Amir Abrashi

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Amir Abrashi
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Amir Abrashi (2016)
Personalia
Geburtstag 27. März 1990
Geburtsort BischofszellSchweiz
Grösse 172 cm
Position Mittelfeldspieler
Junioren
Jahre Station
2002–2003 FC Bischofszell
2003–2005 FC Weinfelden-Bürglen
2005–2008 FC Winterthur
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2008–2010 FC Winterthur 55 (4)
2010–2015 Grasshopper Club Zürich 127 (6)
2015–2021 SC Freiburg 93 (4)
2021 → FC Basel (Leihe) 10 (0)
2021– Grasshopper Club Zürich 6 (0)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)2
2010–2012 Schweiz U-21 11 (0)
2013– Albanien 44 (1)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: 5. Dezember 2021

2 Stand: 24. Oktober 2021

Amir Abrashi (* 27. März 1990 in Bischofszell) ist ein kosovarisch-albanisch-schweizerischer Fußballspieler. Er steht beim Grasshopper Club Zürich unter Vertrag.

Jugend[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Amir Abrashi, Sohn von albanischen Eltern aus dem Kosovo, wuchs im thurgauischen Bischofszell auf. Im Jahre 2002 besuchte er die Thurgauer Sport-Tagesschule TST in Bürglen. Nachdem Abrashi mit seinen Eltern nach Winterthur umgezogen war, wechselte er in die Talentschule in Winterthur-Veltheim.

Vereinskarriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Amir Abrashi trat im Jahr 2002 dem FC Bischofszell bei. Nach einem Jahr wechselte er zum FC Weinfelden-Bürglen; dort spielte er bis Mitte 2005. Später schloss sich Abrashi der Jugendabteilung des FC Winterthur an und stieg bis zur ersten Mannschaft auf, für die er in der Spielzeit 2007/08 debütierte (3 Spiele, kein Tor).[1] In seiner zweiten Saison 2008/09 spielte er 24 Partien in der Challenge League. Beim 2:0-Auswärtssieg über den FC La Chaux-de-Fonds erzielte er sein erstes Tor für den FC Winterthur. In der Saison 2009/10 kam er auf 28 Spiele und drei Tore.

Im Sommer 2010 wechselte er leihweise mit seinen Mitspielern Innocent Emeghara und Emir Lenjani zu den Grasshoppers Zürich in die höchste Schweizer Liga, die Super League. Durch starke Leistungen im Verein übernahmen ihn die Zürcher ab Sommer 2011 für drei Jahre. Am 27. August 2011 zog er sich im Meisterschaftsspiel gegen den FC Luzern einen Kreuzbandriss im linken Knie zu und fiel durch diese Verletzung mehrere Monate aus.

Zur Saison 2015/16 wechselte Abrashi in die deutsche 2. Bundesliga zum SC Freiburg.[2] Mit den Breisgauern gelang ihm im Frühjahr 2016 der Aufstieg in die Bundesliga, an dem er mit 33 Spielen und 3 Toren Anteil hatte. In der Bundesliga blieb er weiterhin Stammspieler und absolvierte weiterhin 60 Spiele und ein weiteres Tor.

Im Januar 2021 wurde er bis zum Ende der Saison 2020/21 an den FC Basel ausgeliehen.[3]

Zur Saison 2021/22 kehrte Abrashi zum Grasshopper Club Zürich zurück, bei dem er einen Vertrag bis zum 30. Juni 2023 unterschrieb.[4]

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Amir Abrashi absolvierte Spiele für die Schweizer U-18, U-19, U-20 und U-21-Nationalmannschaft. Er wurde für die U-21-Europameisterschaft 2011 in Dänemark in den Kader berufen und kam als Einwechselspieler aufs Feld. Am Ende des Turniers belegte er mit der Schweiz den zweiten Platz und löste somit auch das Ticket für die Olympischen Spiele 2012 in London.

Seit 2013 spielt Abrashi aber für die albanische Fußballnationalmannschaft. Bei der Fußball-Europameisterschaft 2016 in Frankreich wurde er in das albanische Aufgebot aufgenommen und gehörte zum Stammaufgebot. Er gehörte zu den Spielern, die alle drei Gruppenspiele über die volle Spielzeit bestritten. Nach der Gruppenphase war für das Team mit zwei Niederlagen die EM beendet.

Im Qualifikationsspiel für die Fußball-Europameisterschaft 2020 erzielte er beim 3:0 gegen Andorra sein erstes Länderspieltor.

Titel und Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grasshopper Club Zürich

SC Freiburg

  • Aufstieg in die 1. Bundesliga 2016

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Amir Abrashi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ABRASHI, Amir, in: kicker-Almanach 2017, München: Copress Verlag, ISBN 978-3-7679-1104-8, Seite 334.
  2. Amir Abrashi ist der vierte Neuzugang. SC Freiburg, 3. Juni 2015, abgerufen am 3. Juni 2015.
  3. SC Freiburg verleiht Abrashi nach Basel In: Westdeutsche Zeitung, 27. Januar 2021, abgerufen am 27. Januar 2021
  4. AMIR ABRASHI ZURÜCK BEI GC, gcz.ch, 23. Juni 2021, abgerufen am 23. Juni 2021.