Amt Schenkenländchen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Amtes Schenkenländchen
Amt Schenkenländchen
Deutschlandkarte, Position des Amtes Schenkenländchen hervorgehoben
Koordinaten: 52° 7′ N, 13° 44′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Dahme-Spreewald
Fläche: 289,08 km2
Einwohner: 8737 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 30 Einwohner je km2
Amtsschlüssel: 12 0 61 5108
Amtsgliederung: 6 Gemeinden
Adresse der
Amtsverwaltung:
Markt 9
15755 Teupitz
Webpräsenz: www.amt-schenkenlaendchen.de
Amtsdirektor: Thomas Koriath
Lage des Amtes Schenkenländchen im Landkreis Dahme-Spreewald
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Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeindeverband in Deutschland/Wartung/Wappen

Das Amt Schenkenländchen ist ein 1992 gebildetes Amt in Brandenburg, in dem sich zunächst zehn Gemeinden im damaligen Kreis Königs Wusterhausen (heute im Landkreis Dahme-Spreewald) zu einem Verwaltungsverbund zusammengeschlossen hatten. Durch Gemeindezusammenschlüsse und Eingliederungen verringerte sich die Zahl der Gemeinden auf derzeit sechs Gemeinden. Der Name des Amtes ist nach dem historischen Gebiet Schenkenländchen gewählt.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Amt liegt in der Mitte des Landkreises Dahme-Spreewald. Es grenzt im Westen an den Landkreis Teltow-Fläming, im Norden an die Gemeinden Bestensee und Heidesee, im Osten an den Landkreis Oder-Spree und im Süden an das Amt Unterspreewald.

Gemeinden und Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Amt Schenkenländchen gliedert sich derzeit in sechs Gemeinden[2]:

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Minister des Innern des Landes Brandenburg erteilte am 30. Juli 1992 seine Zustimmung zur Bildung des Amtes Schenkenländchen[3]. Als Zeitpunkt des Zustandekommens des Amtes wurde der 10. August 1992 festgelegt. Das Amt hatte zunächst seinen Sitz in der Gemeinde Halbe und bestand aus zehn Gemeinden im damaligen Kreis Königs Wusterhausen:

  1. Briesen,
  2. Freidorf,
  3. Groß Köris,
  4. Halbe,
  5. Löpten,
  6. Stadt Märkisch Buchholz,
  7. Münchehofe,
  8. Oderin,
  9. Schwerin
  10. Stadt Teupitz.

Zum 11. Oktober 1993 wurde die Stadt Teupitz als Sitz des Amtes Schenkenländchen festgelegt[4].

Zum 26. Oktober 2003 wurden die Gemeinden Briesen, Freidorf und Oderin in die Gemeinde Halbe und die Gemeinde Löpten in die Gemeinde Groß Köris eingegliedert[5].

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1992 7 859
1993 7 916
1994 8 010
1995 7 978
1996 8 018
1997 8 112
Jahr Einwohner
1998 8 347
1999 8 355
2000 8 434
2001 8 464
2002 8 373
2003 8 364
Jahr Einwohner
2004 8 393
2005 8 417
2006 8 353
2007 8 303
2008 8 303
2009 8 281
Jahr Einwohner
2010 8 200
2011 8 241
2012 8 254
2013 8 182
2014 8 267
2015 8 737

Gebietsstand des jeweiligen Jahres,[6][7] ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Amtsdirektor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1992–2003 Reiner Oncken
  • 2003–2011 Ulrich Amts
  • seit 2011 Thomas Koriath

Koriath wurde im Mai 2011 vom Amtsausschuss für eine Amtsdauer von acht Jahren gewählt. Er trat sein Amt am 1. September 2011 an.[8]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen wurde am 27. Juli 1995 genehmigt.

Blasonierung: „In Silber ein aufgerichteter rotbewehrter und rotbezungter schwarzer Löwe, in den Vorderpranken einen aufrechten roten Fisch haltend.“[9]

Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Flagge ist rot - weiß gestreift mit dem Wappenschild im Obereck.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2015 (XLS-Datei; 83 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg - Amt Schenkenländchen
  3. Bildung der Ämter Oberkrämer und "Schenkenländchen". Bekanntmachung des Ministers des Innern vom 30. Juli 1992. Amtsblatt für Brandenburg - Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 3. Jahrgang, Nummer 62, 25. August 1992, S.1054.
  4. Festlegung des Sitzes des Amtes Schenkenländchen in der Stadt Teupitz. Bekanntmachung des Ministers des Innern vom 29. September 1993. Amtsblatt für Brandenburg - Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 5. Jahrgang, Nummer 45, 8. Juli 1994, S.946.
  5. Sechstes Gesetz zur landesweiten Gemeindegebietsreform betreffend die Landkreise Dahme-Spreewald, Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz, Oder-Spree und Spree-Neiße (6.GemGebRefGBbg) vom 24. März 2003, Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Brandenburg, I (Gesetze), 2003, Nr. 05, S.93
  6. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Dahme-Spreewald. S. 12-13
  7. Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2015 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden, Tabelle 7
  8. Der Neue vom Schenkenländchen. Thomas Koriath wird Amtsdirektor. In: Märkische Allgemeine, 16. Mai 2011
  9. Wappenangaben auf dem Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg