stellen und gruppieren.[1] Verantwortlich für die Alsterstühle ist das Bezirksamt Eimsbüttel. Sie wurden erstmals anlässlich der Internationalen Gartenbauausstellung IGA 1953 aufgestellt. Von 140 Alsterstühlen Ende der 1990er Jahre waren Ende 2017 noch 20 vorhanden.[2]

Alsterpark[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Schwanenwik ist eine Straße in Hamburg-Uhlenhorst, die 1853–58 als ein Verbindungsweg zwischen St. Georg und Uhlenhorst entstand. An ihr liegt das Literaturhaus Hamburg. Häufig ist mit diesem Namen die große Wiese des Alsterparks gemeint. Bis in die 1920er Jahre gab es hier eine öffentliche Badeanstalt.

Besonderheit Halt-Schilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Offizielles inoffizielles Stopp-Schild zur Regelung des Fahrradverkehrs (2016)

Eine Besonderheit befindet sich im Alsterpark: Dort werden behördlicherseits Halt-Schilder verwendet, um bei den Zugängen für Fußgänger zum Parkgelände den kreuzenden regen Fahrradverkehr um die Außenalster zum Stoppen aufzufordern. Diese Schilder sind paradoxerweise seit der Novelle der Straßenverkehrsordnung vom 1. März 1971 keine amtlichen Stopp-Schilder mehr in Deutschland, werden an dieser Stelle aber weiterhin verwendet bzw. wurden 2016 sogar erneuert und nicht durch die üblichen Stopp-Schilder „Typ B2a“ ersetzt.

Eichenpark[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Geschichte des Parks

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Süden, nahe der Lombardsbrücke, schließt der Gustav-Mahler-Park an. Dort verbindet eine Fußgängerbrücke mit dem Park Planten un Blomen. Am Millerntor findet dieser Anschluss an den Alten Elbpark.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Frank Peter Hesse: Der Alsterpark. Geschichte und Gestalt. Zum Tode von Gustav Lüttge vor 25 Jahren. In: Die Gartenkunst 5 (1/1993), S. 135–158.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Friederike Ulrich: Wo bleiben die Alstersessel? In: Hamburger Abendblatt vom 13. Juni 2013, S. 9.
  2. Ulrich Gaßdorf: Konsuln spenden Alsterstühle. In: „Hamburger Abendblatt“, 24. Oktober 2017, S. 15.

Koordinaten: 53° 34′ 28″ N, 10° 0′ 3″ O