Amparanoia

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Amparanoia, September 2008

Amparanoia war eine spanische Band der Mestizo-Szene, die 1996 von Amparo Sánchez gegründet wurde und ihren Ursprung in Granada hat. In ihrer Musik kombinierte sie die Einflüsse verschiedener Kulturen und Stilrichtungen wie traditioneller Folklore, Dub, Reggae, Ska, Rumba, Bolero, Jazz, Cumbia und weiteren. Die Texte waren meist auf spanisch, aber auch französisch und englisch und griffen häufig politische und gesellschaftskritische Themen auf.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name der Band stellte ein Wortspiel aus dem Vornamen der Sängerin (Amparo) und dem Begriff Paranoia dar. Weitere Mitglieder der Band waren José Alberto Varona und Vesko Kountchev, sowie ehemals Caridad Borges.

Erfolgreich war die Band besonders in der alternativen Musikszene in Spanien und auch bekannt durch den Austausch und die Kollaboration mit dem französischen Sänger und Musiker Manu Chao. So entstand zum Beispiel der Titel Buen Rollito auf dem Debütalbum El Poder De Machin in einer Zusammenarbeit und wurde später auch unter dem Titel Welcome To Tijuana auf Manu Chao's Album veröffentlicht.[1]

Amparo Sánchez löste die Band im Jahr 2008 nach einer Abschiedstournee und dem letzten Album Seguiré caMinando auf und verfolgt seitdem eine Solokarriere.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • El poder de machín (1997)
  • Feria furiosa (1999)
  • Somos viento (2002)
  • Enchilao (2003)
  • Rebeldía con alegría (2004)
  • La vida te da (2006)
  • Seguiré caminando (2008)
  • El coro de mi gente (2017)

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hacer dinero (1997)
  • En la noche (1997)
  • Me lo hago sola (1997)
  • Que te den (1998)
  • ¿Que será de mi? (1999)
  • Desperado (1999)
  • La pared (1999)
  • La maldición (1999)
  • Llamame mañana (2000)
  • La fiesta (2002)
  • Somos viento (2002)
  • Mar estrecho (2002)
  • Ella baila Bembe (2002)
  • Dolor dolor (2003)
  • Don’t Leave Me Now (2003)
  • Caravane (2004)
  • La vida te da (2006)

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Amparanoia Biografie

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]