Amalie

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Dieser Artikel behandelt den Namen Amalia, zum gleichnamigen Asteroiden siehe (284) Amalia. Siehe auch Zeche Amalia.

Amalie ist ein weiblicher Vorname, der als Amalia im Mittelhochdeutschen belegt ist und der später insbesondere dank Friedrich von Schillers Die Räuber im 18. Jahrhundert starke Verbreitung fand und zum Modenamen avancierte. Amalie kommt auch als Familienname vor. Die heilige Amalberga von Gent wird auch mit der Kurzform "Amalia" genannt (siehe z. B. auch Amalienkirche (Immelborn)).

Herkunft und Bedeutung des Namens[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Amalie bzw. Amalia ist eine Kurzform der althochdeutschen zweigliedrigen Amal-Namen, z. B. Amalberga, Amalfrieda, Amalgunde, Amalgard, Amalhilde, Amalinde, Amalswinta usw. Die Kurzform bezieht sich entsprechend auf den ersten Teil, das Bestimmungswort, und leitet sich vom gotischen Herrschergeschlecht der Amaler ab. Der Name des Herrschergeschlechts wird von altnordisch "aml" mit der Bedeutung mühevolle Arbeit, Rührigkeit, Vorandrängen, Vorantreiben abgeleitet.[1] Die Bedeutung wird in der Literatur daher zuweilen auch mit "Tüchtigkeit" verkürzt wiedergegeben.

Namenstag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

8. Juli (regional davon abweichend gilt auch der 10. Juli)

Bekannte Namensträgerinnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Amalia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Amalie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Varianten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Benno Siebs: Die Personennamen der Germanen, S. 72. Wiesbaden: M. Sändig, 1970, ISBN 978-3500218502.