Alt Duvenstedt

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Dieser Artikel oder Abschnitt bedarf einer Überarbeitung. Näheres ist auf der Diskussionsseite angegeben. Hilf mit, ihn zu verbessern, und entferne anschließend diese Markierung.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Alt Duvenstedt
Alt Duvenstedt
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Alt Duvenstedt hervorgehoben
Koordinaten: 54° 21′ N, 9° 39′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Rendsburg-Eckernförde
Amt: Fockbek
Höhe: 8 m ü. NHN
Fläche: 20,42 km2
Einwohner: 1922 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 94 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 24791, 24782, 24811
Vorwahlen: 04335, 04336, 04338
Kfz-Kennzeichen: RD, ECK
Gemeindeschlüssel: 01 0 58 003
Adresse der Amtsverwaltung: Rendsburger Straße 42
24787 Fockbek
Webpräsenz: www.alt-duvenstedt.de
Bürgermeister: Peter Orda (SPD)
Lage der Gemeinde Alt Duvenstedt im Kreis Rendsburg-Eckernförde
Karte

Alt Duvenstedt (dänisch Gammel Duvensted) ist eine Gemeinde am Rand der Hüttener Berge im Kreis Rendsburg-Eckernförde in Schleswig-Holstein. Krummenort liegt im Gemeindegebiet.

Geographie und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alt Duvenstedt befindet sich wenige Kilometer nördlich von Rendsburg im Naturpark Hüttener Berge. Östlich liegt die Bundesautobahn 7 von Hamburg nach Dänemark. Westlich verlaufen die Bundesstraße 77 und die Bahnstrecke Neumünster–Flensburg.

Der am 4. Oktober 1854 eröffnete Bahnhof Duvenstedt wurde am 1. Oktober 1919 in Alt Duvenstedt umbenannt. Der Haltepunkt wurde zum 31. Mai 1988 geschlossen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort wurde 1328 erstmals als Duvenstede erwähnt. Neu Duvenstedt wurde 1763 im Rahmen der Geestkolonisation neu gegründet und bildet mit anderen Siedlungen heute eine eigene Gemeinde. Die Bezeichnung Alt Duvenstedt entstand 1919, als der Bahnhof im Ort diesen Namen bekam.

Ab 1924 bildete Alt Duvenstedt gemeinsam mit Rickert den Amtsbezirk Alt Duvenstedt. Seit 1948 gehört Alt Duvenstedt zum Amt Fockbek.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von den 13 Sitzen in der Gemeindevertretung hatte die CDU seit der Kommunalwahl 2008 sieben Sitze, die SPD und die Wählergemeinschaft ADW je drei Sitze. Nach der Wahl vom 26. Mai 2013 hat die ADW fünf, CDU und SPD je vier Sitze.[2] Nach der Kommunalwahl vom 6. Mai 2018 hat die SPD acht Sitze, die CDU erreichte fünf Sitze. Die Alt Duvenstedter Wählergemeinschaft (ADW) war nicht mehr zur Wahl angetreten.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „In Grün ein gesenkter silberner Wellenbalken, begleitet oben von einem goldenen Mühlrad, unten von den oberen Hälften von drei goldenen Rohrkolben.“[3]

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Alt Duvenstedt ist der TSV Alt Duvenstedt ansässig, dessen Männermannschaft in der Handball-Oberliga Hamburg - Schleswig-Holstein spielt.

Bundeswehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Krummenort befindet sich die zum Fliegerhorst Hohn gehörende Hugo-Junkers-Kaserne des Lufttransportgeschwaders 63 (LTG 63). Des Weiteren befindet sich dort die 3. Kompanie der Marineschutzkräfte aus Eckernförde (3./MSK) und ein Sanitätszentrum (SanZ). Im Oktober 2011 wurde bekannt gegeben, dass sowohl der Fliegerhorst in Hohn als auch die Kaserne in der Krummenorter Heide geschlossen werden sollen.[4] Die vormals hier ebenfalls stationierte 5. Kompanie vom Aufklärungsbataillon 6 aus Eutin wurde bereits zum 31. März 2013 aufgelöst.[5] Die 3./MSK wird nach Eckernförde verlegt. Abhängig vom Zulauf des neuen Transportflugzeuges Airbus A400M, wird das LTG 63 und das SanZ voraussichtlich 2019 aufgelöst.[6]

Bilder von Alt Duvenstedt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Alt Duvenstedt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2016 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Horst Becker: Heftige Verluste und ein Riesenerfolg. Alt Duvenstedt/Nübbel. In: www.shz.de. LANDESZEITUNG, 28. Mai 2013, abgerufen am 6. August 2013.
  3. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein
  4. Bundesministerium der Verteidigung: Schließungen in Schleswig-Holstein. bundeswehr.de, 17. April 2013, abgerufen am 18. Mai 2013.
  5. http://www.6erholstein.de/GOGE_Wechsel_in_Eutin.htm (Link nicht abrufbar)
  6. Bundesministerium der Verteidigung: Die Stationierung der Bundeswehr (Oktober 2011). bundeswehr.de, 26. Oktober 2011, S. 120, abgerufen am 18. Mai 2013 (PDF; 3,4 MB).