Altgemeinde Espelkamp

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52.4094444444448.615277777777842Koordinaten: 52° 24′ 34″ N, 8° 36′ 55″ O

Altgemeinde Espelkamp
Stadt Espelkamp
Höhe: 42 m ü. NN
Fläche: 11,1 km²
Einwohner: 965 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 87 Einwohner je km²
Postleitzahl: 32339
Vorwahlen: 05771, 05772
Karte

Lage von Altgemeinde Espelkamp in Espelkamp

Altgemeinde Espelkamp ist eine Ortschaft der ostwestfälischen Stadt Espelkamp in Nordrhein-Westfalen. Altgemeinde Espelkamp hat ca. 1.000 Einwohner und liegt im Norden der Stadt Espelkamp. Ortsvorsteher ist Wilfried Windhorst (CDU).

Die Altgemeinde Espelkamp umfasst alle Bereiche der Stadt Espelkamp wie sie vor dem 1. Januar 1973 bestand und die nicht zum Bereich Espelkamp Zentrum (ehemals Mittwald) gezählt werden. Im Gegensatz zu Espelkamp Zentrum umfasst die Altgemeinde Espelkamp die eher ländlich geprägten Bereiche der alten Stadt Espelkamp.

Geschichte[Bearbeiten]

Am 1. April 1910 wird Espelkamp aus Großendorf ausgegliedert und wird eine selbstständige Gemeinde im Amt Rahden. Der Ortsteil Espelkamp-Mittwald entwickelt sich zügig auf den Resten einer Heeresmunitionsanstalt. Als 1959 Espelkamp-Mittwald (heute Bereich Espelkamp Zentrum) das Stadtrecht erhält, bürgert sich für das restliche Gebiet Espelkamps der Begriff Alt-Espelkamp oder Dorf-Espelkamp ein. Weiterhin bildet aber das Dorf Espelkamp mit Espelkamp-Mittwald gemeinsam die Stadt Espelkamp im Amt Rahden. Mit 3.756 gegen 234 Stimmen entscheidet sich die Bevölkerung Espelkamps 1960 gegen eine Trennung Alt-Espelkamps von der Stadt Espelkamp. 1966 wird Espelkamp amtsfrei und im Zuge der Gebietsreform am 1. Januar 1973 deutlich vergrößert.[1] Alt-Espelkamp bildet seitdem unter der Bezeichnung Altgemeinde Espelkamp einen Ortsteil (lt. Hauptsatzung Ortschaft) der Stadt Espelkamp.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 324.