Amerie

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Amerie (2006)

Amerie Mi Marie Rogers (* 12. Januar 1980[1][2] in Fitchburg, Massachusetts) ist eine US-amerikanische R&B-Sängerin und Schauspielerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kindheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rogers kam im Januar 1980 als erste Tochter eines Afroamerikaners und einer Südkoreanerin zur Welt. Da ihr Vater Offizier in der amerikanischen Armee war, kamen sie und ihre jüngere Schwester Angela bereits im Kindesalter viel um die Welt. So wuchs sie unter anderem in Alaska, Texas und Südkorea auf; in jüngeren Jahren lebte sie auch eine Zeit lang in Deutschland. Später bezog die Familie in Washington, D.C. einen festen Wohnsitz. Nach dem Highschool-Abschluss entschied Rogers sich für ein Studium an der Georgetown University, wo sie 2000 ihren Bachelor in Englisch und Fine Arts erhielt.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Amerie auf dem Cover des Magazins KoreAm (September 2009)

Amerie schaffte ihren großen Durchbruch im Jahr 2001 auf dem Song "Rule" zusammen mit Nas auf dessen Album Stillmatic. Danach machte Rogers als Chorusstimme auf den Alben von Ja Rule und Bow Wow auf sich aufmerksam. Zur gleichen Zeit in etwa lernte Amerie den Produzenten Rich Harrison kennen, welcher ihr im Folgejahr zu einem Plattenvertrag bei Sonys Sublabel Columbia Records verhalf. Erst 2002 erschien ihr Solodebüt All I Have. Das Album, für dessen Produktion sich allein Harrison verantwortlich zeigte, wurde nicht zuletzt dank zweier erfolgreicher Radiohits, "Why Don’t We Fall in Love" und "Talkin’ to Me", ein Top 10-Hit. Bisher verkaufte die Platte allein in den USA mehr als 600.000 Einheiten.

Im Anschluss veröffentlichte Amerie mit dem Diana Ross-Cover "I’m Coming Out" den Soundtrack zur Filmkomödie Manhattan Love Story. Des Weiteren war sie sowohl mit LL Cool J und ihrem Duett "Paradise" als auch mit der DJ Kay Slay-Produktion "Too Much for Me" zwei weitere Male erfolgreich in den Charts vertreten. Anfang 2003 lehnte sie einen Moderationsjob auf dem Musikkanal BET ab, um eine Nebenrolle in der romantischen Komödie First Daughter – Date mit Hindernissen (mit Katie Holmes und Michael Keaton) anzunehmen.

Im März 2005 steuerte Rogers mit der Single "One Thing" den Soundtrack zum Kinoerfolg Hitch – Der Date Doktor bei. Die Rich-Harrison-Produktion wurde zu einem weltweiten Top 10-Hit und verhalf der Sängerin auch auf internationalem Terrain zum endgültigen Durchbruch; letztlich wurde der Song sogar mit mehreren Billboard und Soul Train Awards ausgezeichnet sowie einer Nominierung für den Grammy als "Bester R&B Song" bedacht. Während die nachfolgenden Solosingles nicht an den Erfolg anschließenden konnten, kehrte Amerie Ende 2005 mit Hilfe von Ricky Martin, Fat Joe und der gemeinsamen Single "I Don’t Care" noch einmal in die oberen Chartränge zurück.

Im Frühjahr 2007 beendete Amerie die Studioaufnahmen zu ihrem dritten Studioalbum Because I Love It, für dessen Produktion sich unter anderem Bryan Michael Cox, Tim & Bob, The Buchanans, DJ Premier, Cee-Lo Green verantwortlich zeigten. Die erste Single-Auskopplung des neuen Albums, „Take Control“, platzierte sich mitunter in den Top-10 der britischen Charts. Nachfolgend wurde im Spätsommer 2007 die Single "Gotta Work" veröffentlicht.

Am 6. November 2009 erschien ihr Album "In Love & War" im Handel.

Diskographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[3][4] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
2002 All I Have
300! 300! 300! 300! 9 Goldene Schallplatte
(29 Wo.)
Verkäufe: Weltweit: 1.000.000 / USA: 600.000
2005 Touch
91
(1 Wo.)
300! 83
(4 Wo.)
28 Goldene Schallplatte
(13 Wo.)
5 Goldene Schallplatte
(16 Wo.)
Verkäufe: Weltweit: 1.000.000 / USA: 600.000 / UK: 100.000
2007 Because I Love It
300! 300! 42
(3 Wo.)
17 Goldene Schallplatte
(6 Wo.)
300!
Verkäufe: Weltweit: 500.000 / UK: 100.000
2009 In Love & War
300! 300! 300! 300! 46
(3 Wo.)

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[3] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US Vereinigte StaatenVereinigte Staaten R&B
2002 Why Don't We Fall In Love
All I Have
300! 300! 300! 40
(2 Wo.)
23
(13 Wo.)
9
(18 Wo.)
featuring Ludacris
Talkin' to Me
All I Have
300! 300! 300! 300! 51
(15 Wo.)
18
(20 Wo.)
2003 I’m Coming Out
Manhattan Love Story - Soundtrack
300! 300! 300! 300! 300! 300!
Paradise
300! 300! 300! 18
(8 Wo.)
300! 300!
LL Cool J featuring Amerie
2005 1 Thing
Touch
34
(9 Wo.)
54
(7 Wo.)
28
(21 Wo.)
4
(25 Wo.)
8
(20 Wo.)
1
(26 Wo.)
Touch
Touch
300! 300! 43
(6 Wo.)
19
(5 Wo.)
300! 95
(3 Wo.)
Talkin' About
Touch
300! 300! 300! 300! 300! 102
(… Wo.)
2007 Take Control
Because I Love It
64
(7 Wo.)
300! 67
(3 Wo.)
10
(8 Wo.)
300! 66
(12 Wo.)
featuring Cee-Lo
Gotta Work
Because I Love It
300! 300! 300! 21
(7 Wo.)
300! 300!
2009 Why R U
In Love & War
300! 300! 300! 300! 300! 55
(11 Wo.)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.tv.com/amerie/person/169603/summary.html
  2. http://www.hiphopgalaxy.com/Amerie-hip-hop-2012.html
  3. a b Chartquellen:
  4. Auszeichnungen für Amerie bei der Webseite der BPI (Suche verwenden, Keywords: Amerie, Search by: Artist)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]