Altdorf (Inden)

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Lage des ehemaligen Ortes Altdorf im Rheinischen Braunkohlerevier
Altdorf (Inden) auf der Tranchotkarte von 1806/07

Altdorf war ein Ortsteil der Gemeinde Inden im Kreis Düren in Nordrhein-Westfalen.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altdorf lag an der Inde, die am 2. September 2005 in ein neues Flussbett verlegt wurde. Durch Altdorf verlief die Landesstraße L 241 von Weisweiler nach Jülich zwischen Kirchberg und dem Hauptort Inden.

Allgemeines[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort gehörte bis zum 31. Dezember 1971 als selbständige Gemeinde zum Kreis Jülich, ab 1972 als Ortsteil der Gemeinde Inden zum neugegliederten Kreis Düren.[1] Ab den 1990er Jahren fiel er nach und nach dem Tagebau Inden zum Opfer. Wegen der Abbaggerung des Ortes ist als neue Ortschaft für die umgesiedelten Einwohner Inden/Altdorf entstanden. Die Straßennamen „Alter Markt“, „Brockengasse“, „Gronental“, „Im Schlehental“, „Löwenstraße“ und „Pumpengasse“ sind Altdorfer Straßennamen, die in Inden/Altdorf wiederverwendet wurden.

Die Umsiedlung dauerte etwa 15 Jahre. Die ersten Einwohner siedelten im Jahr 1987 um und die letzten März 2003. Der größte Teil der Umsiedler zog nach Inden/Altdorf, ein kleiner Teil nach Langerwehe/Jüngersdorf.

Die Landwirtschaft siedelte nach Aldenhoven-Weiler Hausen um, vier Bauernhöfe haben sich den Standort gewählt.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 306.

Koordinaten: 50° 53′ N, 6° 22′ O