Anastassia Lauterbach

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Anastassia Lauterbach (* 21. Juni 1972) ist eine deutsch-russische Multi-Aufsichtsrätin und Unternehmerin. Lauterbach hat Aufsichtsratsmandate bei Dun & Bradstreet, Censhare und COGITANDA. Sie war von 2018 bis zu Insolvenz im Juni 2020 Aufsichtsratsmitglied von Wirecard. Sie ist eines der neun Gründungsmitglieder des Next Generation Boards Advisory Council des NASDAQ und ist Mitglied von Women Corporate Directors (WCD) und North American Corporate Directors Associations (NACD).

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lauterbach studierte Linguistik, Slawistik und Psychologie an der Staatlichen Universität Lomonossow in Moskau und an der Friedrich-Wilhelm-Universität Bonn, wo sie 1997 promovierte. Danach war Lauterbach in unterschiedlichen Management-Positionen bei Münchener Rück, McKinsey & Company, Daimler Chrysler Financial Services, T-Mobile International und bei Qualcomm tätig. Zwischenzeitlich (2011–13) war sie Bereichsvorstand für Technologie und Innovation bei der Deutschen Telekom.[1]

2013 gründete sie die Lauterbach Consulting and Venturing GmbH (1AU-Venture), die in amerikanische Technologie-Startups investiert.[2]

Sie ist Faculty Member und Gastdozentin[3] in Silicon Castle Salzburg[4] und an der WU Executive Academy der Wirtschaftsuniversität Wien[5] sowie Rednerin auf internationalen Konferenzen.[6][7][8][9][10]

Publizistische Tätigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit vielen Jahren ist Lauterbach publizistisch tätig. Sie ist Ko-Autorin mehrerer Fachbücher und veröffentlichte zahlreiche Fachbeiträge im englischsprachigen Raum.[11] Auch in deutschen Wirtschaftsmedien ist sie regelmäßig Gastautorin, etwa im Handelsblatt[12] oder in der Wirtschaftswoche.[13]

Mehrfach wurde in deutschsprachigen Medien über Lauterbach berichtet, etwa 2011 in Emma,[14] im Manager-Magazin,[15] 2015 im Spiegel[16] oder 2019 im Handelsblatt.[17]

Engagement[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lauterbach ist Hobbypianistin und gründete 2013 Startups Meet Arts, ein jährliches Zusammentreffen von internationalen Vertretern aus bildender Kunst, Musik, Wirtschaft und Politik.[18]

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lebenslauf, wie auf der Internetseite der Wirecard AG hinterlegt, abgerufen am 30. Dezember 2019
  2. Imprint & privacy policy | 1au-ventures. Abgerufen am 17. Juni 2020 (amerikanisches Englisch).
  3. Salzburger Nachrichten: „Vor künstlicher Intelligenz muss man keine Angst haben“. (sn.at [abgerufen am 15. Juni 2018]).
  4. siliconcastles.com. Abgerufen am 15. Juni 2018 (englisch).
  5. WU Executive Academy Wien. Abgerufen am 15. Juni 2018.
  6. Conference SingularityU – SingularityU Germany Summit 2018. Abgerufen am 15. Juni 2018 (britisches Englisch).
  7. AIMasters Home - AIMasters. Abgerufen am 15. Juni 2018.
  8. ITU: Committed to connecting the world. Abgerufen am 15. Juni 2018 (amerikanisches Englisch).
  9. NACD – National Association of Corporate Directors. Abgerufen am 15. Juni 2018.
  10. NACD – National Association of Corporate Directors. Abgerufen am 15. Juni 2018.
  11. reporting times: Risks and ethics of AI. Abgerufen am 15. Juni 2018.
  12. Anastassia Lauterbach. In: Handelsblatt, abgerufen am 30. Dezember 2019
  13. Anastassia Lauterbach. In: Wirtschaftswoche, abgerufen am 8. Dezember 2019
  14. Gleichberechtigung: Warnung vor der Quote | EMMA. Abgerufen am 15. Juni 2018.
  15. Qualcomm holt Ex-Topmanagerin der Telekom | In: Manager Magazin vom 15. September 2011. Abgerufen am 30. Dezember 2019.
  16. Top-Managerin Anastassia Lauterbach: "Und plötzlich war ich Quotenfrau" | In: Spiegel online vom 22. Mai 2015. Abgerufen am 30. Dezember 2019.
  17. Wie die KI-Expertin Wirecard durch die Krise manövrieren will | In: Handelsblatt vom 13. Juni 2011. Abgerufen am 30. Dezember 2019.
  18. Netze sind das Rückgrat für alles. In: LfA-Magazin 02/2018. Abgerufen am 30. Dezember 2019.