Alt Zachun

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Alt Zachun
Alt Zachun
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Alt Zachun hervorgehoben

Koordinaten: 53° 30′ N, 11° 20′ O

Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Ludwigslust-Parchim
Amt: Hagenow-Land
Höhe: 39 m ü. NHN
Fläche: 8,43 km2
Einwohner: 352 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 42 Einwohner je km2
Postleitzahl: 19230
Vorwahl: 038859
Kfz-Kennzeichen: LUP, HGN, LBZ, LWL, PCH, STB
Gemeindeschlüssel: 13 0 76 002
Adresse der Amtsverwaltung: Bahnhofstr. 25
19230 Hagenow
Website: www.amt-hagenow-land.de
Bürgermeister: Volker Klemz
Lage der Gemeinde Alt Zachun im Landkreis Ludwigslust-Parchim
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Alt Zachun

Alt Zachun ist eine Gemeinde im Landkreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Sie wird vom Amt Hagenow-Land mit Sitz in der Stadt Hagenow verwaltet.

Geografie und Verkehrsanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde befindet sich zirka 13 Kilometer südlich von Schwerin und liegt zudem im Gleisdreieck Schwerin–Hagenow–Ludwigslust. Der Bahnhof Zachun an der Bahnstrecke Hagenow Land–Schwerin liegt etwas außerhalb des Ortes in westlicher Richtung. Die Bundesstraße 321 verläuft etwa 3,5 Kilometer westlich, die Bundesautobahn 24 zweieinhalb Kilometer südlich von Alt-Zachun.

Umgeben wird Alt Zachun von den Nachbargemeinden Holthusen im Norden, Sülstorf im Nordosten, Hoort im Süden sowie Bandenitz im Westen.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Alt Zachun
Blasonierung: „Geteilt; oben in Rot ein aufgerichteter golden gekrönter, rot gezungter, schwarz bewehrter, doppelgeschweifter goldener Löwe, begleitet im rechten Obereck von einer silbernen Lilie; unten in Gold auf grünem Dreiberg ein grüner Baumstumpf mit drei Trieben, von denen die beiden äußeren mit den Spitzen nach innen gebogen sind und sich im unteren Drittel des mittleren kreuzen.“[2]

Das Wappen wurde von dem Wismarer Heraldiker Roland Bornschein gestaltet. Es wurde am 2. November 1992 durch das Ministerium des Innern genehmigt und unter der Nr. 47 der Wappenrolle des Landes Mecklenburg-Vorpommern registriert.

Wappenbegründung: Das Wappen beinhaltet zum einen Zeichen ehemaliger adliger Ortsherren. So wurde der Löwe in veränderter Gestalt und Tingierung dem Wappen der Familie von Pentz nachempfunden, das in Silber einen schreitenden, golden gekrönten und gefleckten roten Löwen zeigt. Die Lilie entstammt dem Wappen der Familie von Schack, das in Rot eine silberne Lilie wiedergibt. Beide Familien bestimmten lange Zeit die Entwicklung des Ortes. Zum anderen sollen mit dem treibenden Baumstumpf auf dem Dreiberg das Aufblühen der Gemeinde, ebenso die Haupterwerbsquelle der Einwohner, die Landwirtschaft, und die reizvolle Umgebung symbolisiert werden.

Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Flagge wurde von dem Schweriner Heraldiker Karl-Heinz Steinbruch gestaltet und am 4. Juli 2001 durch das Ministerium des Innern genehmigt.

Die Flagge ist gleichmäßig längs gestreift von Gelb und Rot. In der Mitte des Flaggentuchs liegt, auf jeweils zwei Drittel der Höhe des gelben und des roten Streifens übergreifend, das Gemeindewappen. Die Länge des Flaggentuchs verhält sich zur Höhe wie 5:3.[2]

Dienstsiegel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dienstsiegel zeigt das Gemeindewappen mit der Umschrift „• GEMEINDE ALT ZACHUN • LANDKREIS LUDWIGSLUST-PARCHIM“.[3]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unter Denkmalschutz steht ein Gedenkstein für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges an der Hauptstraße.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Alt Zachun – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Amt M-V – Bevölkerungsstand der Kreise, Ämter und Gemeinden 2019 (XLS-Datei) (Amtliche Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. a b Hans-Heinz Schütt: Auf Schild und Flagge - Die Wappen und Flaggen des Landes Mecklenburg-Vorpommern und seiner Kommunen. Hrsg.: produktionsbüro TINUS; Schwerin. 2011, ISBN 978-3-9814380-0-0, S. 112/113.
  3. Hauptsatzung § 2 Abs.3 (PDF).