Amt Gerswalde

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Wappen Deutschlandkarte
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Amt Gerswalde
Deutschlandkarte, Position des Amtes Gerswalde hervorgehoben

Koordinaten: 53° 7′ N, 13° 44′ O

Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Uckermark
Fläche: 293,93 km2
Einwohner: 4385 (31. Dez. 2021)[1]
Bevölkerungsdichte: 15 Einwohner je km2
Kfz-Kennzeichen: UM, ANG, PZ, SDT, TP
Amtsschlüssel: 12 0 73 5305
Amtsgliederung: 5 Gemeinden
Adresse der
Amtsverwaltung:
Dorfmitte 14a
17268 Gerswalde
Website: www.amt-gerswalde.de
Amtsdirektor: Andreas Rutter
Lage des Amtes Gerswalde im Landkreis Uckermark
AngermündeBoitzenburger LandBrüssowCarmzow-WallmowCasekowFlieth-StegelitzGartz (Oder)GerswaldeGöritzGramzowGrünowHohenselchow-Groß PinnowLychenMescherinMilmersdorfMittenwaldeNordwestuckermarkOberuckerseePinnowPrenzlauRandowtalSchenkenbergSchönfeldSchwedt/OderTantowTemmen-RingenwaldeTemplinUckerfeldeUckerlandZichowBrandenburgKarte
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeindeverband in Deutschland/Wartung/Wappen

Im Amt Gerswalde mit Sitz in der Gemeinde Gerswalde wurden im Jahr 1992 fünf Gemeinden zur Erledigung ihrer Verwaltungsgeschäfte zusammengeschlossen.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Amt liegt im Süden des Landkreises Uckermark in Brandenburg (Deutschland), und grenzt an die Stadt Templin im Westen, im Norden an die Gemeinde Nordwestuckermark, an die Stadt Angermünde und das Amt Gramzow im Osten sowie an den Landkreis Barnim im Süden.

Gemeinden und Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 27. Juli 1992 erteilte der Minister des Innern des Landes Brandenburg seine Zustimmung zur Bildung des Amtes Gerswalde.[2] Als Zeitpunkt des Zustandekommens des Amtes wurde der 1. August 1992 festgelegt. Das Amt hatte seinen Sitz in der Gemeinde Gerswalde und bestand zunächst aus 10 Gemeinden im damaligen Kreis Templin:

  1. Flieth
  2. Friedenfelde
  3. Gerswalde
  4. Groß Fredenwalde
  5. Milmersdorf
  6. Kaakstedt
  7. Kronhorst
  8. Mittenwalde
  9. Stegelitz
  10. Temmen

In der Änderung der Mitteilung wurde die Gemeinde Groß Köpin durch das Ministerium dem Amt Gerswalde zugeordnet.[3] Zum 31. Dezember 2001 schlossen sich Flieth und Stegelitz zur neuen Gemeinde Flieth-Stegelitz zusammen.[4] Ebenfalls zum 31. Dezember 2001 wurde Groß Kölpin in die Gemeinde Milmersdorf eingegliedert.[5] Die Gemeinden Friedenfelde, Gerswalde, Groß Fredenwalde, Kaakstedt und Krohnhorst schlossen sich mit demselben Datum zur neuen Gemeinde Gerswalde zusammen.[6] Weiterhin wurde zum 31. Dezember 2001 aus der Gemeinde Ringenwalde des Amtes Templin-Land und der Gemeinde Temmen des Amtes Gerswalde die neue Gemeinde Temmen-Ringenwalde gebildet.[7] Die neue Gemeinde wurde dem Amt Gerswalde zugewiesen.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1992 6 140
1993 5 838
1994 5 820
1995 5 751
1996 5 702
1997 5 656
1998 5 602
1999 5 548
Jahr Einwohner
2000 5 495
2001 5 859
2002 5 794
2003 5 702
2004 5 605
2005 5 548
2006 5 420
2007 5 294
2008 5 167
2009 5 020
Jahr Einwohner
2010 4 943
2011 4 750
2012 4 659
2013 4 570
2014 4 545
2015 4 536
2016 4 488
2017 4 439
2018 4 406
2019 4 401
Jahr Einwohner
2020 4 448

Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl[8][9][10]: Stand 31. Dezember, ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Amtsdirektoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • bis 2010: Bernd Brandenburg
  • seit 2011: Andreas Rutter[11]

Rutter wurde am 17. September 2018 durch den Amtsausschuss für die nächsten acht Jahre in seinem Amt bestätigt.[12]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Amt Gerswalde – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach Landkreisen und Gemeinden am 31. Dezember 2021 (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Bildung der Ämter Boitzenburg/Uckermark, Bad Wilsnack/Weisen, Gerswalde und Pritzwalk-Land. Bekanntmachung des Ministers des Innern vom 27. Juli 1992. Amtsblatt für Brandenburg - Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 3. Jahrgang, Nummer 58, 12. August 1992, S. 1018/9.
  3. Änderung der Bekanntmachung des Ministers des Innern vom 27. Juli 1992. Amtsblatt für Brandenburg - Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 3. Jahrgang, Nummer 82, 26. Oktober 1992, S. 1918.
  4. Bildung der neuen Gemeinde Flieth-Stegelitz. Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 30. November 2001. Amtsblatt für Brandenburg Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 12. Jahrgang, 2001, Nummer 51, Potsdam, den 19. Dezember 2001, S. 879 PDF
  5. Eingliederung der Gemeinde Groß Kölpin in die Gemeinde Milmersdorf. Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 14. Dezember 2001. Amtsblatt für Brandenburg Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 12. Jahrgang, 2001, Nummer 52, Potsdam, den 27. Dezember 2001, S. 904 PDF
  6. Bildung der neuen Gemeinde Gerswalde. Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 14. Dezember 2001. Amtsblatt für Brandenburg Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 12. Jahrgang, 2001, Nummer 52, Potsdam, den 27. Dezember 2001, S. 904 PDF
  7. Fünftes Gesetz zur landesweiten Gemeindegebietsreform betreffend die Landkreise Barnim, Märkisch-Oderland, Oberhavel, Ostprignitz-Ruppin, Prignitz, Uckermark (5.GemGebRefGBbg) vom 24. März 2003 (Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Brandenburg, I (Gesetze), 2003, Nr. 05, S. 82), geändert durch Gesetz vom 1. Juli 2003 (Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Brandenburg, I (Gesetze), 2003, Nr. 10, S. 187)
  8. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Uckermark. S. 12–13
  9. Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2017 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden, Tabelle 7
  10. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.): Statistischer Bericht A I 7, A II 3, A III 3. Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand im Land Brandenburg (jeweilige Ausgaben des Monats Dezember)
  11. Andreas Rutter ist nun Chef im Amt Gerswalde. In: Nordkurier, 23. Dezember 2010
  12. Gerswaldes Amtsdirektor wieder gewählt. In: Nordkurier, 18. September 2018