Amylase-Trypsin-Inhibitoren

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α-Amylase-Trypsin-Inhibitoren, kurz ATI, sind Proteine verschiedener glutenhaltiger Getreidesorten, insbesondere Weizen.[1] Sie dienen dort unter anderem der Hemmung der Proteolyse. Es wird vermutet, dass sie, bei einer entsprechenden Unverträglichkeit, eine der Ursachen für eine Nicht-Zöliakie-Nicht-Weizenallergie-Weizensensitivität sind.[2] Neuere Studien differenzieren zwischen den Wirkungen von Getreide (insbesondere Weizen), Gluten und ATI.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. M. Volpicella, C. Leoni, A. Costanza, F. De Leo, R. Gallerani, L. R. Ceci: Cystatins, serpins and other families of protease inhibitors in plants. In: Current protein & peptide science. Band 12, Nummer 5, August 2011, ISSN 1875-5550, S. 386–398, PMID 21418017.
  2. Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS): S2k-Leitlinie Zöliakie. Ergebnisse (…) zur Zöliakie, Weizenallergie und Weizensensitivität. Stand: 30. April 2014, gültig bis 30. April 2019, S. 42 (PDF, 781 KB).
  3. Detlef Schuppan, Kristin Gisbert-Schuppan: Tägliches Brot. Krank durch Weizen, Gluten und ATI Springer, Berlin und Heidelberg 2018, ISBN 978-3-662-56043-3