Amöneburg

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Dieser Artikel beschreibt die mittelhessische Stadt. Zum ehemaligen Mainzer, heute Wiesbadener Stadtteil siehe Mainz-Amöneburg.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Amöneburg
Amöneburg
Deutschlandkarte, Position der Stadt Amöneburg hervorgehoben
Koordinaten: 50° 48′ N, 8° 55′ O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Gießen
Landkreis: Marburg-Biedenkopf
Höhe: 365 m ü. NHN
Fläche: 43,95 km²
Einwohner: 5144 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 117 Einwohner je km²
Postleitzahl: 35287
Vorwahlen: 06422 (Amöneburg-Kernstadt), 06424 (Roßdorf), 06429 (Erfurtshausen, Mardorf, Rüdigheim)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: MR, BID
Gemeindeschlüssel: 06 5 34 001
Stadtgliederung: 5 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Am Markt 1
35287 Amöneburg
Webpräsenz: www.amoeneburg.de
Bürgermeister: Michael Richter-Plettenberg (parteiunabhängig)
Lage der Stadt Amöneburg im Landkreis Marburg-Biedenkopf
Münchhausen (am Christenberg) Biedenkopf Breidenbach Steffenberg Angelburg Bad Endbach Dautphetal Gladenbach Lohra Fronhausen Wetter (Hessen) Lahntal Rauschenberg Wohratal Cölbe Weimar (Lahn) Marburg Ebsdorfergrund Neustadt (Hessen) Kirchhain Amöneburg Stadtallendorf Nordrhein-Westfalen Landkreis Waldeck-Frankenberg Schwalm-Eder-Kreis Lahn-Dill-Kreis Landkreis Gießen VogelsbergkreisKarte
Über dieses Bild
Stadtansicht von Süd-Osten

Amöneburg ist eine Kleinstadt im mittelhessischen Landkreis Marburg-Biedenkopf. Sie liegt auf einem Berg rings um die Burg Amöneburg. Die Stadt hat ursprünglich ihren Namen von dem in der Nähe vorbeifließenden Fluss Ohm und von der auf der Kuppe des ehemaligen Vulkans liegenden Burg.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Amöneburg liegt etwa 16 km östlich von Marburg auf einem weithin sichtbaren Basalt-Kegel über der Ohm, einem linken Nebenfluss der Lahn inmitten des Amöneburger Beckens, einer der größten zusammenhängenden Ackerflächen Hessens, dessen einzige nennenswerte Erhebung die Amöneburg darstellt. Dieses Becken trennt die Amöneburg von den 5 bis 7 km entfernten Höhenzügen Burgwald (im Nordwesten), Oberhessische Schwelle (von Norden bis Südosten), Lumda-Plateau (auch Vorderer Vogelsberg genannt) im Süden und den Lahnbergen im Westen. Unmittelbar unterhalb Amöneburgs liegt zum Schutz der flussabwärts an der Ohm gelegenen Ortschaften der Südostteil des Hochwasserrückhaltebeckens Kirchhain/Ohm.

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Jahresniederschlag beträgt 630 mm. Die Niederschläge liegen im unteren Drittel der in Deutschland erfassten Werte. An 26 % der Messstationen des Deutschen Wetterdienstes werden niedrigere Werte registriert. Der trockenste Monat ist der Februar, die meisten Niederschläge fallen im Mai. Im Mai fallen 1,6mal mehr Niederschläge als im Februar. Die Niederschläge variieren nur minimal und sind extrem gleichmäßig über das Jahr verteilt. An nur 4 % der Messstationen werden niedrigere jahreszeitliche Schwankungen registriert.

Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsteil Rüdigheim liegt südöstlich der Kernstadt im Osten des Beckens, die Ortsteile Roßdorf, Mardorf und Erfurtshausen erstrecken sich weiter südlich, in unmittelbarer nördlicher Nachbarschaft zum Lumda-Plateau, auf welchem sich mit der 405 m hohen Mardorfer Kuppe auch die höchste Erhebung des Gemeindegebietes befindet.

