Ambrì

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Ambrì
Wappen von Ambrì
Staat: Schweiz
Kanton: Tessin (TI)
Bezirk: Bezirk Leventinaw
Kreis: Kreis Quinto
Gemeinde: Quinto TIi2w1
Postleitzahl: 6777
Koordinaten: 696434 / 15174446.510068.695141011Koordinaten: 46° 30′ 36″ N, 8° 41′ 43″ O; CH1903: 696434 / 151744
Höhe: 1'011 m ü. M.
Fläche: 75.2 km²
Einwohnerdichte: 14 Einw. pro km²
Website: www.tiquinto.ch
Ambrì

Ambrì

Karte
Karte von Ambrì
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Flugplatz Ambrì-Piotta

Ambrì ist ein Dorf im Bezirk Leventina des Kantons Tessin in der Schweiz. Es gehört zur politischen Gemeinde Quinto.

Geographie[Bearbeiten]

Der Ortsname leitet sich vermutlich aus ombra «Schatten» ab, was angesichts der Dorflage am Fuss des rechten Hanges der Leventina durchaus angebracht ist. Im Winter bleibt Ambrì mehrere Monate ohne Sonne.

Im Ort befinden sich der Flugplatz Ambrì-Piotta und die Primarschule der Gemeinde Quinto sowie die Sekundarschule (Scuola Media) für die Gemeinden der oberen Leventina, Airolo, Bedretto, Quinto, Prato (Leventina) und Dalpe.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Wohnhaus Juri, Architekt: Raffaele Cavadini[1]
  • Im Ortsteil Ambrì Sotto: Oratorium San Nicola di Bari, erwähnt im 17. Jahrhundert[1]
  • Kleiner Palast mit malerischer Ausschmückung[1]
  • Holzwohnhaus mit eklektizistischer Ausschmückung[1]
  • Im Ortsteil Ambrì Sopra: Kirchlein Santi Maccabei[1]
  • Villa mit Liberty Ausschmückung.[1].

Sport[Bearbeiten]

Ambrì ist vor allem dank seinem Eishockey-Club HC Ambrì-Piotta bekannt, der in der National League A spielt und auf nationaler Ebene bekannt ist. Die Heimspiele des Clubs werden in der Pista la Valascia ausgetragen.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Enrico Celio (* 19. Juni 1889 in Ambrì, Gemeinde Quinto; † 23. Februar 1980 in Lugano), ein Schweizer Politiker (CVP). Als Bundesrat war er Verkehrsminister und bekleidete zweimal das Amt des Bundespräsidenten.
  • René Juri (1922–2003), Politiker, Agraringenieur[2][3]

Literatur[Bearbeiten]

  • Simona Martinoli und andere: Guida d’arte della Svizzera italiana. Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, S. 138-139.
  • Fritz Mumenthaler: Gotthard – Ambri – Lodrino: Interessantes und Erstaunliches zwischen Gotthard und Lodrino: Dokumentation., Schweizerische Gesellschaft für Militärhistorische Studienreisen GMS, Wettingen 2008[4].

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e f Simona Martinoli und andere: Guida d’arte della Svizzera italiana. Hrsg. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, ISBN 978-88-7713-482-0, S. 139–140.
  2. Marco Marcacci: René Juri. im Historischen Lexikon der Schweiz
  3. René Juri
  4. Fritz Mumenthaler: Gotthard – Ambri – Lodrino: Interessantes und Erstaunliches zwischen Gotthard und Lodrino: Dokumentation.