Amazon.com

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Amazon ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Weitere Bedeutungen sind unter Amazon (Begriffsklärung) aufgeführt.
Amazon.com, Inc.
Logo
Rechtsform Corporation
ISIN US0231351067
Gründung 1994
Sitz Seattle Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
Leitung Jeff Bezos
Mitarbeiter 230.800 (2015)[1]
Umsatz 107 Mrd. US-Dollar (2015)[2]
Branche Versandhandel, Online-Handel, Digitale Distribution, Cloud Computing
Website www.amazon.com, www.amazon.de
Jeff Bezos, Gründer von Amazon.com
Teil des Hauptgeschäftssitzes von Amazon.com in Seattle

Amazon.com, Inc. (deutsche Aussprache [amaˈʦoːn], englisch [ˈæməzən]) ist ein börsennotierter amerikanischer Online-Versandhändler mit einer breit gefächerten Produktpalette. Nach eigenen Angaben hat Amazon als Marktführer des Handels im Internet die weltweit größte Auswahl für Bücher, CDs und Videos. Über die integrierten Verkaufsplattformen „Marketplace“ und „z-Shops“ können auch Privatpersonen oder andere Unternehmen im Rahmen des Online-Handels neue und gebrauchte Produkte anbieten. Unter eigener Marke werden der Amazon Kindle als Lesegerät für elektronische Bücher, der Tablet-Computer Amazon Kindle Fire, das Smartphone Fire Phone, die Set-Top-Box sowie der HDMI-Stick Fire TV und das Spracherkennungssystem Echo vertrieben. Seit 2009 verkauft Amazon außerdem Produkte wie zum Beispiel Notebooktaschen oder Computer- und Audio-/Video-Kabel unter seiner Hausmarke AmazonBasics.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Amazon.com, Inc. ist eine Gründung des Informatikers Jeff Bezos. Die Idee eines elektronischen Buchgeschäfts entstand zusammen mit dem Investor David E. Shaw, als Bezos in dessen Finanzunternehmen D. E. Shaw & Co. arbeitete. 1994 verließ er es, um die Idee allein weiterentwickeln zu können, und gründete noch im selben Jahr das Stammhaus, das US-amerikanische Mutterunternehmen Amazon.com, im US-Bundesstaat Washington als Online-Buchhandlung („online bookstore“). Im Juli 1995 verkaufte das Unternehmen auf seiner Internetplattform sein erstes Buch: Douglas R. Hofstadters Werk Fluid Concepts and Creative Analogies: Computer Models of the Fundamental Mechanisms of Thought.[3] Hierzu lud er 300 Freunde und Bekannte ein, seine Schöpfung zu testen. In den ersten vier Wochen verschickte das Unternehmen Bücher an Kunden in allen 50 US-Bundesstaaten und in mehr als 45 weitere Länder, im zweiten Monat lag der wöchentliche Umsatz bereits über 20.000 US-Dollar.[4] Im Oktober 1995 öffnete sich die Plattform mit der URL „amazon.com“ der breiten Öffentlichkeit.[5] Ursprünglich wollte Bezos sein Unternehmen Relentless nennen (englisch für unbarmherzig, unerbittlich, gnadenlos), Freunde sollen ihm jedoch davon abgeraten haben. Die Website www.relentless.com ist weiterhin Amazon zugeordnet.[6][7][8] Bereits 1996 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 15,7 Millionen US-Dollar und es steigerte ihn 1997 auf 147,8 Millionen.[9]

Das Jahr 1998 war durch die Gründung von ersten internationalen Webseiten gekennzeichnet. Mit Übernahme des Unternehmens Telebook Inc. – im April 1998 verkauften die Eigentümer den Mutterkonzern ABC-Bücherdienst GmbH, den damals führenden deutschen Internet-Versandbuchhändler und Online-Pionier, an Amazon für einen zweistelligen Millionenbetrag[10] – trat Amazon in den deutschen Absatzmarkt ein. Damals hatte Telebuch.de Niederlassungen in Spanien, den USA und Namibia. In Deutschland war das Unternehmen Marktführer im Online-Buchhandel. Zum 15. Oktober 1998 wurde die Seite „telebuch.de“ umbenannt in „amazon.de“.[11]

2004 übernahm Amazon die chinesische E-Commerce-Website JOYO.[12] Durch den erfolgreichen Antrag von JOYO Anfang 2016, in den USA als Seefrachtdienstleister tätig zu werden, hat Amazon damit einen Schritt zur weiteren Reduzierung der Kostenstruktur seiner Logistikabteilung gewagt.[13] Seit 2006 entwickelt Amazon Web Services (AWS) Infrastrukturdienstleistungen zunächst für andere Unternehmen. Ab dem Jahre 2012 wurden diese Dienste mit der Technologie des Cloud-Computing auch für private Nutzer angeboten.[14] Im Juli 2009 übernahm Amazon für rund 850 Millionen Dollar den Online-Schuhladen Zappos. Amazon kündigte an, den Kaufpreis mit eigenen Aktien im Wert von 807 Millionen Dollar zu begleichen, zusätzlich mit 40 Millionen Dollar in bar für die Zappos-Beschäftigten.[15]