Innerhalb der Amöneburger Gemarkung, jedoch etwa 3 km von der Kernstadt entfernt, liegt, an der Stadtgrenze zu Kirchhain, das Landgut Schloss Plausdorf, das 1928 eingemeindet wurde.

Wüstungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um Amöneburg herum finden sich die Wüstungen Brück, Brunsfort, Gerende, Heuchelheim, Lindau, Radenhausen und Wanehusen.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden sind Stadtallendorf im Osten, Kirchhain im Norden, Marburg im Westen, Ebsdorfergrund im Südwesten (alle im Landkreis Marburg-Biedenkopf) und Homberg (Ohm) (Vogelsbergkreis) im Südosten.

Mit Marburg gibt es keine direkte Gemeindegrenze. Zwar sind die auf direktem Wege über die L 3289 verbundenen, etwa 4 km voneinander entfernten Dörfer Roßdorf (Amöneburg) und Schröck (Marburg) Nachbardörfer, jedoch führt diese Straße etwa einen Kilometer über randliches Gemeindegebiet von Ebsdorfergrund.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Amöneburg – Auszug aus der Topographia Hassiae von Matthäus Merian dem Jüngeren 1655
Amöneburg und Umgebung im Jahre 1694: Kupferstich des Mainzer Kartographen Nikolaus Person
Amöneburg um 1850, Stahlstich von Henry Winkles

Bodenfunde belegen, dass das Gebiet schon in der jüngeren Steinzeit besiedelt war. So u. a. ein Gefäß der Rössener Kultur sowie das Bruchstück einer Streitaxt aus Stein und ein weiteres Steinbeil, datiert um 2000 v. Chr. In der keltischen Zeit wird eine Stadtsiedlung (oppidum) vermutet. Im Jahre 721 gründete Bonifatius unterhalb der Burg Amöneburg eine Klosterzelle, die er 732 durch eine dem Erzengel Michael geweihte Kirche erweiterte. Das damit verbundene kleine Kloster war zunächst wohl reichsunmittelbar und wurde um 1120 unter Erzbischof Adalbert I. Mainzer Eigenkloster.[2]

Südlich von Amöneburg befindet sich die Ruine der Wenigenburg aus dem 12. Jahrhundert.

Seit der Mitte des 12. Jahrhunderts gehörten große Teile Hessens zur Landgrafschaft Thüringen und ab 1247 zur Landgrafschaft Hessen, die bis in die erste Hälfte des 15. Jahrhunderts mit dem Erzbistum Mainz um die Vorherrschaft in Mittel- und Nordhessen konkurrierten. Auch nachdem die Landgrafen 1427 endgültig siegten, verblieben Kurmainz noch einige Besitzungen als Exklaven in hessischem Gebiet. Dazu gehörte auch der Sprengel Amöneburg.

Während des Dreißigjährigen Krieges wurden die Stadt und Burg Amöneburg mehrfach besetzt. 1621 eroberte Christian von Braunschweig-Wolfenbüttel die Stadt und die Burg. In den folgenden Jahren wurden die Verteidigungsanlagen wieder in Stand gesetzt und ausgedehnte Schanzen angelegt. Die Befestigung ist auf dem Kupferstich von Matthäus Merian aus dem Jahr 1655 zu erkennen. Am 6. November 1640 wurde die Stadt von kaiserlichen Truppen erobert. Am 19. Juni 1646 kam es zu einer erneuten Eroberung der Stadt durch hessische und schwedische Truppen unter General Carl Gustav Wrangel.[3]

An der Brücker Mühle befindet sich die steinerne Ohm­brücke, die ein historisch wichtiger Straßenübergang war. Bedeutung erhielt sie durch das Gefecht der Hessen, Hannoveraner und Braunschweiger gegen die Franzosen im Jahre 1762, die Schlacht an der Brücker Mühle, im Siebenjährigen Krieg. Bei dem 14-stündigen Kampf am 21. September 1762[4] gab es 527 Tote und 1363 Verletzte auf beiden Seiten, jedoch keinen Gewinner. Einige Wochen danach wurde ein Waffenstillstand unterzeichnet.

