Aníbal Muñoz Duque

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Aníbal Muñoz Duque, Denkmal
Kardinalswappen

Aníbal Kardinal Muñoz Duque (* 3. Oktober 1908 in Santa Rosa de Osos, Kolumbien; † 15. Januar 1987) war Erzbischof des Erzbistums Bogotá.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aníbal Muñoz Duque empfing am 19. November 1933 in Santa Rosa de Osos die Priesterweihe.

1951 wurde er von Pius XII. zum Bischof von Socorro y San Gil bestellt, 1952 zum ersten Bischof von Bucaramanga. 1959 folgte die Ernennung zum Erzbischof des Erzbistums Nueva Pamplona durch Johannes XXIII.. 1968 wurde er zum Koadjutorerzbischof von Bogotá bestellt und zum Titularbischof von Cariana ernannt. 1972 folgte die Ernennung zum Erzbischof des Erzbistums Bogotá. Zudem wurde er Militärbischof von Kolumbien. Im Konsistorium vom 5. März 1973 nahm ihn Papst Paul VI. als Kardinalpriester mit der Titelkirche San Bartolomeo all’Isola in das Kardinalskollegium auf. 1984 wurde seinem Rücktrittsgesuch als Erzbischof und Militärbischof von Papst Johannes Paul II. stattgegeben.

Aníbal Muñoz Duque war als Erzbischof Teilnehmer aller vier Sitzungsperioden des II. Vatikanums und als Kardinal Teilnehmer der beiden Papstwahlen des Jahres 1978.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorgänger Amt Nachfolger
Ángel Maria Ocampo Berrío Bischof von Socorro y San Gil
1951–1952
Pedro José Rivera Mejía
--- Bischof von Bucaramanga
1952–1959
Héctor Rueda Hernández
Bernardo Botero Álvarez Erzbischof von Nueva Pamplona
1959–1968
Alfredo Rubio Díaz
Charles Salatka Titularbischof von Cariana
1968–1972
Marcial Augusto Ramírez Ponce
Luis Kardinal Concha Córdoba Erzbischof von Bogotá
1972–1984
Mario Kardinal Revollo Bravo