Altenpleen

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Altenpleen führt kein Wappen
Altenpleen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Altenpleen hervorgehoben
54.35666666666712.9419444444443Koordinaten: 54° 21′ N, 12° 57′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Vorpommern-Rügen
Amt: Altenpleen
Höhe: 3 m ü. NHN
Fläche: 20,05 km²
Einwohner: 961 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 48 Einwohner je km²
Postleitzahl: 18445
Vorwahl: 038323
Kfz-Kennzeichen: VR, GMN, NVP, RDG, RÜG
Gemeindeschlüssel: 13 0 73 005
Adresse der Amtsverwaltung: Parkstraße 2
18445 Altenpleen
Webpräsenz: www.altenpleen.de
Bürgermeister: Rainer Behrndt
Lage der Gemeinde Altenpleen im Landkreis Vorpommern-Rügen
Rostock Landkreis Mecklenburgische Seenplatte Landkreis Rostock Landkreis Vorpommern-Greifswald Landkreis Vorpommern-Greifswald Landkreis Vorpommern-Greifswald Altenpleen Groß Mohrdorf Groß Mohrdorf Groß Mohrdorf Klausdorf (bei Stralsund) Kramerhof Preetz (bei Stralsund) Prohn Saal (Vorpommern) Barth Divitz-Spoldershagen Fuhlendorf (Vorpommern) Fuhlendorf (Vorpommern) Fuhlendorf (Vorpommern) Fuhlendorf (Vorpommern) Karnin (bei Barth) Kenz-Küstrow Löbnitz (Vorpommern) Lüdershagen Pruchten Saal (Vorpommern) Trinwillershagen Bergen auf Rügen Buschvitz Garz/Rügen Gustow Lietzow Parchtitz Patzig Poseritz Ralswiek Rappin Sehlen Ahrenshoop Born a. Darß Dierhagen Prerow Wieck a. Darß Wustrow (Fischland) Franzburg Glewitz Gremersdorf-Buchholz Millienhagen-Oebelitz Papenhagen Richtenberg Splietsdorf Velgast Weitenhagen (Landkreis Vorpommern-Rügen) Wendisch Baggendorf Elmenhorst (Vorpommern) Sundhagen Wittenhagen Baabe Gager Göhren (Rügen) Lancken-Granitz Middelhagen Sellin Thiessow Zirkow Groß Kordshagen Jakobsdorf Kummerow (bei Stralsund) Lüssow (bei Stralsund) Lüssow (bei Stralsund) Neu Bartelshagen Niepars Pantelitz Steinhagen (Vorpommern) Wendorf Zarrendorf Altenkirchen (Rügen) Breege Dranske Glowe Lohme Putgarten Sagard Wiek (Rügen) Bad Sülze Dettmannsdorf Deyelsdorf Drechow Eixen Grammendorf Gransebieth Hugoldsdorf Lindholz Tribsees Ahrenshagen-Daskow Schlemmin Ribnitz-Damgarten Semlow Altefähr Dreschvitz Dreschvitz Gingst Hiddensee Kluis Neuenkirchen (Rügen) Neuenkirchen (Rügen) Rambin Samtens Schaprode Schaprode Trent (Rügen) Ummanz (Gemeinde) Ummanz (Gemeinde) Ummanz (Gemeinde) Binz Grimmen Marlow Putbus Putbus Sassnitz Stralsund Stralsund Süderholz Zingst Zingst ZingstKarte
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Altenpleen ist eine Gemeinde nordwestlich von Stralsund im Landkreis Vorpommern-Rügen. Die Gemeinde wird vom Amt Altenpleen mit Sitz in der Gemeinde Altenpleen verwaltet.

Geografie und Verkehr[Bearbeiten]

Altenpleen befindet sich etwa 14 km nordwestlich von Stralsund und etwa 16 km östlich von Barth. Der Ortsteil Nisdorf liegt am Grabow. Die Gemeinde liegt in der nördlichsten Ecke des Festlandes in Mecklenburg-Vorpommern. Das Gemeindegebiet ist flach ohne nennenswerte Erhebungen. Westlich von Altenpleen, beim Ortsteil Günz liegt der Günzer See.

Ortsteile[Bearbeiten]

  • Neuenpleen
  • Günz
  • Nisdorf
  • Altenpleen

Geschichte[Bearbeiten]

Erste Besiedelungen gab es schon in der Jungsteinzeit (3300 v. Chr.). Germanische Stämme lebten hier bis zur Völkerwanderung und verließen im 5. und 6. Jahrhundert wieder die Gegend. Ab dem 7. Jahrhundert war die Gegend slawisch besiedelt. Das Gebiet gehörte bis ins 14. Jahrhundert zum Fürstentum Rügen und dann zur Stadt Stralsund. Nach dem Dreißigjährigen Krieg bis zum Jahr 1815 gehörte die Gegend zu Schweden und danach zu Preußen.

Die Gemeinde war dann bis 1952 Teil des Landkreises Franzburg-Barth und gehörte danach bis 1994 zum Kreis Stralsund im Bezirk Rostock. Seit 1990 gehört Altenpleen zum Land Mecklenburg-Vorpommern.

Altenpleen und Neuenpleen wurden erstmals 1312 urkundlich erwähnt. Der Name Altenpleen stammt vom slawischen Polene ab und bedeutet so viel wie Bewohner eines freien Feldes, Gefildes.

Nisdorf wurde erstmals 1302 urkundlich erwähnt. Ritter Johannes von Nisdorf (Johannes de Ost de Neslestorp) verschenkte damals einige Ländereien an ein Kloster. Gutsbesitzer waren der Ratsherr Sabel Segefried (ab 1439), die Familie Junge (ab 1455), das Kloster Neuenkamp (ab 1512), die Familien von Rammin (16./17. Jahrhundert), von Hertell (um 1695), Rewoldt und von Zansen-Osten (ab 1858–1945). Das zweigeschossige, saniert Gutshaus wurde 1898 nach einem Brand in der heutigen Form wieder aufgebaut.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch Liste der Baudenkmale in Altenpleen

  • Gutshaus (Schloss) Altenpleen aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts
  • Gutshaus Günz aus dem 19. Jahrhundert vom ehemaligen Klostergut des Klosters St. Annen und Brigitten in Stralsund
  • Gutshaus Neuenpleen von um 1880
  • Zweigeschossiges Gutshaus Nisdorf vom 19. Jahrhundert; heute Hotel.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Altenpleen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt M-V – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2014 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu).