Alzen (Morsbach)

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Alzen
Gemeinde Morsbach
Koordinaten: 50° 51′ 3″ N, 7° 44′ 15″ O
Höhe: 283 m ü. NN
Einwohner: 347 (31. Dez. 2007)
Postleitzahl: 51597
Vorwahl: 02294

Alzen ist ein Ortsteil von Morsbach im Oberbergischen Kreis im südlichen Nordrhein-Westfalen innerhalb des Regierungsbezirks Köln.

Lage und Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In ländlicher, waldreicher Umgebung liegt Alzen am südlichsten Zipfel des Oberbergischen Kreises in einer Höhenlage von 300 m ü. d. M. In einer Entfernung von ca. 600 m verläuft die Grenze zu Rheinland-Pfalz. Die Städte Wissen/Sieg (12 km), Waldbröl (15 km), die Kreisstadt Gummersbach (30 km), Siegen und Olpe (jeweils ca. 35 km) sowie Köln (78 km) sind rasch zu erreichen. Alzen hat etwa 360 Einwohner und zählt zu den Hauptorten der Gemeinde.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstnennung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1376 wurde der Ort das erste Mal urkundlich erwähnt und zwar „Hermann v. Wildenburg versetzt seinen Hof zu Alzuna an Albrecht v. Gebhardshain.“ Die Schreibweise der Erstnennung war Alzuna.[1]

Freizeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereinswesen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • MGV »Edelweiß« Alzen e.V.
  • Dorfgemeinschaft Alzen e. V.

Kirchliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Besonderheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Alzen wird die Muttergottes von Fatima besonders verehrt. In der Filialkirche Herz Mariä befindet sich die Fatima-Madonna, die 1954 durch das Erzbistum Köln getragen wurde. An jedem 13. des Monats beginnt um 18.30 Uhr die große Fatima-Feier, im Mai und Oktober auch mit Lichterprozession.

Bildungseinrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Internat Alzen
  • Schulleiter: Bernwardt Uhlenküken

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Klaus Pampus: Urkundliche Erstnennungen oberbergischer Orte (= Beiträge zur Oberbergischen Geschichte. Sonderbd. 1). Oberbergische Abteilung 1924 e.V. des Bergischen Geschichtsvereins, Gummersbach 1998, ISBN 3-88265-206-3.