Als Folge des Reichsdeputationshauptschlusses von 1803 wurde Amöneburg mit den anderen ehemaligen Mainzer Exklaven Fritzlar, Naumburg und Neustadt zum sogenannten Fürstentum Fritzlar vereinigt und der Landgrafschaft Hessen-Kassel eingegliedert, deren Regent gleichzeitig zum Kurfürsten erhoben wurde. Mit der Annexion von Hessen-Kassel durch Preußen im Jahre 1866 wurde Amöneburg preußisch.

Bei Amöneburg befand sich auch eine Wasserburg aus dem 11. bis 12. Jahrhundert, die Burg Radenhausen.

1821 bis 1932 war Amöneburg Sitz des Justizamtes bzw. Amtsgerichtes Amöneburg.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 31. Dezember 1971 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Erfurtshausen, Mardorf, Roßdorf und Rüdigheim nach Amöneburg eingemeindet.[5]

Historische Namensformen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Historisch dokumentierte Erwähnungen des Ortes sind[6]:

  • Amanaburch (721 (VIII))
  • Hamanaburch (11. Jahrhundert)
  • Ameneburc (1111/1137)
  • Amerburch (1250/60 (Ende XII))
  • Amelburg (1295)
  • Ammeneburg (um 1364)
  • Omelburg (1457)
  • Amenburg (1457)
  • Amoeneburg (1493)
  • Omenburg (1515)
  • Amaeneburg (1564)

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtverordnetenversammlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 6. März 2016 lieferte folgendes Ergebnis,[7] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:[8][9]

Sitzverteilung in der Stadtverordnetenversammlung 2016
   
Von 23 Sitzen entfallen auf:
Parteien und Wählergemeinschaften %
2016
Sitze
2016
%
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 47,7 11 38,2 12 45,2 14 45,5 14
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 25,7 6 24,8 7 22,9 7 23,1 7
FWG Freie Wählergemeinschaft Mardorf-Roßdorf 26,6 6 22,6 7 18,8 6 19,3 6
AWG Amöneburger Wählergemeinschaft 11,9 4 13,1 4 12,1 4
FDP Freie Demokratische Partei 2,5 1
Gesamt 100,0 23 100,0 31 100,0 31 100,0 31
Wahlbeteiligung in % 52,3 67,7 52,4 57,7

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die vergangenen Bürgermeisterwahlen zeigten folgende Ergebnisse:

Jahr Kandidaten Partei %
Ergebnis
2011 Michael Richter-Plettenberg 80,5
Jan-Gernot Wichert CDU 16,5
Anders Arendt 3,0
Wahlbeteiligung in % 67,5
2005 Michael Richter-Plettenberg 58,8
Freddy Greib 41,2
Wahlbeteiligung in % 69,1
2002 Anders Arendt 63,2
Oliver Haupt CDU 36,8
Wahlbeteiligung in % 65,1
1996 Oliver Haupt CDU 50,7
Klaus Fecho 49,3
Wahlbeteiligung in % 70,0

Bei der letzten Wahl am 27. März 2011 setzte sich der parteilose Michael Richter-Plettenberg mit 80,5 % gegen Jan-Gernot Wichert (CDU, 16,5 %) und den parteilosen Anders Arendt (3,0 %) durch. Die Wahlbeteiligung lag bei 67,5 %.[10]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Amöneburg hat Partnerschaften geschlossen mit

