Altenhundem

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Altenhundem
Koordinaten: 51° 6′ 19″ N, 8° 4′ 23″ O
Höhe: 300 m
Einwohner: 4399 (30. Jun. 2017)
Postleitzahl: 57368
Vorwahl: 02723
Altenhundem (Lennestadt)
Altenhundem

Lage von Altenhundem in Lennestadt

Luftbild von Altenhundem (Kreisel)
Luftbild von Altenhundem (Kreisel)

Altenhundem ist ein Ortsteil, der zentrale Ort und das Verwaltungszentrum von Lennestadt im Kreis Olpe des Landes Nordrhein-Westfalen. Altenhundem zählte zum 30. Juni 2017 insgesamt 4399 Einwohner[1] und ist damit der größte von 43 Ortsteilen der mit der Gebietsreform zum 1. Juli 1969 gebildeten Stadt Lennestadt.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt im Sauerland dort, wo das Tal der Hundem auf das Lennetal trifft. Da die beiden Täler sehr eng sind, zieht sich die Bebauung größtenteils an den Hängen der Täler hin, zumal der Talgrund des Hundemtales im Ortsgebiet von ausgedehnten, allerdings heute zum größten Teil stillgelegten Bahnanlagen eingenommen wird.

Lenneaufwärts liegen die Lennestädter Stadtteile Kickenbach, Langenei und Saalhausen, lenneabwärts liegen die Stadtteile Meggen und Grevenbrück. Im Hundemtal grenzt der Ort an die Gemeinde Kirchhundem. Über einen kleinen Pass in der Nähe der Hohen Bracht gelangt man in den Stadtteil Bilstein.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rathaus von Lennestadt

Die erste schriftliche Erwähnung Altenhundems befindet sich in einer Urkunde aus dem Jahr 1379 des Graf von Spee`schen Archivs Schloss Ahausen, in der ein „Henneken Pystes Son von Altenhundeme“ erwähnt ist.[2] Der Ortsname beruht auf dem Gewässernamen Hundem. Eine Bezugnahme auf das germanische „hunda“ für „schwellend“ führt zu dem möglichen Namensinhalt „schwellender Bach“. Das dem Ortsnamen vorangestellte „Alten-“ dürfte darauf hindeuten, dass es sich im Vergleich zu Kirchhundem und Oberhundem um die älteste der drei Siedlungen handelt.[3]

Frühe Anhaltspunkte über die Größe des Ortes ergeben sich aus einem Schatzungsregister (diente der Erhebung von Steuern) aus dem Jahr 1543. Demnach gab es in „Alten Hundeman“ seinerzeit 25 Steuerpflichtige[4], deren Anzahl in etwa mit der Zahl der vorhandenen Häuser übereingestimmt hat. Altenhundem dürfte um 1530 bis 1540 damit etwa 150 Einwohner gehabt haben. In den folgenden 300 – 400 Jahren ist die Bevölkerung nur mäßig gewachsen. Dies lag an der hohen Kindersterblichkeit, todbringenden Krankheiten wie insbesondere der Pest und auch an dem kargen Nahrungsangebot bzw. Erträgen der Landwirtschaft.

Ein gewisser Strukturwandel im bisher landwirtschaftlich geprägten Ort zeichnete sich gegen Ende des 18. Jahrhunderts ab. Im Jahr 1783 erhielten die Gebrüder Berg die bergamtliche Erlaubnis, an der Hundem zwischen Altenhundem und Kirchhundem zwei Stabeisenhämmer anzulegen. Die Ära der Hammerwerke in Altenhundem endete nach mehrfachem Betreiberwechsel in der Wirtschaftskrise im Jahr 1931.[5]

Mit der Säkularisation im Jahr 1803 fiel das ehemals zum kurkölnischen Amt Bilstein gehörende Altenhundem zunächst mit dem Herzogtum Westfalen an den Großherzog von Hessen – Darmstadt, der es aber 1816 zusammen mit dem Herzogtum Westfalen an den König von Preußen abtreten musste. Das Herzogtum Westfalen wurde in die 1815 geschaffene Provinz Westfalen eingegliedert, diese ging 1946 in das Land Nordrhein Westfalen ein.

In den 1840er Jahren erfolgten der Ausbau der Lennetal-Straße von Altena über Grevenbrück, Altenhundem, Welschen Ennest bis Krombach und die Inbetriebnahme der Provinzialstraße von Altenhundem nach Schmallenberg.[6]

In wirtschaftlicher Hinsicht war im Jahre 1861 die Eröffnung der ersten Eisenbahnstrecke im Sauerland, der sogenannten Ruhr-Sieg-Strecke von Hagen über Altenhundem nach Siegen, von besonderer Bedeutung. 1887 folgte die Eröffnung der Nebenbahn lenneaufwärts nach Schmallenberg, 1914 der Strecke nach Erndtebrück. Altenhundem war damit zu einem bedeutenden Bahnknotenpunkt geworden.[7] Im Jahr 1899 waren bei der Bahnhofstation, der Güterabfertigung und der Betriebswerkstätte bereits insgesamt 302 Männer beschäftigt. Die Einwohnerzahl von Altenhundem insgesamt stellte sich im Jahr 1899 auf 2055 und war damit innerhalb von 40 Jahren um 1400 gestiegen. Der Ausbau des Bahnhofsgeländes mit der Errichtung eines Lokschuppens, eines Lokstandes mit Drehscheibe und einer Betriebswerkstatt war im Jahr 1927 abgeschlossen. Die Ära des „Eisenbahnerdorfes“ endete im Jahr 1965 mit der Schließung des Bahnbetriebswerkes. Hauptursache war die Elektrifizierung der Ruhr-Sieg-Strecke und damit das Ende der Dampflokzeit.[8]

Der Bau einer öffentlichen Ortswasserleitung erfolgte im Jahr 1895; angeschlossen wurden 155 Häuser mit 1450 Einwohnern. Die Versorgung Altenhundems mit Licht- und Kraftstrom sowie einer elektrischen Straßenbeleuchtung konnte 1901 realisiert werden, In den Jahren 1928/29 wurden umfangreiche Straßenbauarbeiten für die Haus- und Straßenentwässerung durchgeführt.[9]

Die Zuwanderungen, aber auch die Belange der Unternehmen und der Facharbeiter erforderten einen Ausbau des Schulwesens. Im Jahr 1911 wurde in Altenhundem eine Rektoratschule eingerichtet, die allerdings erst ab 1921 auch Mädchen aufnahm. Diese Schulform bereitete auf den Besuch des Gymnasiums (seinerzeit in Olpe bzw. Attendorn), einen kaufmännischen Beruf oder eine Tätigkeit in der Verwaltung vor.[10]

Zum 15. Oktober 1913 zählte Altenhundem 2930 Einwohner, davon war ein Anteil von 3,1 % 65 Jahre und älter. Dagegen betrug der Anteil der Rentner zum 30. Juni 2010 18,8 % und war damit wesentlich höher.[11]

Aussichtsturm Hohe Bracht (errichtet 1929/30)

Für den Tourismus in Altenhundem und Umgebung war die Errichtung des Aussichtsturms auf der Hohen Bracht in den Jahren 1929/30 von großer Bedeutung. Die Eröffnungsfeier am 12. Oktober 1930 war die erste Außenübertragung des Westdeutschen Rundfunks. [12] Die Hohe Bracht ist das Ziel vieler Wanderer und wegen ihrer Höhenlage auch für den Wintersport geeignet.

Neben der Errichtung des Aussichtsturms zählten auch der Bau der Zufahrtsstraße zur Hohen Bracht und der Verbindungsstraße Bilstein – Altenhundem zu den wichtigen Beschäftigungsmaßnahmen in der wirtschaftlichen Notzeit 1926 bis 1928. Eine denkmalgeschützte rechteckige Stele aus Sandstein an der Hohe-Bracht-Straße in Bilstein erinnert daran (siehe auch Liste der Baudenkmäler in Lennestadt Denkmal Nr. 9). Die Straße Bilstein-Altenhundem verbindet auch das Hundem- mit dem Veischedetal.

Die Ausschreitungen gegen die Juden in der NS-Zeit richteten sich im Jahre 1938 gegen die Angehörigen der Familien Neuhaus und Winter. Hieran erinnern Stolpersteine, siehe auch den Beitrag Lennestadt. Aus der katholischen Pfarrgemeinde verloren mehr als 145 Soldaten ihr Leben, im Sterberegister der evangelischen Gemeinde sind 11 Gefallene verzeichnet. Nach einer Statistik aus August 1945 wurden von 390 Wohnhäusern (Stand 1939) 26 Häuser völlig zerstört, 45 wurden schwer beschädigt und 111 Gebäude mittelmäßig bis leicht.[13]

Luftbild Kloster und Gymnasium Maria Königin (errichtet 1957/58)

Am 2. April 1946 verließen die Besatzungstruppen Altenhundem, die beschlagnahmten Wohnhäuser und sonstigen Gebäude (z. B. Sauerlandhalle und Fabrik Tobüren) wurden freigegeben. Ein wichtiger Neubeginn auf kulturellem Gebiet war die Gründung eines Kulturrings mit der späteren bzw. heutigen Bezeichnung „Kulturgemeinschaft Hundem-Lenne“; auf dem Programm stehen Gastspiele namhafter Tournee-Theater. Im Zuge des wirtschaftlichen Aufschwungs erreichte Altenhundem im Oktober 1948 bereits 4488 Einwohner.[14]

In den Jahren 1957/58 wurde das Kloster Maria Königin durch den Orden der „Missionare von der heiligen Familie“ errichtet. Aus der mit dem Kloster verbundenen Missionsschule ging 1967 das heute unter privater Trägerschaft geführte Gymnasium Maria Königin hervor (siehe Hauptbeitrag Kloster und Gymnasium Maria Königin).

Am 1. Juli 1969 wird Altenhundem im Zuge der Gebietsreform ein Ortsteil der neu gegründeten Stadt Lennestadt.[15] Als größter Ortsteil erhält Altenhundem den Verwaltungssitz der neu gegründeten Stadt.

Die Folgeabschnitte enthalten weitere geschichtliche Daten zu den beiden Kirchengemeinden, öffentlichen Einrichtungen sowie den städtebauliche Maßnahmen nach der Gebietsreform im Jahr 1969.

Öffentliche und caritative Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Haupteingang St. Josefs Hospital

In Altenhundem befindet sich das in den 1970er-Jahren nach der Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen erbaute Rathaus der neu gebildeten Stadt Lennestadt.

Weiterhin gibt es im Ort ein Krankenhaus, das St.-Josefs-Hospital. Mit dem Gymnasium der Stadt Lennestadt und einer Berufsschule, die ein Zweig des Berufskollegs Olpe ist, gibt es hier auch ein Angebot an weiterführenden Schulen. Im Kloster Maria Königin oberhalb des Ortes wird dieses Angebot durch ein privates Gymnasium ergänzt. An der Strecke Hagen – Siegen befindet sich der neu gestaltete Bahnhof von Altenhundem.

Als eines der ersten Hospize dieser Art in Deutschland wurde 1991 von Vertretern des Sozial- und Gesundheitswesens und der Kirchen das St. Elisabeth Hospiz e.V. eingerichtet. Die Mitarbeiter des Hospizes begleiten sterbenskranke Menschen (unabhängig von deren Religion) und sorgen gemeinsam mit Therapeuten, Ärzten und Seelsorgern für eine bestmögliche Lebensqualität bis zu deren Lebensende.[16]

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Katholische Kirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1893 ist Altenhundem eine eigenständige Pfarrei. Im Ortskern befindet sich die katholische Kirche Sankt Agatha, die nach Plänen des Mainzer Dombaumeisters Ludwig Becker erbaut wurde. Im Juli 1900 erfolgte die Grundsteinlegung für den dreischiffigen Bau im Stil der Neugotik, am 23. September 1901 wurde die Kirche von Bischof Wilhelm Schneider geweiht. Im Altar befinden sich Reliquien der Heiligen Cosmas und Damian. Beim Blick in den Chorraum fällt der neugotische Klappaltar ins Auge. Bei geschlossenem Zustand sind oben die Apostelfürsten Petrus und Paulus zu sehen, darunter befinden sich Abbildungen von Heiligen u. a. der Kirchenpatronin St. Agatha. Bei aufgeklappten Flügeln erkennt man Reliefs mit alt- und neutestamentlichen Szenen. Auffällig sind auch die Seitenaltäre, der Marien- und Josefsaltar. Vor dem Marienaltar befindet sich eine Wallfahrtskerze auf einem stilvollen Leuchter, sie erinnert an die erste Altenhundemer Fußwallfahr 1984 zum Kohlhagen. Hinter einem schützenden Gitter in der Kreuzkapelle hat die Gruppe „Beweinung Christi“ einen neuen Platz gefunden. Aus Spendengeldern konnten für das Gotteshaus sechs neue Bronzeglocken angeschafft werden, die im Juni 1998 geweiht wurden.[17]

Umfangreich renoviert wurde St. Agatha im Jahr 2010. Die Arbeiten vollstreckten sich von einer Neugestaltung des Innenanstrichs, der Erneuerung der Lautsprecheranlage, der Ausbesserung der Fußböden im Mittelschiff bis hin zur Reinigung und Intonierung der Orgel. Die auffälligste Änderung ist die Schaffung einer neuen Agatha – Kapelle im hinteren Bereich der Kirche, die etwa 60 Personen Platz bietet. Eine künstlerisch gestaltete Glaswand trennt den Bereich der Kapelle vom übrigen Kirchenraum ab.[18]

Evangelische Kirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit dem Bau der Ruhr-Sieg-Bahn kamen auch evangelische Eisenbahner- und Unternehmerfamilien aus dem Siegerland und aus Hessen u.a. in das Gebiet von Altenhundem, Meggen und Maumke. Nachdem im Jahr 1861 der zuvor gegründete Kirchenverein Meggen-Grevenbrück zu einer eigenen Filialgemeinde aufgestiegen war, konnte am 29. Juni 1867 der Grundstein für eine neue Kirche gelegt werden, die Einweihung erfolgte am 26. November 1868. Die Kirche, die sich am Ortsausgang in Richtung Meggen befindet und durch ihre erhöhte Lage die Umgebung prägt, ist das einzige neuromanische Bauwerk in Lennestadt und darum ein wichtiges Zeugnis einer Bauepoche der Sakralarchitektur in Deutschland, die aber im näheren Bereich von Lennestadt kaum vertreten ist. Die Baukosten in Höhe von 13.728 Talern, 12 Groschen und 6 Pfennigen konnten durch Spenden des Gustav-Adolf-Werkes und verschiedene Kollektenreisen von Pfarrer Rudolf Spennemann und der Presbyter aufgebracht werden. Im Zuge des Zweiten Weltkrieges wurde die Kirche erheblich beschädigt.

Bei den Renovierungen im Jahr 1956 sind neue Fenster angeschafft worden, wobei die drei Altarraumfenster (farbige Bleiverglasung) mit Szenen aus dem Alten Testament (u. a. Moses empfängt die 10 Gebote), dem Neuen Testament (Jesu Taufe, Bergpredigt u. a.) und der Offenbarung (Christus als Weltenrichter, himmlisches Jerusalem u. a.) besonders ins Auge fallen.