2011 übernahm Amazon den Online-Buchhändler The Book Depository Ltd. und damit den größten Wettbewerber innerhalb Großbritanniens.[16] Amazon ist neben entsprechenden Angeboten auf der eigenen Plattform auch durch AbeBooks auf dem Gebrauchtbuchmarkt tätig. AbeBooks wurde 2008 von Amazon übernommen.[17] AbeBooks übernahm 2011 außerdem das Zentrale Verzeichnis Antiquarischer Bücher (ZVAB).[18] Dies wird ergänzt durch die 2005 übernommenen Vorläuferfirmen des Online-Publishers CreateSpace.com, der mit Sitz in North Charleston (USA) seit 2009 als „Independent Publishing Platform“ den Selbstverlag von Büchern als Print- und E-Book-Ausgaben sowie von Datenträgern für Musik- und Filmaufnahmen anbietet.[19] Seit Mai 2011 ist Javari.de ein Tochterunternehmen von Amazon Online. Javari ist ein Premiumanbieter für Schuhe, Handtaschen und Accessoires.[20]

Im März 2012 übernahm Amazon Kiva Systems, ein Anbieter für Lagerhaus-Automation, für 775 Millionen US-Dollar.[21] Im August 2012 wurde bekannt, dass Amazon unter der Firma Amazon Game Studio ein Unternehmen gegründet hat, dessen Zweck die Entwicklung und Vermarktung von Browserspielen ist.[22] Gleichzeitig wurde bereits das erste Spiel mit dem Namen Living Classics auf Facebook veröffentlicht. Nutzer müssen in diesem zahlreiche bewegliche Objekte in animierten Landschaften aufspüren, die wiederum im Stil eines Cartoons gestaltet sind. Im Frühjahr 2013 wurde zudem der Internet-Buchclub Goodreads für 150 Millionen US-Dollar übernommen.[23]

Am 2. Dezember 2013 gab Jeff Bezos in einem CBS-Interview bekannt, dass Amazon unter dem Label Prime Air die Auslieferung von Bestellungen mit Rotor-Drohnen (Logistikdrohne) plane. Die vorgesehenen Drohnen besäßen demzufolge acht kleine Rotoren und könnten eine Nutzlast von maximal 2,5 Kilogramm transportieren. Die Reichweite betrüge 16 Kilometer. Experten zufolge sei dies aber nach jetzigem Stand weder technisch noch rechtlich realisierbar.[24] In Deutschland ist der Einsatz ziviler Drohnen außerhalb der Sichtweite des Piloten nach derzeitiger Rechtslage nicht zulässig. Trotzdem folgte auf die Bekanntmachung ein großes Medienecho.

Ende August 2014 stellte sich heraus, dass Amazon das Unternehmen Twitch für 970 Millionen US-Dollar übernommen hatte.

Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Amazon.com (Deutschland)
Kundenservicezentrale: Regensburg
Kundenservicezentrale: Regensburg
Kundenservicezentrale/Entwicklungszentrum: Berlin
Kundenservicezentrale/
Entwicklungszentrum: Berlin
Versandzentrum: Graben
Versandzentrum: Graben
Versandzentrum: Bad Hersfeld
Versandzentrum: Bad Hersfeld
Versandzentrum: Leipzig
Versandzentrum: Leipzig
Versandzentrum: Rheinberg
Versandzentrum: Rheinberg
Versandzentrum: Werne
Versandzentrum: Werne
Versandzentrum: Koblenz
Versandzentrum: Koblenz
Versandzentrum: Pforzheim
Versandzentrum: Pforzheim
Versandzentrum: Brieselang
Versandzentrum: Brieselang
Entwicklungszentrum: Dresden
Entwicklungszentrum: Dresden
Standorte von Amazon in Deutschland

Die deutschsprachige Website Amazon.de wird von Amazon EU S.a r.l. in Luxemburg betrieben. Die Entwicklungsabteilung der Website Amazon.de in München wurde Mitte 2004 geschlossen und ein Großteil der Mitarbeiter entlassen. Länderspezifische Anpassungen nehmen nun die britische Tochter Amazon.co.uk in Slough oder direkt Amazon.com in Seattle vor. Geschäftsführer von Amazon Deutschland ist seit 2002 der studierte Betriebswirt Ralf Kleber, welcher seit 1999 im Unternehmen ist.[25][26]

Deutschland ist der wichtigste Auslandsmarkt für Amazon: Der Erlös des Deutschland-Geschäfts von Amazon (amazon.de) belief sich im Jahr 2013 auf 10,5 Milliarden Dollar[27] und im Jahr 2012 auf 8,7 Milliarden Dollar[28] (umgerechnet 6,5 Milliarden Euro). 2012 waren das 21 Prozent mehr als im Jahr 2011 (7,2 Milliarden Dollar) und sogar 65 Prozent mehr als 2010 (5,3 Milliarden Dollar). Deutschland stand somit 2012 für 14 Prozent des Gesamtumsatzes von Amazon, der bei 61,1 Milliarden Dollar[28] lag.[29] Gemessen am Gesamtumsatz des deutschen Online-Handels im Jahr 2012, der nach dem Bundesverband des Deutschen Versandhandels bei 27,5 Milliarden Euro und nach Zahlen des Einzelhandelsverbands bei 29,5 Milliarden Euro lag, erzielt Amazon ein gutes Fünftel oder sogar fast ein Viertel des gesamten deutschen Online-Versandhandelsumsatzes.[29]

In Deutschland unterhält Amazon folgende Standorte:[30][31]

Standorte von Amazon Deutschland[32][33][34]
Art des Standorts Standort Kürzel Inbetriebnahme Fläche Mitarbeiter (2013)
Zentrale (Amazon Deutschland) München-Schwabing MUC2 2010
Kundenservice-Zentrum Regensburg REG1 1998
Kundenservice-Zentrum Berlin-Mitte BER1 Juli 2011
Versandzentrum Bad Hersfeld FRA1
FRA3
1999 (FRA1)
2009 (FRA3)
42.000 m² (FRA1)
110.000 m² (FRA3)
ca. 3200 (FRA1+FRA3)
Versandzentrum Leipzig LEJ1 August 2006 75.000 m² 2000
Versandzentrum Werne EDE4
EDE5
2010 (EDE4)
2013 (EDE5)
60.000 m² (EDE4)
70.000 m² (EDE5)
1000
Versandzentrum Rheinberg DUS2 2011 110.000 m² 1000 + 2000 Saisonkräfte
Versandzentrum Graben MUC3 September 2011 110.000 m² 1000 + 2000 Saisonkräfte
Versandzentrum Koblenz CGN1 September 2012 110.000 m² 1000 + 2000 Saisonkräfte
Versandzentrum Pforzheim STR1 Herbst 2012 110.000 m² 1000 + 2000 Saisonkräfte
Versandzentrum Brieselang BER3 Oktober 2013 70.000 m² 1000 + 2000 Saisonkräfte
Software-Entwicklungszentrum Dresden Mai 2013
Software-Entwicklungszentrum Berlin Mai 2013

Die Amazon Logistik GmbH in Bad Hersfeld und die Amazon Koblenz GmbH erhielten wegen Verstößen gegen geltendes Recht beim Datenschutz und im Arbeitsrecht Big Brother Awards 2015.[35]

Internationale Präsenz und weitere Standorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Sitz der Konzernzentrale ist Seattle im US-Bundesstaat Washington, die europäische Unternehmenszentrale und Verwaltungssitz befindet sich in Luxemburg.

Seit 2005 unterhält Amazon ein Software-Entwicklungszentrum in Iași (Rumänien), im Juli 2011 eröffnete Amazon ein Seller-Support-Zentrum in Bratislava (Slowakei).

Im Herbst 2013 wurde bekannt, dass Amazon drei neue Versandzentren in Polen plant – eines in der Nähe von Poznań (Posen) (POZ1, seit Herbst 2014), die beiden anderen bei ‪Wrocław (Breslau) (WRO1/WRO2, seit Herbst 2014).[36][37][38] Weiters sollten zwei Verteilzentren in Tschechien entstehen, eines in Brünn (Brno), das andere in der Nähe des Flughafens Prag.[39] Im März 2014 wurde bekannt, dass der Bau des Versandzentrums in Brno vorerst am Votum der Stadtvertretung gescheitert sein dürfte, die Gegner des Projektes argumentierten mit einer zu erwartenden hohen Belastung durch LKW-Verkehr.[40][41][42] Im Juni 2014 hat Amazon damit begonnen, Warenlieferungen für Deutschland über die neuen polnischen Logistikzentren in Posen und Breslau umzuleiten.[43][44]

Amazon hat lokalisierte Webseiten für die USA (.com), Großbritannien (.co.uk), Frankreich (.fr), Kanada (.ca), Deutschland (.de, s. Österreich und Schweiz), Italien (.it), Spanien (.es), Niederlande (.nl), Australien (.com.au), Brasilien (.com.br), Japan (.co.jp), China (.cn), Indien (.in) und Mexiko (.com.mx).

Österreich und Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kunden von Amazon Österreich (Amazon.at) und Amazon Schweiz (Amazon.ch) nutzen die Dienste von Amazon Deutschland (Amazon.de GmbH), wobei aber die Inhalte lokalisiert und die Dienstleistungen abgestimmt sind.[45] Amazon nimmt auch auf diesen Absatzmärkten eine bedeutende Stellung ein, obwohl es in der Schweiz beim Umsatz mit 260 Mio. € nur auf Platz 2 hinter digitec.ch mit 414 Mio. € liegt.[46] Im Jahr 2013 machte Amazon in Österreich den größten Umsatz im Onlinegeschäft (342 Mio. €), womit das Unternehmen mehr als dreimal so viel verdiente wie der zweitplatzierte Händler Universal (107 Mio. €).[47]

Angebotene Dienste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Amazon betreibt neben dem Hauptgeschäft, klassischem Buchverkauf, zahlreiche weitere Dienste wie beispielsweise die Online-Videothek Amazon Video, den Hörbuchanbieter Audible, das Analyse-Tool Alexa Internet und die Filmdatenbank IMDb. Außerdem entwickelt Amazon seinen eigenen Suchalgorithmus namens A9, welcher für die Suchfunktion auf Amazon eingesetzt wird.

Amazon Marketplace[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Daneben bietet Amazon den privaten oder kommerziellen Verkauf von gebrauchten oder neuen Waren an. Diese Angebote über Amazon sind als Alternativen zum „offiziellen“ Amazon-Produkt (Amazon Marketplace) aufgelistet und erwirtschaften den Hauptanteil des Betriebsergebnisses. Pro verkauftem Artikel behält Amazon eine Provision von bis zu 15 Prozent des Verkaufspreises und zusätzlich 0,99 Euro für private Verkäufer ein[48] sowie eine von Produktgruppe und Käuferland abhängige Versandtransaktionsgebühr, bei Büchern nach Deutschland beispielsweise 1,16 Euro. Diese Gebühr wird von Amazon auch in dem Fall berechnet, wenn der Artikel privat verkauft (und versendet) wird. Der Käufer zahlt in Deutschland bei gebrauchten Büchern pauschal 3 Euro, womit Versandkosten und Provision abgedeckt sind, auch wenn der einzelne Artikel nur 0,01 Euro kostet. Daneben gibt es weitere Hilfsmittel für Anbieter von Artikeln. Amazon Advantage gibt Unternehmen und natürlichen Personen die Möglichkeit, ihre Produkte über den Amazon-Produktkatalog zu offerieren. Den Versand erledigt die Amazon Logistik GmbH auf Nachfrage („on demand“). Im Gegensatz zu Amazon Marketplace (wo der Verkäufer den Versand und die Logistik organisiert) nimmt Amazon vom Anbieter die Artikel in Kommission und lagert sie im Versandzentrum. Die Artikel werden im „normalen“ Amazon-Katalog geführt, d. h. nicht über die anderen verfügbaren Plattformen wie Shops, Auktionen oder den Marketplace. Amazon.com vertreibt seit April 2004 auch eigene Produkte unter verschiedenen Handelsmarken wie Strathwood für Gartenmobiliar, Pinzon für den Wohnbereich, Pike Street als Billigmarke und Denali für Werkzeuge.[49] Populär wurde Amazon u. a. auch durch den Einsatz von Recommendation Engines („Kunden, die Produkt A gekauft/gesucht haben, haben auch B gekauft!“).

Amazon Marketplace gewährt dem einzelnen Händler, der seine Produkte über Amazon Marketplace anbietet, nur wenig eigenen Gestaltungsspielraum. Dies führt vielfach dazu, dass es Händlern auf Amazon schwer oder gar unmöglich gemacht wird, sich an die jeweils geltenden Rechtsvorschriften zu halten, so dass der Handel über Amazon für Händler mit Abmahnrisiken verbunden bleibt.[50]

Amazon Video[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Amazon Video

Seit 2005 bietet Amazon.de einen DVD-Verleih Lovefilm an.[51] Ab Mitte September 2006 startete es den Verkauf von FSK-18-DVDs; einen Verleih von nicht jugendfreien Titeln plante das Versandhaus zunächst nicht. 2008 übertrug Amazon diese Sparte an Lovefilm (Eigenschreibweise LOVEFiLM).[52]

Im Januar 2011 wurde bekannt, dass Amazon Lovefilm komplett übernehmen wird. Im März 2013 wurde berichtet, dass Amazon eigene Fernsehserien produzieren will, die exklusiv auf eigenen Streaming-Angeboten vermarktet werden sollen.[53] Im Februar 2014 wurde das komplette Lovefilm-Angebot in die Amazon-Plattform implementiert.[54] Das Streaming-Angebot nannte sich seitdem Amazon Instant Video.

