Ammoniumhexafluoroaluminat

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Kristallstruktur
Keine Zeichnung vorhanden
Allgemeines
Name Ammoniumhexafluoroaluminat
Andere Namen
  • Ammoniumkryolith
  • Ammoniumaluminiumfluorid
Verhältnisformel H12AlF6N3
CAS-Nummer 7784-19-2
PubChem 24565
Kurzbeschreibung

weißer geruchloser Feststoff[1]

Eigenschaften
Molare Masse 195,09 g·mol−1
Aggregatzustand

fest[1]

Dichte

1,78 g·cm−3[1]

Löslichkeit

löslich in Wasser[1] (7,7 g·l−1 bei 25 °C)[2]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [1]
06 – Giftig oder sehr giftig

Gefahr

H- und P-Sätze H: 301​‐​311​‐​330
P: 260​‐​301+310​‐​304+340​‐​320​‐​330​‐​361Vorlage:P-Sätze/Wartung/mehr als 5 Sätze​‐​405​‐​501 [1]
EU-Gefahrstoffkennzeichnung [3][1]
Giftig
Giftig
(T)
R- und S-Sätze R: 23/24/25
S: 26​‐​28​‐​36/37/39​‐​45
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

Ammoniumhexafluoroaluminat ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Ammoniumverbindungen und Aluminate.

Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten]

Ammoniumhexafluoroaluminat kann durch Reaktion von Ammoniumfluorid mit Aluminiumhydroxid gewonnen werden.[2]

\mathrm{6 \ NH_4F + Al(OH)_3 \longrightarrow (NH_4)_3[AlF_6] + 3 \ NH_4OH}

Eigenschaften[Bearbeiten]

Ammoniumhexafluoroaluminat ist ein weißer geruchloser Feststoff, der löslich in Wasser ist.[1] Er ist bis über 100 °C thermisch beständig.[2]

Verwendung[Bearbeiten]

Ammoniumhexafluoroaluminat wird zur Herstellung von Aluminiumfluorid verwendet.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e f g h i Datenblatt Ammonium hexafluoroaluminate, 99.8% (metals basis) bei AlfaAesar, abgerufen am 24. September 2013 (JavaScript erforderlich).
  2. a b c  Georg Brauer: Handbuch der Präparativen Anorganischen Chemie. 3., umgearb. Auflage. Band I, Enke, Stuttgart 1975, ISBN 3-432-02328-6, S. 239.
  3. Seit dem 1. Dezember 2012 ist für Stoffe ausschließlich die GHS-Gefahrstoffkennzeichnung zulässig. Bis zum 1. Juni 2015 dürfen noch die R-Sätze dieses Stoffes für die Einstufung von Gemischen herangezogen werden, anschließend ist die EU-Gefahrstoffkennzeichnung von rein historischem Interesse.