Anastasia Kobekina

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Anastasia Kobekina (* 26. August 1994 in Jekaterinburg) ist eine russische Cellistin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anastasia Kobekina wurde 1994 im russischen Jekaterinburg geboren. Ihren ersten Cellounterricht erhielt sie im Alter von vier Jahren und 2006 wurde sie am Moskauer Konservatorium in die Klasse von Olga Galochkina aufgenommen.

Ihr jüngster Erfolg ist der Gewinn des ersten Preises beim renommierten TONALi Musikwettbewerb im Jahre 2015, wo sie im Finale mit der Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen in der Hamburger Laeiszhalle konzertierte. Ebenfalls wurde ihr im Rahmen von TONALi ein Leihcello von Giovanni Gudagnini aus dem Jahre 1740 verliehen.

Seit 2012 studiert sie als Junge Solistin an der Kronberg Academy bei Frans Helmerson. Das Studium wird ermöglicht durch das Steigenberger/Rath-Stipendium.

In ihrer Heimat machte die junge Cellistin bereits durch mehrere erste Preise bei internationalen Wettbewerben aufmerksam. So zum Beispiel im Jahr 2008, wo sie Finalistin des Wiener Wettbewerbes Eurovision Young Musicians war und in 2010, wo ihr in Kronberg nach einem Meisterkurs bei David Geringas der Landgraf von Hessen-Preis zugesprochen wurde.

2015 war sie Semifinalistin beim Tchaikovsky Wettbewerb in Moskau.

Als Solistin konzertierte Anastasia Kobekina mit Orchestern wie den Moskauer Virtuosen, der Kremerata Baltica, dem Ural Philharmonic Orchester, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Warschauer Sinfonieorchester unter Leitung von Krzysztof Penderecki, den Wiener Symphonikern und dem Marrinsky Theater Orchestra unter Leitung von Valery Gergiev.

Anastasia Kobekina trat bereits bei zahlreichen Festivals auf, so auch bei “Rising Stars in the Kremlin” (2010), dem "Spannungen" Festival in Heimbach (2013) und beim Cello-Festival in Kronberg (2011, 2013, 2015). Gemeinsam spielt sie mit bekannten Künstlern wie Lars Vogt, Guy Braunstein, Isabelle Faust, Denis Matzuev, Fazil Say und Vladimir Spivakov. 2012 konzertierte Anastasia Kobekina im Rahmen von Chamber Music connects the World mit Yuri Bashmet, Gidon Kremer und Andras Schiff.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]