Amtskirche

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Als Amtskirchen werden von kirchlichen Amtsträgern und hauptamtlichen Führungskräften repräsentierte Kirchen bezeichnet, die eine öffentliche Institution darstellen.[1]

Der Begriff wird im deutschen Sprachraum umgangssprachlich vor allem auf die römisch-katholische Kirche, die evangelische Kirche und die altkatholische Kirche angewandt, die den Status als Körperschaft des öffentlichen Rechts nach Artikel 140 GG erlangt haben.

Das hat unter anderem zur Folge, dass ein Pfarrer oder Pastor ein Dienstsiegel führt, mit dem er nicht nur kirchliche Dokumente beglaubigen kann. Er kann somit die Echtheit einer Kopie rechtskräftig beglaubigen. Aber auch andere Glaubensgemeinschaften sind Körperschaften des öffentlichen Rechts, ohne jedoch als Amtskirche bezeichnet zu werden zu sein, etwa die Neuapostolische Kirche oder der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.duden.de/rechtschreibung/Amtskirche