Anlässlich des 100-jährigen Kirchweihjubiläums wurden 1968 erneut umfassende Renovierungsarbeiten und im Innenraum verschiedene Veränderungen nach Entwürfen des Architekten Wolfgang Kreuter vorgenommen, die der Kirche das heutige Aussehen geben. Auffällig sind ein neuer Altar aus Muschelkalkstein und dahinter eine bronzene Kreuzigungsgruppe. Zwei Jahre zuvor wurde eine neue Orgel angeschafft.[19] Seit 1987 steht die Kirche unter Denkmalschutz, sie gehört heute zur evangelischen Kirchengemeinde Lennestadt-Kirchhundem. Nähere Einzelheiten zur Geschichte enthält der Beitrag Lennestadt (Unterabschnitt Religion).

Weiterhin befindet sich in der Lindenstraße das Gotteshaus der Neuapostolischen Kirche.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Renovierter Bahnhof und Bahnhofsvorplatz (Ansicht Februar 2015)
Gewerbegebiet Wigey (Teilansicht 2014)
neu gestalteter Marktplatz (Teilansicht 2014)
neu gestalteter Marktplatz (Teilansicht mit Blick auf die Pfarrkirche)

Im Ortskern gibt es ein reichhaltiges Angebot an Einkaufsmöglichkeiten, das den zentralen Charakter des Ortes unterstreicht. Im Oktober 2007 wurde auf einem stillgelegten Teil des umfangreichen Bahngeländes ein neues Einkaufszentrum, das Hundem-Lenne-Center, eröffnet. Altenhundem verfügt außerdem neben einem Multiplexkino in Olpe über das einzige Kino im Kreisgebiet.

Der Bahnhof an der Ruhr-Sieg-Strecke wurde 2003 von der Stadt gekauft und saniert. Seit Ende 2007 ist ein barrierefreier Zugang auf die Bahnsteige möglich. Im Jahr 2012 wurde der Bahnhof als Wanderbahnhof ausgezeichnet.[20] Als erster Bahnhof in Südwestfalen erhielt der Bahnhof Altenhundem im Jahr 2013 eine Auszeichnung durch den Verkehrsclub Deutschland als „kundenfreundlicher Bahnhof“.[21]

Außerdem verlaufen die Bundesstraßen 236 (Lennetal) und 517 (Hundemtal) durch Altenhundem.

Höhepunkt des gesellschaftlichen Lebens ist wie in vielen Ortschaften des Sauerlandes das Schützenfest jedes Jahr am zweiten Wochenende im Juli, das mit einer Kirmes auf dem Platz vor der Schützenhalle verbunden ist.

Im Zuge der Umgestaltung des Ortes zum Mittelpunkt von Lennestadt wurden in dem Zeitraum 1969–1990 viele, teilweise auch für das Sauerland typische Fachwerkhäuser abgerissen, um Platz für das Rathaus und neue Geschäftshäuser zu schaffen. Dadurch hat der Ort seinen dörflichen Charakter verloren. Als eines der wenigen erhaltenen Fachwerkhäuser gelten Müllers Mühle von 1721, die 2002 restauriert wurde, und die Alte Schmiede.

In dem ortskernnahen Gebiet Am Wigey entstand ab 1980 ein Gewerbegebiet mit derzeit 14 Betrieben. Ein weiteres gewerbliches Areal konnte auf dem Gelände des früheren Bahnbetriebswerkes errichtet werden, seit 1994 siedelten sich hier 16 Betriebe an (Stand jeweils August 2009).[22] Die im Rahmen des Projekts LenneSchiene geförderte Erneuerung des Marktplatzes und Sanierung der Tiefgarage konnten im Mai 2014 abgeschlossen werden.

