Altkirch

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Altkirch
Wappen von Altkirch
Altkirch (Frankreich)
Altkirch
Region Grand Est
Département Haut-Rhin
Arrondissement Altkirch
Kanton Altkirch (Hauptort)
Koordinaten 47° 37′ N, 7° 14′ OKoordinaten: 47° 37′ N, 7° 14′ O
Höhe 274–392 m
Fläche 9,54 km2
Einwohner 5.738 (1. Januar 2014)
Bevölkerungsdichte 601 Einw./km2
Postleitzahl 68130
INSEE-Code

Luftbild von Altkirch

Altkirch (elsässisch Àltkìrech) ist eine französische Stadt mit 5738 Einwohnern (Stand 1. Januar 2014) im Département Haut-Rhin in der Region Grand Est. Die Stadt ist Sitz der Unterpräfektur (frz. Sous-préfecture) des Arrondissement Altkirch, dieses besteht aus vier Kantonen, sie ist Hauptort (frz.: chef-lieu) des Kantons Altkirch und Sitz des Gemeindeverbandes Altkirch.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altkirch liegt auf einem Hügel über dem Fluss Ill und ist der zentrale Ort des Sundgaus im südlichen Elsass. Nach Basel im Osten sind es etwa 30 Kilometer, nach Belfort im Westen etwa 42 Kilometer und nach Mülhausen im Norden etwa 19 Kilometer.

Nachbargemeinden von Altkirch sind Aspach und Walheim im Norden, Wittersdorf im Osten, Hirsingue und Hirtzbach im Süden sowie Carspach im Nordwesten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort wurde 1102 erstmals erwähnt und erhielt im 13. Jahrhundert das Stadtrecht. Im Jahre 1324 fiel Altkirch durch Heirat in den Besitz des Hauses Habsburg, ab dem Westfälischen Frieden (1648) gehörte es – mit Unterbrechung von 1871 bis 1918 – zu Frankreich. 1659 ging Altkirch durch Schenkung König Ludwigs XIV. in den Besitz Kardinals Mazarins über.

Altkirch gilt als Wallfahrtsort, da es Lebensstätte und Begräbnisort des Regionalheiligen Morandus ist. Die Wallfahrtskirche birgt neben dem gotischen Steingrab des Benediktiners auch sein wertvolles Kopfreliquiar von 1428.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1851 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2014
Einwohner 3611 4246 5118 5319 5268 5090 5386 5575 5738

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In einem Renaissancegebäude ist das Sundgau-Museum eingerichtet, das Möbel aus dem Elsass und Werke des regionalen Künstlers Jean Jacques Henner zeigt.

Verkehrsanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bahnhofsgebäude

Altkirch besitzt einen Bahnhof an der Bahnstrecke Paris–Mulhouse seit dem 15. Oktober 1857. Ab 1891 zweigte hier die Bahnstrecke Altkirch–Ferrette ab. Der Personenverkehr wurde auf dieser Strecke 1951 eingestellt, der Güterverkehr 1968.[1] Bis Dezember 2011 hielten Intercités-Züge in Altkirch, durch die Inbetriebnahme der LGV Rhin-Rhône halten nur noch TER Alsace und TER Franche-Comté Züge.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altkirch unterhält Partnerschaften zu Le Thor im Département Vaucluse (Frankreich) seit 1991 und zu San Daniele del Friuli in der Provinz Udine (Italien) seit 1994.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Altkirch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Topographia Alsatiae: Altkirch – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Site Hirtzbach, Histoire lire en ligne (Abgerufen am 21. Juli 2010)
  2. Veronika Feller-Vest: Surgant, Johann Ulrich. In: Historisches Lexikon der Schweiz.