Alt Krenzlin

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Alt Krenzlin führt kein Wappen
Alt Krenzlin
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Alt Krenzlin hervorgehoben
Koordinaten: 53° 19′ N, 11° 18′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Ludwigslust-Parchim
Amt: Ludwigslust-Land
Höhe: 54 m ü. NHN
Fläche: 37,74 km2
Einwohner: 750 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 20 Einwohner je km2
Postleitzahl: 19288
Vorwahlen: 038751, 038754
Kfz-Kennzeichen: LUP, HGN, LBZ, LWL, PCH, STB
Gemeindeschlüssel: 13 0 76 001
Gemeindegliederung: 5 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Wöbbeliner Str. 5
19288 Ludwigslust
Webpräsenz: www.amt-ludwigslust-land.de
Bürgermeister: Rainer Schmidt
Lage der Gemeinde Alt Krenzlin im Landkreis Ludwigslust-Parchim
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Alt Krenzlin ist eine Gemeinde im Landkreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Sie wird vom Amt Ludwigslust-Land mit Sitz in der nicht amtsangehörigen Stadt Ludwigslust verwaltet.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alt Krenzlin liegt in der Griesen Gegend, einem waldreichen Gebiet zwischen den Flüssen Sude, Elde und Elbe. Im Südosten des Gemeindegebietes fließen der Ludwigsluster Kanal und die Rögnitz.

Zur Gemeinde Alt Krenzlin gehören die Ortsteile Alt Krenzlin, Neu Krenzlin, Klein Krams mit Klein Krams Ausbau, Krenzliner Hütte und Loosen.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Urkundliche Ersterwähnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Alt Krenzlin - 1369 als Kresczelyn
  • Neu Krenzlin - 1534 als Newen Crentzelein
  • Loosen - 1363 als Losen
  • Klein Krams - 1431 als Crampetze
  • Klein Krams Ausbau - 1850
  • Krenzliner Hütte - 1743

Krenzliner Hütte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Ortsteil Neu Krenzlin befand sich auf dem heutigen Gutshof ein Rittergut einer Familie von Penz mit Sitz in Redefin. 1706 wurde dieses Gut an die herzogliche Kammer des Herzogtums Mecklenburg[-Schwerin] verkauft und seitdem als Pachtgut betrieben.

Von Neu Krenzlin aus wurde 1743 auf dem Klein Kramser Torfmoor eine Torf-Glashütte errichtet. Das Herzogtum ließ hier Häuser für die Glasmacher errichten. Damit wurde die Grundlage für die Entstehung des Büdnerdorfes Krenzliner Hütte gelegt. Im Jahre 1779 wurden die Glashütte aufgegeben und die Glasmacherwohnungen meistbietend zu Büdnerrecht verkauft. Von der Glashütte ist bis auf den Orts- und Flurnamen der Glasschmelze nichts mehr erhalten.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Juli 1950 wurden die bis dahin eigenständigen Gemeinden Klein Krams und Neu Krenzlin im Zuge einer Verwaltungsreform in die Gemeinde Alt Krenzlin eingegliedert. 1973 trat die Ortschaft Loosen der Gemeinde Alt Krenzlin bei. Durch die zentrale Lage war Krenzliner Hütte der Verwaltungsmittelpunkt der Gemeinde. Heute befinden sich in Krenzliner Hütte das Bürgerbüro und der Bauhof der Gemeinde Alt Krenzlin.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe dazu Liste der Baudenkmale in Alt Krenzlin

  • Gutshof in Neu Krenzlin: 1945 wurden nach der Bodenreform die Nebengebäude des Gutshauses zur Unterbringung von Flüchtlingen genutzt. Im Herbst 1945 wurde im Gutshaus ein Altenheim als „Feierabendheim“ eingerichtet. 2001 entstand auf dem Gutshof ein Alten- und Pflegeheim. Das alte Gutshaus wurde bis 2004 zu einer Seniorenresidenz umgebaut.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch den Norden des Gemeindegebietes führt das Teilstück der Bundesstraße 5 von Ludwigslust nach Boizenburg/Elbe. Die nächstgelegenen größeren Städte sind Ludwigslust in 13 und Hagenow 14 Kilometern Entfernung. Von diesen Orten besteht Bahn- und Autobahnanschluss (A 24 Berlin–Hamburg).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Alt Krenzlin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Amt M-V – Bevölkerungsstand der Kreise, Ämter und Gemeinden 2016 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Hauptsatzung der Gemeinde Alt Krenzlin vom 14.05.2007. S. § 1, abgerufen am 6. Mai 2015 (PDF; 114 kB).