Amoklauf von Emsdetten

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Der Amoklauf von Emsdetten ereignete sich am 20. November 2006 an der Geschwister-Scholl-Realschule in Emsdetten (Nordrhein-Westfalen). Der 18-jährige Sebastian B., der im Internet auch meist unter dem Pseudonym ResistantX (sowie R_fuckin'_X) auftrat, betrat etwa gegen 9:25 Uhr maskiert das Gelände seiner ehemaligen Schule, schoss auf Menschen und zündete Rohr-, Rauch- sowie Brandbomben. Anschließend beging er Suizid. Mindestens sechs Personen wurden durch Geschosse, eine Person durch den Wurf einer Rauchgranate verletzt, weitere 30 mussten wegen eines Schocks oder einer Rauchgasvergiftung behandelt werden. Auch die Eltern des Täters erlitten einen Schock.

Tathergang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sebastian B. fuhr morgens gegen 9:20 Uhr zu seiner ehemaligen Schule und betrat schwer bewaffnet das Schulgelände. Aufgrund einer Schulpause hielten sich gerade viele Schüler und einige Lehrer auf den Schulhöfen auf. Auf dem Weg zu einem höher gelegenen Schulhof zündete B. eine Rohrbombe sowie eine Rauchgranate und begann auf Schüler, die ihm entgegenkamen, zu schießen. Eine Lehrerin, die ihm folgte, bewarf er mit einer Rauchgranate und verletzte sie dabei im Gesicht. Nach dem Bericht eines Zeugen soll er zudem in Richtung dieser Lehrerin geschossen haben. Anscheinend schoss B. auch wahllos auf Schüler auf dem unteren Schulhof. Auf seinem Weg zum Schulgebäude gab er mehrere Schüsse auf Schüler ab und verletzte dabei drei von ihnen. Am Haupteingang des Gebäudes traf der Täter seinen 16-jährigen Bruder an, der ebenfalls Schüler an der Schule war. Er forderte diesen auf, nach Hause zu gehen, anschließend schoss er auf den Hausmeister der Schule und verletzte ihn schwer. Gegen 9:30 Uhr wurde die Polizei durch die Schulleitung alarmiert.

Im Schulgebäude selbst gab B. mehrere Schüsse auf verschiedene Schülergruppen ab, dabei wurden drei weitere Schüler zum Teil schwer verletzt. Im 2. Obergeschoss zündete er mindestens einen Brandsatz, so dass der obere Teil des Gebäudes durch Rauch stark vernebelt wurde. Dies erschwerte den um 9:34 Uhr eintreffenden ersten Polizeikräften das Vorgehen erheblich, außerdem erlitten letztendlich 16 Polizeibeamte Rauchgasvergiftungen. Es wurden noch weitere Explosionen innerhalb des Gebäudes wahrgenommen. Gegen 9:58 Uhr traf ein Spezialeinsatzkommando aus Münster ein, welches um 10:36 Uhr den Leichnam von B. entdeckte. Der Täter hatte sich durch einen Schuss in den Mund selbst getötet.

Da Sebastian B. an seinem Körper Sprengvorrichtungen angebracht hatte, konnte der Tote erst nach dem Einsatz von Sprengstoffspezialisten abtransportiert werden.

Die genaue Anzahl der durch Schüsse verletzten Personen ist unklar, da im offiziellen Bericht des Innenministers im Innenausschuss des Landtags von Nordrhein-Westfalen sechs Personen mit Schussverletzungen angegeben sind, aber bei der Schilderung des Tatherganges sieben Personen aufgezählt werden (sechs Schüler sowie der Hausmeister).

Hintergründe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tatmotivation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aus den Tagebuchaufzeichnungen des Täters und seinen Mitteilungen im Internet sowie Aussagen von ehemaligen Mitschülern geht hervor,[1] dass er jahrelang ein Opfer von Mobbing in der Schule gewesen war, was als Hauptursache für seinen Amoklauf gesehen wird (vgl. Andauernde Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung): „Er hatte Angst vor Gewalt und Schikanen anderer Jugendlicher, entwickelte daraus Hass- und Rachegefühle. Deutlich ist auch eine tief verinnerlichte Abneigung gegen staatliche Normen sowie Fremdbestimmung aller Art.“ Der Außenseiter hatte schließlich begonnen, ab August 2006 ein Tagebuch zu führen und die Tat über mehrere Monate hinweg zu planen und vorzubereiten. Es wurde auch eine Liste „Primäre Personenziele“ (Todesliste) gefunden, die er aber wieder durchgestrichen hatte.[2][3]

