Altenholte

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Altenholte
Koordinaten: 51° 7′ 49″ N, 7° 19′ 50″ O
Höhe: 315 m ü. NN
Postleitzahl: 42499
Vorwahl: 02195
Altenholte (Hückeswagen)
Altenholte

Lage von Altenholte in Hückeswagen

Altenholte, früher auch Holte[1], ist eine Hofschaft in Hückeswagen im Oberbergischen Kreis im Regierungsbezirk Köln in Nordrhein-Westfalen (Deutschland).

Lage und Verkehrsanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altenholte liegt an der Kreisstraße K5 im südlichen Hückeswagen an der Grenze zu Wipperfürth. Nachbarorte sind Neuenholte, Sohl, Grünestraße, Röttgen, Posthäuschen und Wipperfürth-Elbertzhagen.

Die Hofschaft liegt auf der Wasserscheide zwischen Wupper und Dhünn.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1374 wurde der Ort zum ersten Mal urkundlich erwähnt: „Das Kölner St. Ursulastift hat Einkünfte u. a. aus dem Hofe zo me Holtze im Kirchspiel Hückeswagen“. Schreibweise der Erstnennung: zo me Holtze

Im 18. Jahrhundert gehörte der Ort zum bergischen Amt Bornefeld-Hückeswagen. 1815/16 lebten 42 Einwohner im Ort. 1832 gehörte Altenholte unter dem Namen Holte der Großen Honschaft an, die ein Teil der Hückeswagener Außenbürgerschaft innerhalb der Bürgermeisterei Hückeswagen war. Der laut der Statistik und Topographie des Regierungsbezirks Düsseldorf als Weiler kategorisierte Ort besaß zu dieser Zeit fünf Wohnhäuser und zehn landwirtschaftliche Gebäude. Zu dieser Zeit lebten 57 Einwohner im Ort, fünf katholischen und 52 evangelischen Glaubens.[2]

Nach der Gründung des benachbarten Neuenholte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde der Ort in Altenholte umbenannt.

Im Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland werden für 1885 sechs Wohnhäuser mit 53 Einwohnern angegeben. Der Ort gehörte zu dieser Zeit zur Landgemeinde Neuhückeswagen innerhalb des Kreises Lennep.[3] 1895 besitzt der Ort sechs Wohnhäuser mit 44 Einwohnern, 1905 vier Wohnhäuser und 27 Einwohner.[4][5]

Wander- und Radwege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Wanderwege führen durch den Ort:

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Topographische Aufnahme der Rheinlande
  2. Johann Georg von Viebahn: Statistik und Topographie des Regierungsbezirks Düsseldorf. Theil 2: Die statistische Ortschafts- und Entfernungs-Tabelle und das alphabetische Ortsnamenverzeichniß enthaltend. Schreiner, Düsseldorf 1836, S. 10.
  3. Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland. Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1885 und andere amtlicher Quellen (= Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. Bd. 12, ZDB-ID 1046036-6). Verlag des Königlichen Statistischen Bureaus, Berlin 1888.
  4. Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland. Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1895 und andere amtlicher Quellen (= Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. Bd. 12). Verlag des Königlichen Statistischen Bureaus, Berlin 1897.
  5. Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland. Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1905 und andere amtlicher Quellen (= Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. Bd. 12). Verlag des Königlichen Statistischen Bureaus, Berlin 1909.