Bekannte Personen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Panoramablick auf Altenhundem[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick auf Altenhundem vom Turm der Hohen Bracht, links Kloster Maria Königin

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Altenhundem – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Auskunft der Stadt Lennestadt
  2. vgl. Günther Becker: Altenhundem – vom Bauerndorf zum Zentrum von Lennestadt. In: Schützenverein Altenhundem 1861 e.V. (Hrsg.): 1861-2011, 150 Jahre Schützenverein Altenhundem. Lennestadt-Altenhundem 2010, S. 28
  3. vgl. Michael Flöer: Die Ortsnamen des Kreises Olpe. Westfälisches Ortsnamenbuch (WOB), Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2014, S. 138 - 141
  4. http://www.heimatbund-finnentrop.de/historie/SchatzungsRegister1543-V1.00.pdf Seite 27
  5. vgl. Günther Becker: Altenhundem – vom Bauerndorf zum Zentrum von Lennestadt. In: Schützenverein Altenhundem 1861 e.V. (Hrsg.): 1861-2011, 150 Jahre Schützenverein Altenhundem. Lennestadt-Altenhundem 2010, S.30, 31
  6. Günther Becker, Hans Mieles: Bilstein. Land Burg und Ort. Beiträge zur Geschichte des Raumes Lennestadt und der ehemaligen Herrschaft Bilstein. Lennestadt 1975, S. 58, 236
  7. Stadtmarketing Lennestadt e. V. (Hrsg.): Lennestadt. Ein Platz zum Leben. Lennestadt 2008, S. 136, 137
  8. vgl. Günther Becker: Altenhundem – vom Bauerndorf zum Zentrum von Lennestadt. In: Schützenverein Altenhundem 1861 e.V. (Hrsg.): 1861-2011, 150 Jahre Schützenverein Altenhundem. Lennestadt-Altenhundem 2010, S.40, 51, 74
  9. vgl. Günther Becker: Altenhundem – vom Bauerndorf zum Zentrum von Lennestadt. In: Schützenverein Altenhundem 1861 e.V. (Hrsg.): 1861-2011, 150 Jahre Schützenverein Altenhundem. Lennestadt-Altenhundem 2010, S. 39, 41, 52
  10. Stadtmarketing Lennestadt e. V. (Hrsg.): Lennestadt. Ein Platz zum Leben. Lennestadt 2008, S.138 ff.
  11. Günther Becker: Altenhundem – vom Bauerndorf zum Zentrum von Lennestadt. In: Schützenverein Altenhundem 1861 e.V. (Hrsg.): 1861-2011, 150 Jahre Schützenverein Altenhundem. Lennestadt-Altenhundem 2010, S. 46, 47
  12. 50 Jahre Hohe Bracht. Schriftenreihe des Kreises Olpe Heft 1,Olpe 1980, S. 30
  13. Günther Becker: Altenhundem – vom Bauerndorf zum Zentrum von Lennestadt. In: Schützenverein Altenhundem 1861 e.V. (Hrsg.): 1861-2011, 150 Jahre Schützenverein Altenhundem. Lennestadt-Altenhundem 2010, S. 60, 61 u. 64
  14. Günther Becker: Altenhundem – vom Bauerndorf zum Zentrum von Lennestadt. In: Schützenverein Altenhundem 1861 e.V. (Hrsg.): 1861-2011, 150 Jahre Schützenverein Altenhundem. Lennestadt-Altenhundem 2010, S. 68, 69 u. 71
  15. Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 90.
  16. Stadtmarketing Lennestadt e. V. (Hrsg.): Lennestadt. Ein Platz zum Leben. Lennestadt 2008, S. 63
  17. siehe auch: Otto Höffer, Ralf Breer: Kirchen und Kapellen in Attendorn, Lennestadt und Kirchhundem. Attendorn 1999, S. 62, 63
  18. St. Agatha wird wieder eröffnet. Westfalenpost, Lokalausgabe vom 18. Dezember 2010
  19. Otto Höffer, Ralf Breer: Kirchen und Kapellen in Attendorn, Lennestadt und Kirchhundem. Attendorn 1999, S. 68, 69.
  20. Pressemitteilung (17. Oktober 2012; PDF; 10 kB) des Verkehrsministeriums NRW, Abruf am 21. Oktober 2012.
  21. [1] Bahnhofsauszeichnung durch den Verkehrsclub Deutschland im Jahr 2013
  22. Lennestadt – Rathausreport, 3. Auflage August 2009, S. 3