American Soldiers – Ein Tag im Irak

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Filmdaten
Deutscher Titel American Soldiers – Ein Tag im Irak
Originaltitel American Soldiers
Produktionsland Kanada
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2006
Länge 103 Minuten
Altersfreigabe FSK 18
Stab
Regie Sidney J. Furie
Drehbuch Greg Mellott
Produktion Curtis Petersen
Sidney J. Furie
Musik Varouje
Kamera Paul Begin
Schnitt Eduardo Martinez
Besetzung

American Soldiers – Ein Tag im Irak ist ein kanadischer Kriegsfilm aus dem Jahre 2006.

Handlung[Bearbeiten]

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Im April 2004 macht sich ein Platoon junger und unerfahrener Soldaten auf den Weg in den Irakkrieg. Sie sollen als Vorhut einen Treibstoff-Konvoi beschützen und machen sich mit einem Humvee und einem M35 LKW auf den Weg. Doch sie werden schon erwartet und bei der Routine-Patrouille auf einer Brücke unter Beschuss genommen. Sie sind auf sich alleine gestellt, da die verbündeten Einheiten unter schwerem Feuer liegen und somit nicht zur Verstärkung heranrücken können. Sergeant Delvecchio, der Gruppenführer, wird bei dem Angriff in der Bauchregion verletzt und somit übernimmt der zweite Sergeant der Gruppe, die aus 15 Männern besteht, die Führung. Die Soldaten beschließen, den Sergeant in ein nahegelegenes irakisches Krankenhaus zu überführen, obwohl die Ausführung dessen aufgrund fehlender Befehle schwere disziplinarische Konsequenzen für die Einheit haben könnte.

Im Krankenhaus angekommen, erkennen die Soldaten sofort, dass sich bereits Angehörige der Miliz als Patienten getarnt im Krankenhaus befinden. Nach einem kurzen Feuergefecht im Krankenhaus kann der dortige Arzt mithilfe einer Krankenschwester Delvecchio operieren und für den anstehenden Transport stabilisieren. Auf dem Weg vom Krankenhaus zur Basis werden die Soldaten immer wieder von der Miliz angegriffen und müssen anhalten, da ihr Humvee von einem RPG-Schützen fahruntüchtig geschossen wurde. Der zweite Sergeant ordnet den Rückzug in eine verlassene Lagerhalle an, und die Soldaten fallen mit dem LKW, auf dem Delvecchio transportiert wird, in die Halle zurück.

Die Verwundung Delvecchios hat sich durch die Gefechte und den Transport weiter verschlechtert und der Sanitäter stellt fest, dass in chirurgischer Eingriff nötig ist, um den Sergeant zu retten. Da er als Sanitäter zwar den nötigen Eingriff aus der Theorie kennt, ihn aber noch nie durchgeführt hat, hadert er mit sich wegen der Durchführung, wird jedoch von seinen Kameraden überzeugt und kann sodann den Sergeant vorübergehend stabilisieren.

Während sich der Sanitäter der Einheit um die Versorgung des Sergeants bemüht, sehen die Soldaten durch Fenster, wie sich vor der Halle neue Einheiten der Miliz formieren. Als zwei Fahrzeuge der irakischen Polizei sich zwischen der Miliz und der Halle aufstellen, um den Soldaten zu Hilfe zu kommen, wagen diese mit ihrem LKW den Ausbruch: Sie fahren aus der Halle raus, geben den Polizisten vom LKW massive Feuerunterstützung und evakuieren die Polizisten auf den LKW. Der Anführer der Polizisten, ein Leutnant der irakischen Polizei, schlägt vor, dass sie sich in Ermangelung einer Alternative zu seiner Polizeistation aufmachen sollen, um sich neu zu formieren. Nach wenigen erneuten Angriffen erreichen Sie die Station ohne erneute Verluste.

Erneut muss Delvecchio versorgt und stabilisiert werden, währenddessen immer wieder neue Angriffe der Miliz auf das Revier erfolgen. Plötzlich wird es von einer Detonation erschüttert: Die Miliz hat einen auf einem Pick-Up montierten Granatwerfer in Stellung gebracht und mit der schweren Waffe das Feuer eröffnet. Die Soldaten bringen den Sergeant sofort in einen anderen Raum auf der gegenüberliegenden Seite des Gebäudes und bekämpfen dann den Granatwerfer-Trupp, der sich daraufhin zurückzieht.

Nach einem erneuten Angriff auf den Torposten, dem wieder irakische Polizisten zum Opfer fallen, wird das Revier erneut mit dem Granatwerfer beschossen und wieder auf den Raum, in dem sich jetzt die Soldaten mit Delvecchio befinden. Nachdem die Soldaten und Polizisten auch diesen Angriff bekämpfen, der mit der Vernichtung des Pick-Up's durch den M203 Werfer des M16 eines Soldaten endet, stellt der Specialist des Trupps fest, dass ein Polizist immer kurz vor den Angriffen telefoniert hat und sich nie im selben Raum mit den Soldaten befand. Dieser ist schon wieder am telefonieren und der Specialist richtet seine Waffe auf ihn. Der Polizei-Leutnant richtet indes seine Waffe auf den Specialist und befiehlt ihm, die Waffe herunter zu nehmen. Ein weiterer Soldat des Trupps richtet sein Maschinengewehr auf den Leutnant, um seinen Specialist zu schützen. Der Specialist erklärt dem Leutnant die Situation und dieser fragt seinen Polizisten, ob das stimmt, was der Polizist mit Flucht aus dem Revier beantwortet.

Nach einem kurzen Gefecht wird der Verräter vom Leutnant vor dem Revier erschossen, während der Specialist hinterher eilt, um dem Leutnant zu helfen. Der Leutnant teilt dem Specialist seine Bestürzung über den Vorfall mit ("Who can I trust, when I cannot trust my own men?"), als ein RPG-Schütze Sie nur knapp verfehlt. Von der Detonation paralysiert können sie sich nicht wehren, als ein heraneilender Pick-Up mit drei Miliz-Angehörigen stoppt und den Leutnant kidnappt. Der Specialist erschießt jedoch alle drei auf dem fahrenden Pick-Up mit seiner M92 Beretta, ohne dabei den Leutnant zu verletzen. Er eilt zu dem Fahrzeug und hilft dem Leutnant auf, wonach sie sich ins Gebäude zurückziehen.

Sie bemerken, dass Gruppierungen bewaffneter Männer erneut das Revier umkreisen. Die einzige Hoffnung ist die Rettung durch einen Hubschrauber. Nach mehreren Angriffen erfahren die Soldaten über Funk von ihrem Captain, dass sie aus dem Polizeirevier ausbrechen und einen vereinbarten Landepunkt erreichen müssen, um vom Rettungshubschrauber evakuiert werden zu können. Nach der Abwehr eines weiteren Angriffes auf das Präsidium, der nicht nur mit Handwaffen, sondern auch mit dem Versuch, einen mit einer großen Menge Benzin und Sprengstoff beladenen und damit zu einer Bombe umfunktionierten LKW direkt in das Polizeirevier hinein zu fahren und dort zur Detonation zu bringen, machen sich die Soldaten mithilfe einer aus zwei irakischen Polizeiwagen bestehenden Eskorte auf den Weg zum Landepunkt.

Dort angekommen, erfahren die Soldaten nach einiger Zeit über Funk, dass der Hubschrauber abgeschossen wurde und sie sich zur Absturzstelle durchschlagen sollen, um diese zu sichern und Überlebende zu retten. Den ganzen Tag lang müssen sie sich unter Extrembedingungen gegen fortlaufende Angriffe verteidigen. Ein Transport mit Kriegsgefangenen wird durch eine Bombe getroffen. Alle Gefangenen sterben dabei. Zerrissen zwischen Pflicht und Gefühl müssen die Männer nun einen Weg finden, lebend dieser Hölle zu entkommen.

Kritik[Bearbeiten]

Das Lexikon des internationalen Films schreibt, der routiniert inszenierte Kriegsfilm biete „keine Sympathieträger, sodass schnell das Interesse an den effektvoll inszenierten Kampfhandlungen“ erlahme. Des Weiteren heißt es, dass die „fehlende Kritik am US-Einsatz durch einen recht patriotischen Zungenschlag wettgemacht“ würde.[1]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. American Soldiers – Ein Tag im Irak im Lexikon des internationalen Films