„Ich hasse die Menschheit, ausgenommen mich und meine Familie!“

– Zitat aus dem Tagebuch

B. hatte bereits im Juni 2004 im Internetforum einer Beratungsstelle von seinem zweifachen Sitzenbleiben und von Mitschülern angedrohten Schlägen berichtet – und von seiner Angst, die „so langsam in Wut“ umschlage und die er in sich hinein fresse, um sie irgendwann auf einmal mit einem Amoklauf herauszulassen. Er wisse nicht mehr weiter und bat um Hilfe.[4] In einem weiteren Eintrag vom Januar 2006 teilte er jedoch mit, dass es ihm besser gehe, nun im 10. Schuljahr sei und denke, dass er es schaffe.[5] Im September 2004 begann Sebastian B., ein Online-Tagebuch unter dem Pseudonym ResistantX zu schreiben, machte dann aber eine Pause von mehr als fünf Monaten, um es dann bis zum August 2005 fortzusetzen.[6]

„Dann lebt man also so vor sich hin, in der Hoffnung den ganzen Müll in irgendeiner Form durchzustehen, um später ein besseres Leben führen zu können.“

– Zitat aus dem Online-Tagebuch

Des Weiteren unterhielt er vom Juni 2006 an als ResistantX eine eigene Internetseite, auf der er Bilder und Videofilme vom Airsoftspielen und von eigenen Sprengstoffexperimenten veröffentlichte. Um seine Gedanken und seine Motivation für die Tat, die in der Öffentlichkeit in Erinnerung bleiben sollte, bekannt zu machen, lud er am Vorabend oder noch am Morgen vor der Tat eigene Tagebuch- und Videoaufzeichnungen sowie einen Abschiedsbrief auf seine Seite.[3][7][8] Die Internetseite wurde nach der Tat umgehend von der Polizei gesperrt, die Inhalte wurden daraufhin allerdings auf zahlreichen anderen Seiten veröffentlicht. In einem von ihm selbst gedrehten Film sagte B. auf Englisch:

„Sie schlugen mich, sie bespuckten mich, sie machten mich nieder und lachten mich aus und jetzt werde ich sie erschießen […]. Das ist Krieg!“

– Zitat aus einem der Videofilme (Englisch, ins Deutsche übersetzt)

Tatanlass[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dem Täter war am 23. Juli 2006 wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz eine Gaspistole, ein Teleskopschlagstock und der Kleine Waffenschein, den er erst am 4. Juli erhalten hatte, von der Polizei abgenommen und angezeigt worden. Er sollte sich deshalb am Tage nach seiner Tat vor Gericht dafür verantworten,[9] sodass ihm weitere „justizielle Sanktionen“ drohten. Aus seinem Abschiedsbrief wird deutlich, dass B. dies als Unrecht und als Verlust eines Stücks seiner Freiheit auffasste, er glaubte zu wissen, dass er „in seinem Leben nicht mehr glücklich werden“ könne.[8]

„Gebt jedem eine Waffe und die Probleme unter den Menschen lösen sich ohne jedliche Einmischung Dritter.“

– Zitat aus dem Abschiedsbrief

Vermutlich war für ihn ein glückliches Leben nur dann vorstellbar, wenn er sich in der Öffentlichkeit mit einer Waffe schützen konnte. Der Täter hatte sich nun zur Selbsttötung entschlossen, zuvor wollte er jedoch noch öffentlichkeitswirksam Rache nehmen.

„Bevor ich gehe, werde ich euch einen Denkzettel verpassen, damit mich nie wieder ein Mensch vergisst! […] Ich will nicht länger davonlaufen! […] Ich will R A C H E !“

– Zitat aus dem Abschiedsbrief

Tatort[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sebastian B. verübte die Tat an seiner ehemaligen Schule, der Geschwister-Scholl-Schule (GSS) Emsdetten. Sie war sein meist gehasster Ort, sein „Primäres Gebäudeziel“.[2] Die Schule war der Ort, an dem er offenbar massiv gemobbt worden war, zudem musste er zwei Klassen wiederholen.[7] Das Lehrpersonal will vor der Tat keine Hinweise auf eine bevorstehende Gewalttat bemerkt haben, Mitschülern gegenüber hatte B. jedoch seine Racheabsicht, allerdings ohne konkret zu werden, auf der Schulabschlussfeier kundgetan.[1]

„Ich habe darüber nachgedacht, dass die meisten der Schüler die mich gedemütigt haben schon von der GSS abgegangen sind. […] Die Menschen die sich auf der Schule befinden, sind in keinem Falle unschuldig! Niemand ist das! In deren Köpfen läuft das selbe Programm welches auch bei den früheren Jahrgängen lief! […] Ein Grossteil meiner Rache wird sich auf das Lehrpersonal richten, denn das sind Menschen die gegen meinen Willen in mein Leben eingegriffen haben, und geholfen haben mich dahin zu stellen, wo ich jetzt stehe: Auf dem Schlachtfeld! Diese Lehrer befinden sich so gut wie alle noch auf dieser verdammten Schule!“

– Zitat aus dem Abschiedsbrief[8]

Tatmittel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Täter verfügte über zwei Perkussionswaffen, eine Pistole und ein Gewehr sowie ein Kleinkalibergewehr.[10] Die beiden Gewehre wurden am Lauf gekürzt und am Schaft abgesägt. Darüber hinaus trug er drei Rohrbomben sowie ein Messer am Körper. In seinem Rucksack wurden fünf weitere Rohrbomben gefunden.

Im Auto zurückgelassen hatte er vier weitere Rohrbomben, drei Brandsätze sowie eine Machete. In seinem Elternhaus wurden noch eine Gaspistole, eine Softairwaffe, ein Luftgewehr sowie diverse Chemikalien gefunden.

Die Vorderladerhandwaffen bezog der 18-Jährige von einem Online-Waffenhändler.[11] Der Anbieter bestätigte, dass B. in den beiden Monaten vor der Tat an drei Internetauktionen teilgenommen und dabei Waffen gekauft hat. Allerdings handele es sich ausschließlich um Waffen, die ab 18 Jahren frei zu erwerben seien. Oberstaatsanwalt Wolfgang Schweer bestätigte gegenüber dem WDR, dass es keine Ermittlungen gegen Internet-Anbieter gebe.[3] Bezüglich des einschüssigen Kleinkalibergewehres gab die Staatsanwaltschaft Münster am 6. Dezember 2006 bekannt: „Die Waffe stammt aus dem Nachlass eines Familienangehörigen eines 24-jährigen Mannes“ aus dem weiteren Umfeld von B. Die Waffe war gegen ein Softairgewehr eingetauscht worden. Dem Mann war nicht bekannt, dass mit der Waffe eine Straftat begangen werden sollte.

Reaktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Medien und Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Obwohl die Motivation des Täters, besonders durch dessen eigene Veröffentlichungen im Internet, früh öffentlich bekannt wurde und auch ungewöhnlich gut dokumentiert war, schrieben Medien, die sich dabei auf Meinungen von Experten stützten, Sebastian B. eine Persönlichkeitsstörung und/oder eine Affektive Störung zu, charakterisierten ihn als depressiv, innerlich zerrissen, in die Irre geleitet, sich selbst hassend, selbstmitleidig, egozentrisch, verwirrt, verrückt, in einer Parallelwelt lebend, Allmachtsphantasien habend und unfähig, Niederlagen zu verkraften.[12][13][2][7][14][15] Als Ursache für seine Gedanken und Gefühle unterstellte man ihm meist eine vermeintlich durch sogenannte „Killerspiele“ ins krankhafte „abgerutschte“ schwache Persönlichkeit und nicht ein reales Psychotrauma, dem er in früherer Zeit tatsächlich ausgesetzt gewesen sein konnte. Dass B. nach seinem eigenen Online-Tagebuch,[6] auch Aussagen von Mitschülern deuteten dies an,[1] während seiner gesamten Schulzeit und besonders exzessiv vom fünften bis zum achten Schuljahr Mobbing schutzlos ausgeliefert war, nahm man nicht ernst.

„Es sind nicht Airsoft oder Musik, die mich Leute töten lassen, ihr seid es! Airsoft half mir zu treffen, worauf ich zielte! Musik half mir, wenn ich verdammt niedergeschlagen war.“

– Zitat aus dem Tagebuch des Täters (Englisch, ins Deutsche übersetzt)[2]

Verschiedene Politiker fühlten sich durch die Tat zum Handeln verpflichtet und versprachen Verbesserungen. So kündigte Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann eine Bundesratsinitiative zum Verbot gewaltverherrlichender Computerspiele an und es entbrannte eine kontrovers geführte, öffentliche Diskussion über Gewalt in Computerspielen.[16][17][18] Dagegen erhob der Bundesverband der Entwickler von Computerspielen den Vorwurf, dass man sich nur mit den Symptomen und nicht mit den Ursachen solcher Taten beschäftige. Das soziale Umfeld des Täters habe versagt und es müssten die bestehenden Verbote hinsichtlich Waffen, Munition und Sprengstoff besser überwacht werden.[19] Kritiker hielten zudem ein Verbot für wenig sinnvoll, da Spiele ganz einfach über das Internet oder aus dem Ausland besorgt werden könnten. Computerspiele werden in Deutschland von der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) für die entsprechenden Altersstufen freigegeben.

„Ich schätze mal, dass er damit geübt hat.“

– Zitat aus der Aussage eines Mitschülers[1]

Rainer Wendt von der Deutschen Polizeigewerkschaft wies darauf hin, dass deutsche Schulen „längst ein Ort der Unsicherheit und Angst“ geworden seien. Ereignisse wie in Emsdetten könnten sich an jedem Tag wiederholen, die Gesellschaft müsse sich endlich den Entstehungsgründen der Gewalt widmen.[20]

Nordrhein-Westfalens Innenminister Ingo Wolf ließ eine „Internetwache“ einrichten, wo Internetnutzer die Polizei auf Hinweise im Netz über geplante Gewaltverbrechen oder andere Straftaten aufmerksam machen konnten. Die Resonanz auf das Projekt blieb jedoch weit hinter den Erwartungen zurück. Zudem wurden die Polizeibehörden in Nordrhein-Westfalen angewiesen, Kontakt zu den Schulen aufzunehmen und bei Gewalt im Klassenzimmer zu beraten, obwohl es solche Kooperationen zwischen Polizei und Schulen bereits gab. Die nordrhein-westfälische Schulministerin Barbara Sommer versprach, 50 Schulpsychologen zusätzlich einstellen zu wollen, die aber auch ein Jahr nach der Tat noch auf sich warten ließen, ebenso wie ein von Sommer angekündigter sogenannter „Notfallordner“, der Lehrer im Umgang mit Gewalt im Klassenzimmer fit machen sollte. Die geplanten zusätzlichen Schulpsychologen wurden von der Landesschülervertretung als „viel zu wenig“ kritisiert.[21]

„Ich hoffe, dass andere Ausgestoßene nach GSS besser behandelt werden!“

– Zitat aus dem Tagebuch des Täters (Englisch, ins Deutsche übersetzt)[2]

Da die hastig gestarteten politischen Initiativen zweifelhaft oder nahezu wirkungslos waren, wurde Politikern Aktionismus vorgeworfen.[21]

Kunst und Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der schwedische Dramatiker Lars Norén verfasste den Monolog 20. November mit direkten Zitaten aus Sebastian B.s Videofilmen für die Schauspielerin und Performancekünstlerin Anne Tismer. Er inszenierte auch das Theaterstück in Berlin am Ballhaus Ost.[22]

B. hatte in einer Singlebörse aus einem Lied des Musikprojekts Weena Morloch wörtlich zitiert,[1] später behandelte Weena Morloch den Amoklauf von Emsdetten in dem Lied Amok.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Benjamin Faust: »Damit mich nie wieder ein Mensch vergisst!« – Über die sozialpsychologischen Ursachen von School-Shootings am Beispiel des Amokläufers Bastian B[...] In: Freie Assoziation. Band 12, Nr. 1, 2009, S. 91–107 (Abriss [abgerufen am 4. Dezember 2015]).
  • Ulrich Orth, Andreas Maercker und Leo Montada: Rachegefühle und posttraumatische Belastungsreaktionen bei Opfern von Gewalttaten. In: Zeitschrift für Klinische Psychologie und Psychotherapie. Band 32, Nr. 3, 2003, S. 169–175 (Sonderdruck. Academia.edu [abgerufen am 4. Dezember 2015]).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ich will Z.E.N.S.U.R. Abschiedsbrief im Vergleich. In: Leckse.net: Artikel. 23. November 2006, archiviert vom Original am 30. November 2007, abgerufen am 8. November 2015 (Der Abschiedsbrief des Sebastian B. wurde in einigen Medien nur verkürzt und manchmal auch ohne einen entsprechenden Hinweis wiedergegeben.).
  • Der Amoklauf von Emsdetten. Die Tat, der Täter, seine Opfer und die Folgen. In: WDR.de: Panorama. WDR, archiviert vom Original am 23. Dezember 2007, abgerufen am 8. November 2015.
  • ARTE Doku: Amokläufer im Visier. Die Suche nach den Motiven. In: YouTube: 48dream49. Google Inc., 21. Dezember 2012, abgerufen am 4. Dezember 2015 (Wissenschaftsfilm ARTE/ZDF 2007).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e Amoklauf in Emsdetten: „Es ist die Hölle auf Erden“. In: FAZ.net: Gesellschaft. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21. November 2006, abgerufen am 17. November 2015.
  2. a b c d e Amoklauf von Emsdetten: Das Tagebuch von Sebastian B. In: Stern.de: Panorama. Gruner + Jahr, 22. November 2006, abgerufen am 8. November 2015.
  3. a b c "Ich werde sie alle erschießen". Amokläufer drehte Abschiedsvideo und führte Todesliste. In: WDR.de: Panorama. WDR, 23. November 2006, archiviert vom Original am 14. November 2007, abgerufen am 8. November 2015.
  4. Amokläufer hatte Angst vor brutalem Mitschüler. In: 20 Minuten: News. Tamedia AG, 21. November 2006, abgerufen am 3. Dezember 2015.
  5. Emsdetten: Spurensuche im Internet. In Chats und Foren wird über den Amokschützen spekuliert. In: WDR.de: Panorama. WDR, 20. November 2006, archiviert vom Original am 20. Januar 2008, abgerufen am 8. November 2015.
  6. a b LiveJournal: ResistantX.
  7. a b c Amoklauf: Video-Vermächtnis mit Waffe, Mantel, Kampfstiefeln. In: Spiegel online: Netzwelt. SPIEGELnet, 20. November 2006, abgerufen am 8. November 2015.
  8. a b c "Ich will R.A.C.H.E". In: Heise online: Telepolis. Heise Zeitschriften Verlag, 21. November 2006, abgerufen am 8. November 2015 (Abschiedsbrief des Sebastian B.).
  9. Wie kam der Amokläufer an die Waffen? Schule geschlossen – Ermittlungen in Emsdetten dauern an. In: WDR.de: Panorama. WDR, 21. November 2006, archiviert vom Original am 21. Januar 2008, abgerufen am 8. November 2015.
  10. Amoklauf in Emsdetten: Die Waffen des Sebastian B. In: Spiegel online: Fotostrecke. SPIEGELnet, 21. November 2006, abgerufen am 8. November 2015.
  11. Emsdetten: Amokläufer tötete sich mit Schuss in den Mund. In: Spiegel online: Panorama. SPIEGELnet, 21. November 2006, abgerufen am 8. November 2015.
  12. Letzte Zuflucht: Netzwelt. Deprimierte zieht es oft in die virtuelle Welt. In: WDR.de: Panorama. WDR, 22. November 2006, archiviert vom Original am 21. Januar 2008, abgerufen am 19. November 2015.
  13. Porträt eines zerrissenen Einzelgängers. Amokläufer zwischen Frust und Hang zur Gewalt. In: WDR.de: Panorama. WDR, 21. November 2006, archiviert vom Original am 21. Januar 2008, abgerufen am 19. November 2015.
  14. Amokläufer Sebastian B.: "Es wird ein ganz großer Abgang!" In: Spiegel online: Jahres-Chronik. SPIEGELnet, abgerufen am 8. November 2015.
  15. Amoklauf von Emsdetten: Allmächtiger Versager. In: Focus online: Panorama. Hubert Burda Media, 9. Dezember 2006, abgerufen am 19. November 2015.
  16. Debatte um Verbot von "Killer-Spielen". Amoklauf löst Jugendschutz-Debatte aus. In: tagesschau.de: Inland. NDR, 22. November 2006, archiviert vom Original am 7. April 2009, abgerufen am 18. November 2015.
  17. Amoklauf in Emsdetten: Politiker streiten über Umgang mit PC-Killerspielen. In: Spiegel online: Panorama. SPIEGELnet, 20. November 2006, abgerufen am 8. November 2015.
  18. Niedersachsens Innenminister startet Bundesratsinitiative gegen "Killerspiele". In: Heise online: News. Heise Zeitschriften Verlag, 21. November 2006, abgerufen am 8. November 2015.
  19. Amoklauf von Emsdetten – Stellungnahme des Bundesverbandes der Entwickler von Computerspielen. In: GameStar: News. IDG Entertainment Media GmbH, abgerufen am 4. Dezember 2015.
  20. Jeder Schule ihren eigenen Psychologen? Politiker und Experten fordern Konsequenzen. In: WDR.de: Panorama. WDR, 20. November 2006, archiviert vom Original am 21. November 2007, abgerufen am 8. November 2015.
  21. a b Ernüchternde Erkenntnisse. Ein Jahr nach dem Amoklauf in Emsdetten. In: WDR.de: Panorama. WDR, 19. November 2007, archiviert vom Original am 19. Januar 2008, abgerufen am 8. November 2015.
  22. Fucking free. 20. November – Lars Noréns Täter-Monolog für Anne Tismer. In: nachtkritik.de: übersicht. 14. November 2007, abgerufen am 8. November 2015.