Altenbamberg

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Altenbamberg
Altenbamberg
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Altenbamberg hervorgehoben
Koordinaten: 49° 47′ N, 7° 50′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Bad Kreuznach
Verbandsgemeinde: Bad Kreuznach
Höhe: 130 m ü. NHN
Fläche: 7,53 km2
Einwohner: 731 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 97 Einwohner je km2
Postleitzahl: 55585
Vorwahl: 06708
Kfz-Kennzeichen: KH
Gemeindeschlüssel: 07 1 33 003
Adresse der Verbandsverwaltung: Rheingrafenstraße 11
55583 Bad Kreuznach
Ortsbürgermeister: Holger Conrad
Lage der Ortsgemeinde Altenbamberg im Landkreis Bad Kreuznach
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Über dieses Bild
Burgruine Altenbaumburg mit Talblick auf Altenbamberg

Altenbamberg ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Bad Kreuznach an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt im Alsenztal. Im Norden befindet sich Bad Kreuznach und südlich liegt Hochstätten.

Zu Altenbamberg gehören auch die Wohnplätze Altenbaumburg, Bangerterhof, Brücklocherhof, Steigerhof und Sonnenhof.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Geschichte des Ortes ist von Beginn an mit der Altenbaumburg verknüpft. Diese Burgruine ist eine Spornburg auf einem Bergrücken über dem Ort. Sie ist die Stammburg der Raugrafen und eine der größten Burgruinen der Pfalz. Die ursprünglich auf einer strategisch günstigen Position des Alsenztals stehende Anlage verlor ihre Bedeutung, nachdem ihre Besitzer, die Raugrafen, im 14. Jahrhundert ausstarben. Der Ortsname hat nichts mit der fränkischen Stadt Bamberg zu tun, sondern leitet sich vom Namen der Altenbaumburg ab. Ältere Versionen des Ortsnamens waren:

1140 Bomeneburg
1181 Boumburg
1186 Boimeneburg
1325 Burg Alten-Beymborg
1391 Alten-Beimborg
1394 Alten Beumburg
1412 Alten Beinborg
1429 Altenbeymburg
1444 Alten Baymberg
1518 Altenbaumburg
1528 Altenbeymburg
1681 Altenbaumberg
1828 Altenbamberg
1837 Altenbaumberg

Nach dem Wiener Kongress kam Altenbamberg an Bayern zum Rheinkreis, wo es bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs verblieb. Bei der rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform wurde es 1969 vom Landkreis Rockenhausen in den Landkreis Bad Kreuznach umgegliedert. In kirchlicher Hinsicht gehört Altenbamberg weiterhin zur Evangelischen Kirche der Pfalz und zum Bistum Speyer.
siehe auch Burg Treuenfels

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Altenbamberg; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3][1]

Jahr Einwohner
1815 343
1835 465
1871 559
1905 608
1939 573
1950 678
Jahr Einwohner
1961 617
1970 684
1987 646
1997 766
2005 806
2015 731

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Altenbamberg besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem. Bei den vorhergehenden Wahlen fanden Mehrheitswahlen statt.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[4]

Wahl SPD WGR Gesamt
2014 5 7 12 Sitze
2009 per Mehrheitswahl 12 Sitze
2004 per Mehrheitswahl 12 Sitze

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch Altenbamberg führt die Bundesstraße 48. Im Ort befindet sich ein Bahnhof der Alsenztalbahn.

Altenbamberg liegt im Weinbaugebiet Nahe. Im Ort gibt es noch einige hauptberufliche Winzer.

Für die Bewohner gibt es einen Supermarkt und eine Bäckerei. Medizinische Versorgung übernehmen hauptsächlich die angrenzenden Städte Bad Münster am Stein-Ebernburg und Bad Kreuznach.

Es gibt eine evangelische und eine katholische Kirche mit wöchentlichen Gottesdiensten.

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Altenbamberg – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile 2010, Seite 14 (PDF; 2,3 MB)
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen