Ammeldingen bei Neuerburg

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Ammeldingen bei Neuerburg
Ammeldingen bei Neuerburg
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Ammeldingen bei Neuerburg hervorgehoben
Koordinaten: 50° 3′ N, 6° 17′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Eifelkreis Bitburg-Prüm
Verbandsgemeinde: Südeifel
Höhe: 500 m ü. NHN
Fläche: 4,49 km2
Einwohner: 269 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 60 Einwohner je km2
Postleitzahl: 54673
Vorwahl: 06564
Kfz-Kennzeichen: BIT, PRÜ
Gemeindeschlüssel: 07 2 32 005
Adresse der Verbandsverwaltung: Pestalozzistraße 7
54673 Neuerburg
Webpräsenz: www.ammeldingen.de
Ortsbürgermeister: Rudolf Mayer
Lage der Ortsgemeinde Ammeldingen bei Neuerburg im Eifelkreis Bitburg-Prüm
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Die Kirche von Ammeldingen, umgeben vom Friedhof (2016)

Ammeldingen bei Neuerburg ist eine Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Südeifel an. Ammeldingen ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort.[2]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ammeldingen bei Neuerburg liegt am Rand des Naturparks Südeifel. Zur Gemeinde gehören auch die Weiler Grimbach und Kleinweis sowie die Wohnplätze Auf Kemigt und Hof Sauerwies.[3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte im Jahre 1336. Mit der Besetzung des linken Rheinufers 1794 durch französische Revolutionstruppen wurde der Ort französisch, 1815 wurde er auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. Die dem hl. Isidor geweihte Pfarrkirche wurde 1896 erbaut. Nach dem Ersten Weltkrieg zeitweise französisch besetzt, ist der Ort seit 1946 Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz.

Statistik zur Einwohnerentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Ammeldingen bei Neuerburg, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2]

Jahr Einwohner
1815 68
1835 112
1871 125
1905 180
1939 204
1950 204
Jahr Einwohner
1961 176
1970 202
1987 187
1997 258
2005 285
2015 269

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsgemeinderat in Ammeldingen besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[4]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Ammeldingen
Blasonierung: „Vorne in silbernem Feld rotes durchgehendes Kreuz, im

Zentrum der Kreuzbalken befindet sich ein kleines Silberwappen mit schrägem schwarzen Querbalken.“[5]

Wappenbegründung: Die Patrone der Pfarrkirche und der Pfarrei Ammeldingen sind: 1. der hl. Isidor und 2. der Apostel Matthias. Der erste Patron, der heilige Isidor, wird mit einem Spaten dargestellt. Der zweite Patron, der Apostel Matthias, wird mit einem Beil dargestellt.

Ammeldingen gehörte zum Trierer Land und zur Herrschaft Neuerburg, daher Trierer Kreuz und Wappen Friedrichs von Neuerburg.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Ammeldingen bei Neuerburg

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ammeldingen bei Neuerburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, 1. Januar 2017, S. 62; abgerufen am 30. November 2017 (PDF; 1,85 MB).
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  5. Wappenerklärung. Abgerufen am 5. Juli 2016.