Amt Friesack

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Amtes Friesack
Amt Friesack
Deutschlandkarte, Position des Amtes Friesack hervorgehoben
52.712.6Koordinaten: 52° 42′ N, 12° 36′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Havelland
Fläche: 236,5 km²
Einwohner: 6380 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 27 Einwohner je km²
Amtsschlüssel: 12 0 63 5302
Amtsgliederung: 6 Gemeinden
Adresse der
Amtsverwaltung:
Marktstraße 22
14662 Friesack
Webpräsenz: www.amt-friesack.de
Amtsdirektor: Christian Pust
Lage des Amtes Friesack im Landkreis Havelland
Brieselang Dallgow-Döberitz Falkensee Friesack Gollenberg (Havelland) Großderschau Havelaue Ketzin/Havel Kleßen-Görne Kotzen (Havelland) Märkisch Luch Milower Land Mühlenberge Nauen Nennhausen Paulinenaue Pessin Premnitz Rathenow Retzow Rhinow Schönwalde-Glien Seeblick Stechow-Ferchesar Wiesenaue Wustermark BrandenburgKarte
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeindeverband in Deutschland/Wartung/Wappen

Das Amt Friesack liegt im Landkreis Havelland am Rand des Naturparks Westhavelland in Brandenburg. Es liegt an der B 5 zirka 30 km von den Städten Rathenow, Nauen, Kyritz und zirka 40 km von Neuruppin entfernt.

Mitglieder des Amtes Friesack[Bearbeiten]

Das Amt Friesack hat nach der Hauptsatzung folgende Mitgliedsgemeinden:[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Am 13. Mai 1992 erteilte der Minister des Innern seine Zustimmung zur Bildung des Amtes Friesack, für dessen Zustandekommen der 19. Juni 1992 festgelegt wurde.[3] Sitz der Amtsverwaltung war die Stadt Friesack. Folgende Gemeinden aus dem damaligen Kreis Nauen waren darin zusammengefasst: Pessin, Senzke, Vietznitz, Wutzetz, Zootzen, Warsow, Brädikow, Paulinenaue, Haage, Waagenitz und die Stadt Friesack.

In einer Mitteilung des Ministeriums des Innern vom 30. April 2002, veröffentlicht im Amtsblatt für Brandenburg am 15. Mai 2002 genehmigte das Ministerium die Bildung der neuen Gemeinde Mühlenberge aus den Gemeinden Haage, Senzke und Wagenitz mit Wirkung zum 31. Dezember 2002.[4] Ebenfalls mit Wirkung zum 31. Dezember 2002 wurden die Gemeinden Wutzetz und Zootzen in die Stadt Friesack eingegliedert.[5]

Am 26. Oktober 2003 wurde aus den Gemeinden Brädikow, Vietznitz und Warsow die neue Gemeinde Jahnberge gebildet. Die Gemeinde Selbelang (Amt Nauen-Land) wurde in die amtsangehörige Gemeinde Paulinenaue eingegliedert und die Gemeinde Retzow (Amt Nauen-Land) wurde dem Amt Friesack zugeordnet.[6]

Am 7. Juni 2004 beschloss der Gemeinderat der Gemeinde Jahnberge die Umbenennung in Wiesenaue. Die Änderung trat am 1. Oktober 2004 in Kraft.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Die Quellen der Daten, die Grundlage der Darstellungen sind, finden sich detailliert in den Wikimedia Commons[7].

Politik[Bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen wurde am 11. Oktober 1994 genehmigt.

Blasonierung: „In Silber vorn am Spalt der brandenburgische goldbewehrte, rotbezungte, mit goldenem Kleestengel auf dem Flügel belegte rote Adler; hinten eine elfblütige blaue Fliederdolde über einem gestürzten grünen Fliederblatt.“[8]

Flagge[Bearbeiten]

Die Flagge besteht aus drei gleich breiten Streifen der Farben Grün, Silber (Weiß), Rot und ist mittig mit dem auf die äußeren Streifen übergreifenden Amtswappen belegt.

Friesacker Umgebung

Quellen[Bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2012 (XLS-Datei; 83 KB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Hauptsatzung des Amtes Friesack am 19. November 2008 PDF
  3. Bildung des Amtes Friesack. Bekanntmachung des Ministers des Innern vom 13. Juni 1992. Amtsblatt für Brandenburg - Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 3. Jahrgang, Nummer 47, vom 10. Juli 1992, S. 890.
  4. Bildung der neuen Gemeinde Mühlenberge. Mitteilung des Ministeriums des Innern vom 30. April 2002. Amtsblatt für Brandenburg - Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 13. Jahrgang, Nummer 20, vom 15. Mai 2002, S. 519.
  5. Eingliederung der Gemeinden Wutzetz und Zootzen in die Stadt Friesack. Mitteilung des Ministeriums des Innern vom 30. April 2002. Amtsblatt für Brandenburg - Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 13. Jahrgang, Nummer 20, vom 15. Mai 2002, S. 519.
  6. Viertes Gesetz zur landesweiten Gemeindegebietsreform betreffend die Landkreise Havelland, Potsdam-Mittelmark, Teltow-Fläming (4.GemGebRefGBbg) vom 24. März 2003. Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Brandenburg, I (Gesetze), 2003, Nr. 05, S. 73.
  7. Population Projection Brandenburg at Wikimedia Commons
  8. Wappenangaben auf dem Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg