Amt Bad Wilsnack/Weisen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Amtes Bad Wilsnack/Weisen
Amt Bad Wilsnack/Weisen
Deutschlandkarte, Position des Amtes Bad Wilsnack/Weisen hervorgehoben
Koordinaten: 52° 57′ N, 11° 57′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Prignitz
Fläche: 189,74 km2
Einwohner: 6096 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 32 Einwohner je km2
Kfz-Kennzeichen: PR
Amtsschlüssel: 12 0 70 5001
Amtsgliederung: 5 Gemeinden
Adresse der
Amtsverwaltung:
Am Markt 1
19336 Bad Wilsnack
Website: www.amt-badwilsnack-weisen
Bürgermeister: Torsten Jacob
Lage des Amtes Bad Wilsnack/Weisen im Landkreis Prignitz
LenzerwischeLenzen (Elbe)LanzCumlosenGroß Pankow (Prignitz)PritzwalkGumtowPlattenburgLegde/QuitzöbelRühstädtBad WilsnackBreeseWeisenWittenbergePerlebergKarstädtGülitz-ReetzPirowBergePutlitzKümmernitztalGerdshagenHalenbeck-RohlsdorfMeyenburgMarienfließTriglitzLandkreis Ostprignitz-RuppinPutlitzMecklenburg-VorpommernSachsen-AnhaltSachsen-AnhaltKarte
Über dieses Bild
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Das Amt Bad Wilsnack/Weisen mit Sitz in der Stadt Bad Wilsnack ist ein 1992 gebildetes Amt im Landkreis Prignitz des Landes Brandenburg, in dem zunächst neun Gemeinden im damaligen Kreis Perleberg zu einem Verwaltungsverbund zusammengefasst wurden. Durch Eingliederungen und Gemeindezusammenschlüsse hat sich die Zahl der amtsangehörigen Gemeinden auf fünf reduziert.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Amt liegt im Süden des Landkreises Prignitz und grenzt im Westen an die Stadt Wittenberge, im Norden an die Stadt Perleberg, im Osten an die Gemeinde Plattenburg sowie im Süden an das Land Sachsen-Anhalt.

Gemeinden und Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Amt Bad Wilsnack-Weisen besteht derzeit aus fünf amtsangehörigen Gemeinden:

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Minister des Innern des Landes Brandenburg erteilte der Bildung des Amtes Bad Wilsnack/Weisen am 27. Juli 1992 (mit Wirkung zum 1. August 1992) seine Zustimmung[7]. Das Amt hat seinen Sitz in Bad Wilsnack und bestand zunächst aus folgenden Gemeinden:

  1. Bentwisch
  2. Breese
  3. Groß Breese
  4. Grube
  5. Legde
  6. Quitzöbel
  7. Rühstädt
  8. Weisen
  9. Stadt Bad Wilsnack

Die Gemeinde Bentwisch wurde zum 1. Dezember 1997 in die Stadt Wittenberge eingegliedert und schied aus dem Amt aus.[8] Zum 31. Dezember 2001 wurde die Gemeinde Grube in die Gemeinde Bad Wilsnack eingegliedert.[9] Zum 31. März 2002 bildeten die Gemeinden Legde und Quitzöbel die neue Gemeinde Legde/Quitzöbel.[10] Am 26. Oktober 2003 wurde die Gemeinde Groß Breese in die Gemeinde Breese eingegliedert.[11]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1992 7 222
1993 7 166
1994 7 174
1995 7 367
1996 7 376
1997 7 125
1998 7 203
1999 7 340
Jahr Einwohner
2000 7 342
2001 7 260
2002 7 169
2003 7 138
2004 7 044
2005 6 921
2006 6 805
2007 6 696
2008 6 622
2009 6 542
Jahr Einwohner
2010 6 454
2011 6 268
2012 6 200
2013 6 158
2014 6 118
2015 6 098
2016 6 082
2017 6 096

Gebietsstand des jeweiligen Jahres (jeweils 31. Dezember) Einwohnerzahl,[12][13][14]: Stand 31. Dezember, ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Amtsdirektor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Torsten Jacob wurde am 5. Juni 2014 durch den Amtsausschuss für eine Amtsdauer von acht Jahren als Nachfolger von Hans-Jürgen Arndt zum neuen Amtsdirektor gewählt. Er trat sein Amt am 1. November 2014 an.[15]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen des Amtes Bad Wilsnack/Weisen zeigt im goldenen Schildhaupt eine blaue, den Buchstaben W assoziierende Wellenleiste. Darunter in Grün drei goldene, eichenblattgezackte Adelskronen[16].

Das Wappen wurde vom Heraldiker Uwe Reipert gestaltet.

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2017 (XLSX-Datei; 223 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg: Stadt Bad Wilsnack
  3. Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg: Gemeinde Breese (Abgerufen am 9. November 2015)
  4. Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg: Gemeinde Legde/Quitzöbel (Abgerufen am 9. November 2015)
  5. Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg: Gemeinde Rühstädt (Abgerufen am 9. November 2015)
  6. Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg: Gemeinde Weisen (Abgerufen am 9. November 2015)
  7. Bildung der Ämter Boitzenburg/Uckermark, Bad Wilsnack/Weisen, Gerswalde und Pritzwalk-Land. Bekanntmachung des Ministers des Innern vom 27. Juli 1992. Amtsblatt für Brandenburg - Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 3. Jahrgang, Nummer 58, 12. August 1992, S. 1018/9.
  8. Eingliederung der Gemeinde Bentwisch in die Stadt Wittenberge. Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 26. Oktober 1997. Amtsblatt für Brandenburg - Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 8. Jahrgang, Nummer 50, 16. Dezember 1997, S. 998
  9. Eingliederung der Gemeinde Grube in die Stadt Bad Wilsnack. Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 30. November 2001. Amtsblatt für Brandenburg - Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 12. Jahrgang, Nummer 51 19. Dezember 2001, S. 878 PDF
  10. Bildung einer neuen Gemeinde Legde/Quitzöbel . Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 28. Februar 2002. Amtsblatt für Brandenburg - Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 13. Jahrgang, Nummer 13, 27. März 2002, S. 401 PDF
  11. Fünftes Gesetz zur landesweiten Gemeindegebietsreform betreffend die Landkreise Barnim, Märkisch-Oderland, Oberhavel, Ostprignitz-Ruppin, Prignitz, Uckermark (5.GemGebRefGBbg), vom 24. März 2003 (GVBl.I/03, Nr. 05, S. 82), geändert durch Gesetz vom 1. Juli 2003 (GVBl.I/03, Nr. 10, S. 187)
  12. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Prignitz. S. 12–13
  13. Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2017 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden, Tabelle 7
  14. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.): Statistischer Bericht A I 7, A II 3, A III 3. Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand im Land Brandenburg (jeweilige Ausgaben des Monats Dezember)
  15. Torsten Jacob wird Amtsdirektor. In: Schweriner Volkszeitung, 8. Juni 2014
  16. Wappen des Amtes Bad Wilsnack-Weisen

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]