Altendorf-Ulfkotte

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Altendorf-Ulfkotte
Stadt Dorsten
Wappen von Altendorf-Ulfkotte
Koordinaten: 51° 38′ 8″ N, 7° 0′ 45″ O
Einwohner: 1969 (31. Mrz. 2017)[1]
Eingemeindung: 1. Januar 1975
Postleitzahl: 46282
Vorwahl: 02362

Altendorf-Ulfkotte ist der südlichste Stadtteil von Dorsten im Kreis Recklinghausen in Nordrhein-Westfalen. Bis 1974 war Altendorf-Ulfkotte eine eigenständige Gemeinde.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtgliederung Dorstens

Altendorf-Ulfkotte liegt südöstlich der Dorstener Kernstadt beiderseits der Bundesstraße 224. Südlich schließen Gladbeck und Gelsenkirchen an.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altendorf und Ulfkotte waren zwei alte Bauerschaften, die bis ins 19. Jahrhundert auch als Kirchspiel Dorsten bezeichnet wurden.[2] Seit 1844 gehörte die bis zum Beginn der Industrialisierung rein landwirtschaftlich geprägte Gemeinde Altendorf-Ulfkotte zum Amt Marl im Kreis Recklinghausen.[3] Durch das Ruhrgebiet-Gesetz wurde die Gemeinde am 1. Januar 1975 ein Teil der Stadt Dorsten. Ein kleiner Gebietsteil der Gemeinde mit dem Umspannwerk Polsum kam zur Stadt Gelsenkirchen.[4]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1833 843[5]
1858 540[6]
1871 568[7]
1885 555[8]
1895 611[9]
1910 832[10]
1925 854[11]
1939 859[11]
1946 984[12]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Altendorf-Ulfkotte – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung Dorsten 2017. Abgerufen am 9. Mai 2019.
  2. Westfälisches Gemeindelexikon 1887, S. 18, Fußnote zur Gemeinde Altendorf-Ulfkotte
  3. Amtsblatt der Regierung Münster 1844: Bildung des Amtes Marl
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 316.
  5. Westfalenlexikon 1832-1835. In: Landschaftsverband Westfalen-Lippe (Hrsg.): Nachdrucke zur westfälischen Archivpflege. Band 3. Münster 1978, S. 249 (Nachdruck des Originals von 1834).
  6. Statistische Nachrichten über den Regierungs-Bezirk Münster, 1860
  7. Die Gemeinden und Gutsbezirke der Provinz Westfalen 1871
  8. Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen 1885
  9. Volkszählung 1895
  10. Uli Schubert: Deutsches Gemeindeverzeichnis 1910. Abgerufen am 22. April 2014.
  11. a b Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990. recklinghausen.html. (Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006).
  12. Volkszählung 1946