Amt Unterspreewald

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Wappen Deutschlandkarte
Amt Unterspreewald
Deutschlandkarte, Position des Amtes Unterspreewald hervorgehoben

Koordinaten: 51° 59′ N, 13° 40′ O

Basisdaten
Bestandszeitraum: 2013–
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Dahme-Spreewald
Fläche: 380,95 km2
Einwohner: 8987 (31. Dez. 2020)[1]
Bevölkerungsdichte: 24 Einwohner je km2
Kfz-Kennzeichen: LDS, KW, LC, LN
Amtsschlüssel: 12 0 61 5114
Amtsgliederung: 10 Gemeinden
Adresse der
Amtsverwaltung:
Markt 1
15938 Golßen
Website: www.unterspreewald.de
Amtsdirektor: Henri Urchs
Lage des Amtes Unterspreewald im Landkreis Dahme-Spreewald
Alt Zauche-WußwerkBerstelandBestenseeByhleguhre-ByhlenDrahnsdorfEichwaldeGolßenGroß KörisHalbeHeideblickHeideseeJamlitzKasel-GolzigKönigs WusterhausenKrausnick-Groß WasserburgLieberoseLübbenLuckauMärkisch BuchholzMärkische HeideMittenwaldeMünchehofeNeu ZaucheRietzneuendorf-StaakowSchlepzigSchönefeldSchönwaldSchulzendorfSchwerinSchwielochseeSpreewaldheideSteinreichStraupitz (Spreewald)TeupitzUnterspreewaldWildauZeuthenBrandenburgKarte
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeindeverband in Deutschland/Wartung/Wappen

Das Amt Unterspreewald liegt im Landkreis Dahme-Spreewald des Landes Brandenburg. In ihm sind zehn Gemeinden zu einem Verwaltungsverbund zusammengeschlossen. Es entstand zum 1. Januar 2013 durch die Fusion des (alten) Amtes Unterspreewald und des Amtes Golßener Land.[2] Amtssitz ist die Stadt Golßen. Namensgebend ist die Lage im Unterspreewald, dem nördlichen Teil des Spreewaldes.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Amt Unterspreewald liegt in der Mitte des Landkreises Dahme-Spreewald und grenzt im Norden an das Amt Schenkenländchen und die amtsfreie Stadt Storkow (Mark), im Osten an die Gemeinde Märkische Heide, im Süden an die amtsfreien Städte Lübben (Spreewald) und Luckau, im Südwesten und Westen an das Amt Dahme/Mark (Landkreis Teltow-Fläming) und im Nordwesten und Norden an das Amt Baruth/Mark (ebenfalls Landkreis Teltow-Fläming).

Amt in Golßen

Gemeinden und Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Amt entstand zum 1. Januar 2013 aus dem Zusammenschluss der Ämter Golßener Land und Unterspreewald. Die beiden Ämter waren 1992 geschaffen worden.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
2013 9 067
2014 8 962
2015 9 078
2016 9 113
2017 9 010
2018 8 963
2019 8 945
2020 8 987

Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl[5][6]: Stand 31. Dezember

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Amtsdirektoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2013–2018: Jens-Hermann Kleine
  • 2018–2021: Henri Urchs

Jens-Hermann Kleine, der ehemalige Amtsdirektor des (alten) Amtes Unterspreewald, war am 19. Februar 2013 zum Amtsdirektor gewählt worden.[7] Er beendete seine Tätigkeit im Januar 2018, um als Kreisrat[8] in den Landkreis Diepholz zu wechseln.[9]

Am 20. Februar 2018 wurde Henri Urchs durch den Amtsausschuss für eine Amtsdauer von acht Jahren zu seinem Nachfolger gewählt.[10] Urchs wurde am 9. November 2021 vom Amtsausschuss abgewählt.[11]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen wurde am 8. Oktober 2014 vom Ministerium des Innern des Landes Brandenburg genehmigt.

Blasonierung: „In Gold schräglinks durch blauen Wellenbalken geteilt vorn eine schwarze Libelle mit blauen Flügeln nach der Figur begleitet von zwei schwarzen Rohrkolben mit abgeknickten Blättern, hinten auf grünem Boden ein linkshin schreitender goldbewehrter schwarzer Eber.“

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Amt Unterspreewald – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2020 (PDF-Datei; 950 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Internetauftritt des Amtes Unterspreewald
  3. Siegfried Körner: Ortsnamenbuch der Niederlausitz. Studien zur Toponymie der Kreise Beeskow, Calau, Cottbus, Eisenhüttenstadt, Finsterwalde, Forst, Guben, Lübben, Luckau und Spremberg (= Deutsch-Slawische Forschungen zur Namenkunde und Siedlungsgeschichte. Band 36). Akademie-Verlag, Berlin 1993, ISBN 3-05-000836-9, S. 214 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  4. Grosses vollständiges Universal-Lexicon Aller Wissenschafften und Künste. Siebenter Band, D. Johann Heinrich Zedler, Halle und Leipzig 1734, Sp. 1479 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche [abgerufen am 19. Juli 2021] Erwähnung Wendisch-Gersdorf).
  5. Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2017 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden (Memento vom 2. April 2019 im Internet Archive), Tabelle 7
  6. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.): Statistischer Bericht A I 7, A II 3, A III 3. Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand im Land Brandenburg (jeweilige Ausgaben des Monats Dezember)
  7. Amtsblatt Amt Unterspreewald, 5. April 2013, S. 2
  8. Der Kreisrat ist in Niedersachsen ein hauptamtlicher, dem Landrat unterstellter Beigeordneter.
  9. Jens-Hermann Kleine ist neuer Kreisrat für Diepholz. auf www.kreiszeitung.de, 14. Februar 2018
  10. Ingvil Schirling: Der neue Amtsdirektor im Unterspreewald ist – Jurist. In: Lausitzer Rundschau, 21. Februar 2018
  11. Amtsdirektor von Unterspreewald abgewählt In rbb24.de am 10. November 2021