Am 26. Februar 2014 ging unter dem Namen Amazon Instant Video ein auf Deutschland beschränktes Video-on-Demand-Angebot online, welches das Angebot von Lovefilm beinhaltet. Die Marke Lovefilm wurde in diesem Zuge aufgelöst. Die Möglichkeit, Filme und Serien auszuleihen, gibt es mit dem Angebot „Lovefilm DVD Verleih“ unter Amazon Instant Video für 7,99 Euro monatlich weiterhin. Das Prime-Angebot wurde um die Funktion „Prime Instant Video“ erweitert. Gleichzeitig wurde der Jahresbeitrag um 20 Euro erhöht. Eine Nutzung von Prime in der bisherigen Weise ist nicht mehr möglich.

Seit September 2015 verkürzte der Anbieter – zunächst in den USA[55], später weltweit – den Namen auf Amazon Video.

Amazon Music[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im September 2007 startete Amazon in den USA mit der öffentlichen Beta-Phase des Musik-Downloadshops Amazon Music (ehemals Amazonmp3) und trat damit in den Wettbewerb der Online-Musikdienste ein. Die mehr als zwei Millionen Titel von über 180.000 Interpreten der Partner EMI, Universal und zahlreichen Independent-Labels werden DRM-frei im MP3-Format mit 256 kBit/s angeboten. Mit dem Verzicht auf einen Kopierschutz können die MP3-Dateien auf nahezu allen digitalen Musik-Playern abgespielt und ohne Einschränkung auf CD gebrannt werden. Ausgewählte Songs enthalten digitale Wasserzeichen, die die Dateien als Amazon-Music kennzeichnen. Die Einzeltitel kosten zwischen 89 und 99 US-Cent, Alben zwischen 5,99 und 9,99 US-Dollar. Im April 2009 startete der MP3-Download-Dienst in Deutschland.[56] Der Dienst bietet einige der über Amazon zum Verkauf stehenden CDs als digitale MP3-Downloads zu einem teilweise niedrigeren Preis an.

Bezahldienste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfang August 2007 startete Amazon eine Beta-Version der Online-Bezahlfunktion Flexible Payments Service (FPS).[57] Amazon Payments (auch „Bezahlen über Amazon“, engl. „Checkout by Amazon“) ist ein Dienst, mit dem Amazon-Kundenkonten auch bei Onlineshops genutzt werden können, die nicht zu Amazon gehören, ohne dass die Zahlungsdaten offengelegt werden müssten. Der Dienst, der seit 27. April 2011 bei den ersten deutschen Händlern verfügbar ist, ist für Kunden kostenlos, während Händler eine Gebühr pro Transaktion zu entrichten haben.[58]

Amazon Prime[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit November 2007 gibt es auch in Deutschland den Amazon-Prime-Dienst, bei dem nach Zahlung eines jährlichen Mitgliedsbeitrags (zunächst 29 Euro, später 49 Euro in Deutschland und in den USA seit 2005 79 US-Dollar) ohne weitere Kosten eine Vielzahl von Bestellungen am nächsten Tag – oder noch schneller mit vergünstigtem Expressversand – ausgeliefert wird.[59] Außerdem kann man als Prime-Kunde unbegrenzt eine große Anzahl von Videos über Amazon Instant Video (Prime Instant Video) streamen. Nach Untersuchungen des Analysten Morningstar hatte Amazon Anfang 2013 alleine in den USA rund 10 Millionen Prime-Kunden, die zusammen rund ein Drittel des operativen Gewinns generierten.[60]

Amazon bietet allen Kunden die Möglichkeit, „Amazon-Prime“ im Rahmen einer kostenlosen 30-tägigen Probemitgliedschaft zu testen.[61]

Am 20. November 2014 gab Amazon bekannt, dass das Prime-Angebot von nun an auch in Österreich zur Verfügung stände. Dort kann man die gleichen Services wie in Deutschland nutzen – lediglich die Morning- und Evening-Express-Versandoptionen stehen nicht zur Verfügung. Die Preisgestaltung ist mit der in Deutschland identisch.[62]

Amazon Vine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Amazon richtete im Jahr 2007 in den USA und im Vereinigten Königreich, im Jahr 2010 in Deutschland das Programm Amazon Vine – Club der Produkttester ein. Hierbei erhalten ausgewählte Amazon-Kunden verschiedene Produkte, die dann rezensiert werden müssen. Die Rezensionen werden – genau wie andere Benutzerrezensionen – auf den jeweiligen Produktseiten veröffentlicht, sind aber als Vine-Rezension kenntlich gemacht. Die Produkttester werden von Amazon direkt ausgewählt und dazu eingeladen. Vine-Mitglieder erhalten die Produkte stets kostenlos und können diese nach Ablauf von sechs Monaten behalten.[63] Ursprünglich wurden die Produkte in einem zweimal monatlich erscheinenden Newsletter vergeben. Zum August 2014 stellte Amazon den Vergabeprozess um, sodass nun mehr das Produktangebot, nach spezifischen Kategorien, regelmäßig aktualisiert wird.[64]

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen kritisierte das Programm, weil auffällig häufig positive Bewertungen das Bewertungssystem verzerrten.[63]

Sonstige Angebote und Geschäftsfelder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2005 übernahm Amazon den digitalen Buchdrucker Booksurge[65] und stieg damit in das Print-on-Demand-Geschäft ein.

Amazon.com betreibt auch die Einzelhandelsportale für Unternehmen und Organisationen wie Target, die NBA, Sears Canada, Bebe Stores, Timex, Marks & Spencer, Mothercare und Lacoste. Seit 2. November 2005 ist im Rahmen der Amazon Web Services die Beta-Version des neuen Internetservices Amazon Mechanical Turk freigeschaltet, ein Marktplatz für einfache Arbeiten über das Internet.

Auf der amerikanischen Amazon-Seite kann man mithilfe des „Amazon Honor System“ Spendenseiten einrichten, auf denen direkt durch die seiteneigene Kaufabwicklung bezahlt wird. Amazon behält Transaktionsentgelte pro Zahlungsvorgang. Es ist geplant, diesen Service in weiteren Ländern anzubieten.

Seit 2006 bietet Amazon die Online-Dienste Amazon Web Services an.

Seit 2007 ist es für Websitebetreiber möglich, sich einen eigenen Amazon-Shop zu erstellen. Hinter „Amazon astore“ verbirgt sich ein neues Partnerprogramm, mit dem sich Website-Betreiber den Amazon-Shop mit ausgewählten Produkten oder ganzen Produktkategorien direkt auf die eigene Website holen können.

Über ein Partnerprogramm Amazons in den USA können Betreiber einer Website Links zu Amazon setzen; erfolgt darüber ein Kaufabschluss, so werden die Links rückverfolgt und der Websitebetreiber erhält eine Provision. Ergänzend zum Partnerprogramm bietet Amazon seit Sommer 2002 den Zugriff auf seine Produktdatenbank über die Amazon Web Services an.

Seit Mai 2009 betreibt Amazon mit Amazon Publishing einen Verlag.

Seit 1. Juli 2010 kann man auf Amazon.de auch Lebensmittel bestellen.[66] Bislang war das nur in den Vereinigten Staaten und im Vereinigten Königreich möglich.[67][68]

Seit dem 17. April 2012 können Nutzer in Deutschland auf Amazon.de auch Videospiele und Software herunterladen.[69] Der bereits im März 2011 in den USA gestartete Amazon Appstore ist seit 31. August 2012 auch in Europa verfügbar.

Am 12. August 2014 wurde zudem die langjährige Schwelle der Versandkostenfreiheit von den bisher 20,00 Euro Mindestbestellwert auf 29,00 Euro erhöht. Diese neue Schwelle trat mit sofortiger Wirkung im Raum Deutschland, Österreich, Belgien, Liechtenstein, Luxemburg, Niederlande sowie in der Schweiz in Kraft.[70]

Technologien und Patente[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im September 1997 wurde die „1-Click“-Funktion eingeführt. Mit ihr ist, basierend auf der Cookie-Technik, der Vorgang der Bestellung mit nur einem Klick möglich. Am 28. September 1999 ließ sich Amazon diese Funktion in den USA patentieren (US-Patent Nr. 5.960.411[71]).[72] Amazon verklagte in den USA erfolgreich andere Unternehmen, auf deren Websites ebenfalls Produkte mit nur einem Klick bestellt werden konnten, obwohl Cookies ursprünglich vom Unternehmen Netscape entwickelt worden waren und es sich bei der One-Click-Technik nach verbreiteter Meinung um ein sogenanntes Trivialpatent handelt. In Deutschland ist eine solche Patentierung nicht zulässig.

Ein weiteres Patent hat das Unternehmen auf ein Nutzerrezensionssystem erhalten, in dem Kauf- und Nutzungserfahrungen der erworbenen Produkte von Kunden für Kunden veröffentlicht werden sollen.[73] Weiterhin hat der Onlinebuchhändler ein Bewertungssystem patentieren lassen, das dem Kunden erlaubt, per Mausklick Rezensionen nach ihrer Qualität zu bewerten.[74]

Kontroversen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marktmachtmissbrauch durch Preisdiktate und Verkaufsbehinderung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Amazon nimmt höhere Gebühren als andere Anbieter (etwa eBay) und setzt Verkäufer, die ihre Waren zugleich auf anderen Portalen günstiger anbieten, unter Druck und droht mit Entzug der Berechtigung zum Verkauf bei Amazon, wenn nicht trotz der höheren Gebühren der gleiche Endpreis angeboten wird.[75]

Amazon setzte eine Verkaufsbehinderung als Druckmittel gegen Verlage ein. Wer den Forderungen nicht nachkommt, dessen Bücher werden später ausgeliefert, obwohl die jeweiligen Titel problemlos vorrätig wären.[76] 820 unabhängige Buchhändler und Verleger aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg, die sich in der Branchengruppe „Buchhandelstreff“ vereint haben, formulierten eine kritische Stellungnahme:

„Das Ausnutzen von Marktmacht, die bewusste Lieferverzögerung von Titeln ausgewählter Verlage, um Druck aufzubauen, um Konditionenforderungen durchsetzen zu können, ist nicht nur ein bedrohliches Zeichen für die Buchbranche, sondern auch ein klarer Affront gegenüber dem Buchleser und -käufer. Gerade die schnelle Beschaffung des Kulturguts Buch ist die Grundaufgabe des Buchhandels. Wer diese torpediert, um geschäftliche Vorteile zu erzwingen, macht deutlich, wie er mit wachsender Marktmacht umzugehen gedenkt.“[77]

Im August 2014 unterzeichneten 909 Schriftsteller einen offenen Protestbrief gegen Amazon, darunter Stephen King, John Grisham und Paul Auster, der als ganzseitige Anzeige in der Sonntagsausgabe der New York Times erschien.[78] Dabei wurde kritisiert, dass Amazon den Verlag Hachette unter Druck setzte, damit der die Vertragsbedingungen von Amazon akzeptiere. Dies löste Debatten über die zunehmende Monopolstellung von Amazon aus.[79]

Problematisch ist für andere Branchen zudem, dass Amazon von der Buchpreisbindung in Deutschland profitiert. Das Unternehmen kann auf Grund seiner Marktmacht günstig einkaufen, reicht aber günstige Preise wegen der Buchpreisbindung nicht an die Konsumenten weiter. Laut Schätzungen dürfte Amazon hierdurch bis Ende 2013 einen Vorteil in Höhe von bis zu 500 Mio. Euro erhalten haben.[80]

Unlauterer Wettbewerb durch „Preisparitätsklausel“ für Händler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Amazon zwang Händler, die über Amazon ihre Produkte vertreiben wollten, durch das Akzeptieren einer entsprechenden Klausel dazu, ihre Produkte nirgendwo billiger anzubieten als bei Amazon. Hierin sahen deutsche Aufsichtsbehörden eine illegale Behinderung von Wettbewerb. Nachdem Amazon von diesem illegalen Verhalten mehr als drei Jahre lang profitieren konnte und damit maßgeblich seinen Ruf stützte, preisgünstigster Anbieter zu sein, stellte Amazon diese Praxis ab, um einem Kartellverfahren zuvorzukommen.[81]

Kritik am Vine-Programm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Produkttesterprogramm Amazon Vine sieht sich verschiedener Kritik ausgesetzt. So wird Amazon vorgeworfen, mittels der kostenfreien Abgabe von Produkten an die Testergemeinschaft vorrangig positive Rezensionen generieren zu wollen.[63] Der eigentliche Testaspekt trete in den Hintergrund, zumal der größte Teil der Tester nicht in der Lage sei, ein Produkt professionell auf Stärken und Schwächen zu überprüfen.[82] Zudem seien die Auswahlkriterien für Rezensenten undurchsichtig und nicht immer nachvollziehbar. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen geht davon aus, dass bereits durch die kostenlose Abgabe der Produkte das Testergebnis ins Positive verzerrt wird und hat eine entsprechende Warnung ausgesprochen.[63]

Vertrieb von neonazistischem Schrifttum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis 2009 vertrieb Amazon Deutschland das neonazistische Schrifttum des Deutschen Stimme Verlages der NPD. Auch nachdem der „Tagesspiegel“ 2009 die Kooperation veröffentlicht hatte, verteidigte eine Sprecherin des Unternehmens sie gegenüber dem Handelsblatt: Man verkaufe ja keine verbotenen Bücher, und alles andere käme einer „dem Recht auf freie Meinungsäußerung widersprechenden Zensur“ gleich. Die Zusammenarbeit mit dem „Nationalen Netztagebuch – hier spricht die NPD“ werde auf Einhaltung der Bedingungen für das Partnerschaftsprogramm geprüft. Amazon war nicht der Ansicht, dass die Inhalte den Amazon-Bedingungen widersprachen und „diskriminierende Inhalte, basierend auf Rasse, Geschlecht, Religion, Nationalität, Invalidität, sexueller Orientierung, oder Alter“ verstosse. Zu den vertriebenen Titeln gehörten die Bücher „Rudolf Heß – Märtyrer für den Frieden“, „SS-Sturmbataillon 500 am Feind“ oder „Wir wolln das Wort nicht brechen – die Waffen-SS 1935–1945“.[83] Nach weiteren Protesten kündigte das Unternehmen die Geschäftsbeziehungen.

Steuervermeidung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit dem „Double Irish With a Dutch Sandwich“-Prinzip vermied Amazon weitgehend inländische Ertragsteuerzahlungen und leitete seine deutschen Unternehmensgewinne ins Niedrigsteuerland Luxemburg um. Hierzu gründete der Konzern 2003 und 2004 die Amazon Services Europe SARL, die Amazon Europe Holding Technologies SCS und die Amazon EU SARL mit aktuellem Sitz in Luxemburg. Über die Zeit gelang es Amazon, dort über zwei Milliarden US-Dollar steuerfrei anzusparen.[84][85][86] Der Vorsteuergewinn in Deutschland betrug 2012 laut Presseberichten lediglich 10,2 Millionen Euro und die Steuern 3,2 Millionen Euro. Die in Luxemburg angesiedelte Amazon Europe Holding Technologies wies dagegen 2012 einen Gewinn von 118 Millionen Euro aus, entrichtete aber wegen der Luxemburger Steuergesetze dort keine Steuern.[87][88]

Im Mai 2015 änderte das Unternehmen seine Steuerpolitik. Seitdem werden nach eigenen Angaben Gewinne aus den Verkäufen in Amazon.de in Deutschland versteuert.[89]

Luxemburg-Leaks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Luxemburg-Leaks

Im November 2014 wurde durch die sogenannten Luxemburg-Leaks bekannt, dass Amazon.com mithilfe der Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers seine steuerlichen Verhältnisse in Luxemburg optimiert hat.[90][91]

Zugriff auf E-Book-Reader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Amazon löschte heimlich zwei Romane von George Orwell (1984 und Farm der Tiere) vom Kindle, da dem Verleger die Rechte zur Veröffentlichung als E-Book fehlten. Einem Schüler, der dadurch seine Anmerkungen zu 1984 verlor, zahlte Amazon zum Abschluss eines Gerichtsverfahrens 150.000 USD.[92]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auswahlliste in chronologisch absteigender Reihenfolge des Erscheinens:

  • Brad Stone: Der Allesverkäufer. Jeff Bezos und das Imperium von Amazon. Campus, Frankfurt am Main 2013, ISBN 978-3-593-39816-7.
  • Carsten Knop: Amazon kennt dich schon. Vom Einkaufsparadies zum Datenverwerter. Frankfurter Societäts-Medien GmbH, Frankfurt am Main 2013, ISBN 978-3-89981-301-2.
  • Jan-Felix Schrape: Gutenberg-Galaxis reloaded? Der Wandel des deutschen Buchhandels durch Internet, E-Books und Mobile Devices (Originaltitel amazon.com, übersetzt von Ursula Held). Überarbeitete Auflage, Hülsbusch, Boizenburg 2011, ISBN 978-3-940317-85-8.
  • James Marcus: Amazonia. Mit Mitarbeiter 55 im Epizentrum der Dotcom-Revolution. Schwarzerfreitag, Berlin 2006, ISBN 3-937623-24-8.
  • Rebecca Saunders: amazon.com. Der schnelle Weg groß zu werden (der Schlüssel zum Verständnis von E-Commerce. Netinvestor), FinanzBuch München 2001, ISBN 3-932114-49-3.
  • Robert Spector: amazon.com. Get Big Fast. Jeff Bezos und die Revolution im Handel. DVA, München 2000, ISBN 3-421-05425-8.

Rundfunk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Amazon.com – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Amazon.com, Inc.: Amazon.com Announces Fourth Quarter Sales up 22 % to $35.7 Billion. Amazon.com, Inc., 28. Januar 2016, abgerufen am 28. Januar 2016.
  2. Amazon.com, Inc.: Amazon.com Announces Fourth Quarter Sales up 22 % to $35.7 Billion. Amazon.com, Inc., 28. Januar 2016, abgerufen am 28. Januar 2015.
  3. History & Timeline von Amazon Corporate IR vom Juli 2012
  4. Josh Spiro: The Great Leaders Series: Jeff Bezos, Founder of Amazon.com auf inc.com vom 23. Oktober 2009
  5. World’s Largest Bookseller Opens on the Web auf urlwire.com vom 4. Oktober 1995
  6. Jeff Bezos – Eine Biografie zeigt den Amazon-Gründer als Mister Gnadenlos, format.at, Artikel vom 11. November 2013, abgerufen am 25. Juli 2014.
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Koordinaten: 47° 37′ 21,7″ N, 122° 20′ 10,3″ W