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Stadtwappen zeigt den Heiligen Martin beim Zerteilen seines Mantels, den er einem abgebildeten Frierenden zukommen lassen will, sowie das Mainzer Rad.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Etwas nördlich von Amöneburg verlaufen die B 62 (BiedenkopfAlsfeld) (mit Abzweig zur B 454 nach Schwalmstadt) und die B 3 in Richtung Marburg. Der nächste Bahnhof befindet sich 5 km nördlich von Amöneburg in Kirchhain an der Main-Weser-Bahn Frankfurt–Kassel.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kirchweihfest (jährlich: letztes Augustwochenende, Veranstalter: örtliche Vereine)
  • Amöneburger Lateinwochen (jährlich: in den hessischen Sommerferien)
  • Erfurtshäuser Kirmes: (zweites Wochenende im Juli)
  • Mardorfer Kirmes (jährlich, erstes Oktoberwochenende, Veranstalter: örtliche Vereine)
  • Roßdorfer Kirmes (jährlich im September)
  • KulturSpektakel (Kulturveranstaltung in der Schlossruine)
  • Erfurtshäuser Ostereiermarkt (Wochenende vor Ostern im Bürgerhaus Mardorf, Kleiner Roßdorfer Weg 1)
  • Schlossfestspiele (OpenAir-Theater Produktion im Sommer auf dem Festplatz an der Schlossruine)

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Museum Amöneburg zeigt im ehemaligen Brauhaus hinter dem Rathaus (Schulgasse 1) die Vor- und Frühgeschichte des Amöneburger Beckens, Agrargeschichte, mittelalterliche Befestigungen und Grabungsfunde, Modelle und Dioramen mit erläuternden Schriften. Im Dachgeschoss ist ein Naturschutz-Informations-Zentrum untergebracht. Im gleichen Gebäude befindet sich das Naturschutz-Informations-Zentruk NIZA. Im Roßdorfer Haus der Vereine befindet sich ein Trachtenmuseum.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Historisches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der rechteckige Marktplatz wurde in dieser Form im 18. Jahrhundert angelegt und in den Jahren 1990 bis 1995 im Rahmen des Landesprogrammes „Einfache Stadterneuerung“ grundlegend und dem ursprünglichen Vorbild entsprechend saniert und restauriert. Sehenswert ist außerdem der „Mainzer Hof“ mit Scheune und Herrenhaus am Lindauer Tor.
  • Die benachbarte Kirche ist die neugotische Basilika St. Johannes der Täufer. Der gedrungene Kirchturm aus dem 14. Jahrhundert mit barocker Haube steht an ihrer Nordseite.
  • Ein weiteres sehenswertes Gotteshaus ist die Magdalenenkapelle (Lindaukapelle) am Standort der Wüstung Lindau nördlich des Amöneburg-Basaltkegels. Die Kapelle entstand 1847 im neugotischen Stil und ist bis heute ein wichtiges Ziel für Wallfahrten am Bonifatiustag. Direkt gegenüber der Magdalenenkapelle liegt ein in Sandstein eingefasster Quellbrunnen – die Waschbach. Hier soll Bonifatius 721 die ersten Christen getauft haben. An der Magdalenenkapelle führt der Pilgerweg Elisabethpfad 2, der sich von Eisenach nach Marburg erstreckt, vorbei.[11][12]
Die Brücker Mühle
  • Am südöstlichen Fuß des Felsens befindet sich die historische „Brücker Mühle“. Im Laufe des Siebenjährigen Krieges (1756–1763) fand hier am 21. September 1762 die verlustreiche „Schlacht an der Brücker Mühle“ zwischen mit Frankreich bzw. Preußen verbündeten Truppen statt.[13] Im Hof des direkt an die Mühle angrenzenden „Brücker Wirtshauses“ befindet sich ein barocker Obelisk, der „Friedenstein“, der zum Gedenken an den im Wirtshaus geschlossenen Friedensvertrag errichtet wurde. Ursprünglich wurde die „Brücker Mühle“, eine Wassermühle, zum Mahlen von Getreide genutzt. Später diente sie auch als Pumpstation zur Wasserversorgung der Amöneburg (die Pumpstation kann in der Mühle besichtigt werden). Die Wassermühle selbst wird heute zur Stromgewinnung und in geringem Umfang zum Mahlen genutzt. Die Gebäude der „Brücker Mühle“ und des „Brücker Wirtshauses“ beherbergen heute einen Bioladen und ein Biorestaurant/-café.
  • Um die Bergkuppe verläuft die größtenteils erhaltene Stadtmauer; ein Rundweg auf der Außenseite bietet eine gute Aussicht auf das Umland. Zwei Türme der Stadtmauer sind erhalten. Die Stadtmauer schließt eine Fläche von rund 12 ha ein und steht in Verbindung mit dem Schloss Amöneburg. Mit dem „Burghof am Lindauer Tor“ und der Wenigenburg sind zwei Burgmannenhöfe erhalten.
  • Deutlich außerhalb der Kernstadt, jedoch seit 1928 auf Amöneburger Gemarkung, liegt das Landgut Schloss Plausdorf mit Gebäudeteilen aus dem 16. Jahrhundert; es befindet sich in Privatbesitz befindet und ist nicht frei zugänglich.

Natur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Naturschutzgebiet Amöneburg ist das zweitälteste hessische Naturschutzgebiet und wird durch einen Naturlehrpfad erschlossen. Von besonderer Bedeutung ist die Magerrasenflora des Westhanges und des Hanges der Wenigenburg. Informationen hierzu sind im Naturschutz-Informations-Zentrum neben dem Rathaus zu erhalten.[3]
  • Die Stadt Amöneburg ist mit seinem Geotop Amöneburg Mitglied im Geopark Vulkanregion Vogelsberg (der Berg Amöneburg ist ein Ausläufer des Vogelsbergs). Gelologisch besonders sehenswert sind hier die Basaltsäulen in Meilerstellung an der Ostwand der Amöneburg.[14]
  • Am Fuße der Amöneburg liegt das 22 ha große Naturschutzgebiet Radenhäuser Lache mit seinen kleinen Inseln und Flachwasserzonen, die zur Zugzeit für viele Watvögel Nahrungs- und Rastplatz sind. Von einem kleinen Parkplatz an der Straße nach Großseelheim gelangt man zu einem Beobachtungsstand, von dem man einen guten Blick auf die eingezäunte Lache hat. Für die Pflege der Ufervegetation und des Schlicks sorgt eine Herde schottischer Hochlandrinder.[15]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bilder aus der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung der hessischen Gemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Handbuch der historischen Stätten Deutschlands, Hessen, 3. überarbeitete Aufl., S. 11
  3. a b Michael Losse: Die Lahn Burgen und Schlösser, S. 43–48
  4. Das Gefecht an der Brücker-Mühle am 21. Sept. 1762. Gesellschaft für Hessische Militär- und Zivilgeschichte e. V., 21. Oktober 2003, archiviert vom Original am 5. Oktober 2003, abgerufen am 4. September 2012.
  5. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 403.
  6. „Amöneburg, Landkreis Marburg-Biedenkopf“. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). Hessisches Landesamt für geschichtliche Landeskunde (HLGL), Stand: 18. März 2014, abgerufen am 23. Juni 2014.
  7. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 6. März 2016
  8. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 27. März 2011
  9. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 26. März 2006
  10. Bürgermeisterwahl in Amöneburg, St. am 27. März 2011, Hessisches Statistisches Landesamt. Abgerufen am 11. April 2011.
  11. http://www.ich-geh-wandern.de/am%C3%B6neburg
  12. http://www.amoeneburg.de/seite/de/stadt/322/-/Amoeneburg.html
  13. Robert Berhorst: Amöneburg und Bonifatius (Wynfrith / Winfrid). 14. August 2007, archiviert vom Original am 19. August 2007, abgerufen am 4. September 2012.
  14. http://www.geopark-vogelsberg.de/vulkanwissen/was-ist-ein-geotop/listenuebersicht/amoeneburg.html
  15. http://www.ich-geh-wandern.de/erlensee-kirchhain

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Amöneburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Amöneburg – Reiseführer
 Wiktionary: Amöneburg – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen