Alwin Brück

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Alwin Brück auf dem SPD-Parteitag 1976 in Dortmund

Alwin Brück (* 23. September 1931 in Holz (Heusweiler)) ist ein deutscher Politiker (SPD). Er war von 1974 bis 1982 Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Mittleren Reife absolvierte Brück von 1949 bis 1951 ein Volontariat bei der Saar-Volksstimme, für die er bis 1953 auch als Redakteur arbeitete. 1955 trat er in die Redaktion der Saarbrücker Allgemeinen Zeitung ein. 1960 wurde er hier Chef vom Dienst und 1963 stellvertretender Chefredakteur. Alwin Brück ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Politische Tätigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Brück engagierte sich ab 1947 bei der Sozialistischen Jugend Deutschlands – Die Falken, deren Landesvorsitzender im Saarland er auch von 1956 bis 1967 war. 1952 war er an der Gründung der pro-deutschen Deutschen Sozialdemokratischen Partei (DSP) beteiligt, die bis 1955 keine Zulassung im Saarland erhielt.[1] Ab 1960 war er Mitglied im SPD-Landesvorstand des Saarlandes. Von 1960 bis 1973 gehörte Brück dem Gemeinderat seines Heimatortes Holz an. Von 1965 bis 1990 war er Mitglied des Deutschen Bundestages. Hier war er von 1969 bis 1974 Vorsitzender des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit. Im Mai 1974 wurde er als Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit in die von Bundeskanzler Helmut Schmidt geführte Bundesregierung berufen. Nach der Wahl von Helmut Kohl zum Bundeskanzler schied Brück am 1. Oktober 1982 aus der Bundesregierung aus. Alwin Brück war zuletzt (11. Wahlperiode 1987) mit 46,4 % der Stimmen direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Saarbrücken II.

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 19. Januar 1976 wurde Brück mit dem Saarländischen Verdienstorden ausgezeichnet.[2] Seit 1981 ist er Ehrensenator der Universität des Saarlandes.[3]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Johannes Schäfer: Das autonome Saarland. Demokratie im Saarstaat 1945–1957. Röhrig, St. Ingbert 2012, ISBN 978-3-86110-513-8, S. 212.
  2. Bekanntmachung von Verleihungen des Saarländischen Verdienstordens. In: Chef der Staatskanzlei (Hrsg.): Amtsblatt des Saarlandes. Nr. 4. Saarbrücker Zeitung Verlag und Druckerei GmbH, Saarbrücken 28. Januar 1976, S. 67 (uni-saarland.de [PDF; abgerufen am 25. Mai 2017]).
  3. Ehrensenatoren. Universität des Saarlandes, abgerufen am 17. September 2016.