Anapskaja

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Staniza
Anapskaja
Анапская
Föderationskreis Südrussland
Region Krasnodar
Stadtkreis Anapa
Oberhaupt Alexander Kotscherga
Gegründet 1836
Frühere Namen Nikolajewskaja (1836–1854)
Bevölkerung 16.107 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)[1]
Höhe des Zentrums 25 m
Zeitzone UTC+3
Telefonvorwahl (+7) 86133
Postleitzahl 353431
Kfz-Kennzeichen 23, 93, 123
OKATO 03 203 802 001
Geographische Lage
Koordinaten 44° 54′ N, 37° 22′ OKoordinaten: 44° 54′ 0″ N, 37° 22′ 0″ O
Anapskaja (Europäisches Russland)
Red pog.svg
Lage im Westteil Russlands
Anapskaja (Region Krasnodar)
Red pog.svg
Lage in der Region Krasnodar
Liste großer Siedlungen in Russland

Anapskaja (russisch Ана́пская) ist eine Staniza in der Region Krasnodar in Russland mit 16.107 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010).[1]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt etwa 125 km Luftlinie westsüdwestlich des Regionsverwaltungszentrums Krasnodar, 6 km von der Küste des Schwarzen Meeres entfernt.

Anapskaja gehört zum Stadtkreis Anapa und befindet sich etwa 5 km ostnordöstlich des Zentrums der Stadt Anapa, an die sie fast unmittelbar anschließt. Die Staniza ist Verwaltungssitz des „Landkreises“ Anapski selski okrug innerhalb des Stadtkreises, zu dem außerdem die Weiler (chutor) Buschor (5 km südsüdöstlich des Zentrums), Kumatyr (6 km nordöstlich), Kurbazki (4 km nordnordöstlich), Kutok (9 km nordöstlich), Tarussin (4 km östlich) und Ussatowa Balka (3 km östlich).[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Staniza wurde 1836 unter dem Namen Nikolajewskaja, zu Ehren des russischen Kaisers Nikolai I., gegründet. Während des von 1817 bis 1864 andauernden Kaukasuskrieges wurde sie 1854 aufgelassen, aber unter dem heutigen Namen, nach der nahen Stadt, an gleicher Stelle neugegründet.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1979 10.802
2002 13.787
2010 16.107

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anapskaja liegt an der östlichen Zufahrt von der föderalen Fernstraße A290 (ehemals M25) nach Anapa, die Stadt und Staniza nordöstlich umgeht. Die nächstgelegene Bahnstation befindet sich in Anapa.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)
  2. Landkreise auf der Website der Verwaltung des Stadtkreises Anapa (englisch, russisch)